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Privatjet mieten für entspanntes Reisen

Privatjet mieten für entspanntes Reisen

Zahl der Buchungen steigt während der Corona-Zeit

Keine Wartezeiten, bevorzugte Behandlung vom Flugbegleiter und mehr als ausreichend Platz für Arme und Beine. Dazu ein Viergänge-Menü aus den Tempeln der Kochkunst. Reisen wie die Hollywoodstars oder Wirtschaftsbosse! Dafür ist in der Regel ein Vermögen hinzublättern.

Es geht auch günstiger. In Zeiten der Pandemie wird das Chartern von Privatjets immer interessanter. Fallen doch bei einer Reise weitaus weniger Kontakte an als auf dem Linienflug. Die Kabinen sind kleiner und das Boarding geht in einem separaten, abgeschotteten Bereich vor sich. Zudem sind die Hygienestandards höher. Die Flugzeugbetreiber und Flugzeugvermittler werden dabei zu Gewinnern der Krise. Die Zahl der Kunden, die Privatjets mieten und kaufen, stieg merklich im letzten Jahr und so starten von Europas Flugplätzen auch während Corona über 70.000 Luxusflieger monatlich, um ihre Fluggäste direkt zu den Destinationen zu bringen.

Was kostet ein Flug im Privatjet?

Die Kosten eines Fluges hängen vom jeweiligen Reiseziel und der Flugdauer ab. Üblicherweise kann zwischen einer weniger luxuriösen Reise in einer Propellermaschine und einer Düsenmaschine mit gehobener Komfortstufe gewählt werden. Bei den Mietkosten, die beim Privatjet buchen anfallen, gilt als Faustregel, dass für die luxuriöse Variante 2.500 Euro pro Flugstunde zu kalkulieren sind. Für die kleineren Maschinen, die üblicherweise nur innerkontinental unterwegs sind, schlagen für eine Stunde Flugzeit um die 1.500 Euro zu Buche.

Dieser Preis beinhaltet die Positionierung der Maschine am Startort sowie alle direkten Kraftstoff- und Wartungskosten. Selbstverständlich ist auch die Besatzung, bestehend aus einem Piloten und einem Flugbegleiter samt gegebenenfalls notwendig werdender Übernachtung inkludiert. Gleiches gilt für ein Catering, falls die Größe der gemieteten Maschine ein solches zulässt. Spezielle Wünsche, die aus dem Rahmen fallen, müssen extra bezahlt werden.

Zusatzkosten und Leerflüge

Wenn Zusatzkosten anfallen, z. B. die Anmietung von Limousinen oder Taxis, sind diese aus eigener Tasche zu zahlen. Manche Anbieter verlangen im Winter eine Gebühr für sogenannte Enteisungskosten.

Eine Variante zum Geld sparen stellen die sogenannten Empty-Leg Flüge dar. Darunter werden Leerflüge verstanden, die die Maschine zum Einsatzort hin oder zurück leisten muss. Wenn z. B. ein Flug von Düsseldorf gebucht wird und der Jet steht in Barcelona, wird die Reise von der katalanischen Hauptstadt bis an den Rhein als Leerflug klassifiziert. Diese kosten nur die Hälfte, können aber kurzfristig gecancelt werden. Wer unbedingt einen Termin einhalten muss, sollte sich nicht auf diese Wahl verlassen und einen konventionellen Flug mieten.

Privatjet kaufen oder mieten?

In den allermeisten Fällen ist die Anmietung eines Privatjets die günstigere Option. Es wird die notwendige Flexibilität geboten, die für die jeweiligen Zwecke geeignet ist. Sinnvoll kann ein Kauf sein, wenn regelmäßig die gleichen Routen geflogen werden und die Maschine hauptsächlich für geschäftliche Reisen genutzt wird.

Die Preisspanne bewegt sich dabei zwischen drei Millionen und 40 Millionen US $, je nach Größe, Ausstattung und Alter. Als Beispiel dient der Learjet 76, der im Neuzustand für ca. 14.000.000 Dollar gekauft werden kann.

Tipps für Neulinge

Wer mit dem Privatjet reisen möchte, muss spätestens 20 Minuten vor Abflug am Flughafen sein. Das Boarding geht außerhalb des Linienflugs vor sich und findet im sogenannten FBO (Fixed Base Operator) statt. Der Fluggast wird dabei persönlich von der Besatzung begrüßt. Der Standort der FBO ist von Flughafen zu Flughafen verschieden, der Anbieter legt diese Info den Flugunterlagen bei. Vor einem Zuspätkommen wird gewarnt. Die Flugbetreiber sind angehalten, pünktlich abzufliegen. Zwar kann auf verspätete Fluggäste bis zu 30 Minuten gewartet werden, dafür wird aber keine Garantie gegeben.

Der Umfang der Bordverpflegung ist abhängig von der Größe des Flugzeugs und der Länge des Fluges. So haben Propellerflüge selten Catering an Bord. In Light Jets werden Snacks und Getränke gereicht und im mittelgroßen Flieger stehen kalte Speisen auf der Menükarte. Die größten Modelle bieten warme Küche an. Im Privatflieger ist es zudem erlaubt, das Haustier mit in die Kabine zu nehmen.

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