Pflege in der Region - Am liebsten zuhause

Die Notlage in der Pflegebranche erreichte in den vergangenen Jahren auch die mediale Darstellung. Inzwischen wird immer häufiger darüber diskutiert, welche weiteren Maßnahmen ergriffen werden könnten, um für eine Entlastung zu sorgen. Doch nur etwa ein Drittel der Pflegebedürftigen landet tatsächlich in den Heimen, über die immer wieder berichtet wird. Umso wichtiger ist es nach Meinung vieler Experten, die häusliche Pflege zu unterstützen.

Die neuen Pflegegesetze

Bereits in den letzten Jahren wurde viel dafür getan, die Pflege zu unterstützen. Dafür sorgten in erster Linie neue Gesetze, die sich den anpassten. Das Ziel war die klare finanzielle Belastung pflegender Angehöriger, die Pflegebedürftigen die Chance bieten möchten, weiter in den eigenen vier Wänden zu bleiben. So wurde unter anderem eine neue Möglichkeit geschaffen, um bis zu zwei Jahre lang in Teilzeit zu arbeiten. Dieses Recht soll einen Teil dazu beitragen, dass trotz der neuen Aufgaben in der Pflege weiterhin für ein stabiles monatliches Einkommen gesorgt ist.

Gleichsam ist es nicht in jedem Fall möglich, die häusliche Pflege durchzusetzen. Bei schweren Erkrankungen ist eine 24-Stunden-Pflege erforderlich, bei der rund um die Uhr nach den Patienten geschaut wird. Soll diese zuhause durchgeführt werden, so sind spezielle Fachkräfte erforderlich. Die meisten Angehörigen verfügen jedoch nicht über die finanziellen Mittel, um eine solche Betreuung durch eine deutsche Pflegekraft durchzusetzen. Sie entscheiden sich aus diesem Grund dafür, die Hilfe osteuropäischer Pflegekräfte in Anspruch zu nehmen. Vermittelt werden diese Arbeitsverhältnisse zum Beispiel von der Prosenior Betreuung. finden Sie auch auf dieser Seite.

Pflegeheime unter Druck

Die Tatsache, dass derzeit so viel zuhause gepflegt wird, dürfte auch mit dem Zustand der Pflegeheime in Verbindung stehen. Denn besonders der finanzielle Druck wirkt sich in diesen Tagen auf die Qualität der dortigen Pflege aus. Zu wenige Fachkräfte stehen zur Verfügung, um die vielen Aufgaben zu stemmen. Die daraus resultierende Personalnot wirkt sich in einer auf die einzelnen Patienten aus.

Entscheidet sich eine Familie dafür, die Dienste eines Pflegeheims in Anspruch zu nehmen, so geschieht dies meist aus gutem Grund. Einerseits können mangelnde zeitliche Ressourcen ein Grund dafür sein. Steht für die Angehörigen nicht genügend Zeit zur Verfügung, um sich selbst für die Pflege einzusetzen, so erkennen sie die Pflegeheime als sinnvolle Alternative. Gleichsam ist es möglich, dass gar keine Angehörigen ermittelt werden können, welche die Pflege an sich nehmen könnten.

Mobilität und Selbstständigkeit lange bewahren

Das Ziel für viele Senioren ist es, so lange wie nur möglich zu bewahren. Damit ist schließlich die Chance verbunden, weiterhin in den eigenen vier Wänden zu bleiben und dadurch am normalen Alltag teilzuhaben. Inwiefern es tatsächlich in der eigenen Kraft liegt, ein solches Ziel zu erreichen, steht auf einem anderen Blatt. Zumindest Bewegung und Ernährung dürften hier Komponenten sein, die sich gut beeinflussen lassen.

Auf der anderen Seite profitiert der Staat von einer solchen Herangehensweise. Denn noch immer wäre es nicht möglich, in Deutschland allen Pflegebedürftigen Plätze in einem Heim anzubieten. Selbst das Nebeneinander von staatlichen und privaten Organisationen reicht in diesen Tagen nicht aus, um die Herausforderung zu stemmen. In der Folge setzt auch der Staat auf eine Betreuung der Pflegebedürftigen in den eigenen vier Wänden, die ein gewisses Maß an Selbstständigkeit voraussetzt. So wird sich wohl auch in den kommenden Jahren nichts an dieser zentralen Ausgangslage ändern.

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