Swimmingpool des Kreuzfahrtschiffs Mein Schiff 2 bei der TUI Cruises Kanaren-Kreuzfahrt ab Las Palmas.
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Auf „Mein Schiff 2“ steckten sich vier Personen mit dem Coronavirus an.

Urlaub 2021

Corona-Ausbruch auf Tui-Schiff: Betroffene Kreuzfahrt-Passagiere müssen auf Gran Canaria bleiben

Auf einem Kreuzfahrtschiff von Tui kam es zu einem Corona-Ausbruch: Vier Passagiere wurden positiv getestet, weitere mussten sich ebenfalls in Quarantäne begeben.

Nach vier positiven Corona-Fällen an Bord des Kreuzfahrtschiffes „Mein Schiff 2“ sind mehrere Passagiere und Crewmitglieder auf Gran Canaria in Quarantäne. Die Gäste seien am Ende der Reise in der vergangenen Woche positiv auf Covid-19 getestet worden, sagte eine Sprecherin der Reederei Tui Cruises* am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. „Die vier Personen wurden umgehend an Bord isoliert und an Land in eine Quarantäne-Unterkunft gebracht.“

Kreuzfahrt mit Tui: Corona-Infizierte und Kontaktpersonen müssen auf Gran Canaria bleiben

Zudem seien neun Gäste und elf Mitarbeiter als Kontaktpersonen identifiziert, ebenfalls zunächst an Bord isoliert und dann auf Gran Canaria entsprechend untergebracht worden – trotz negativer Testergebnisse. Die Gäste würden dort weiterhin durch Tui Cruises betreut, die Unterkunftskosten der Kontaktpersonen übernimmt die Reederei, die der positiv Getesteten wird den Angaben zufolge über die Auslandskrankenreiseversicherung abgedeckt. Die Passagiere hätten bislang keine oder nur milde Symptome.

Alle übrigen rund 1.000 Gäste seien negativ auf das Coronavirus getestet worden und konnten wie geplant am Freitag nach Hause reisen. Auch die 800 Mitarbeiter des Schiffes blieben ohne positiven Corona-Test. „Der Kreuzfahrtbetrieb konnte in Absprache mit den Behörden bereits weitergehen.“ Zuvor sei das Schiff gereinigt und desinfiziert worden.

Auch interessant: Erste Kreuzfahrt-Reederei verlangt Corona-Impfung von Urlaubern.

Coronavirus verbreitet sich nicht weiter auf Kreuzfahrtschiff – Passagier unzufrieden

Tui sieht den Vorfall als Beweis, dass das Hygienekonzept funktioniert – das Virus konnte sich nicht weiter an Bord ausbreiten. Ein betroffener Passagier, der sich nun in Quarantäne befindet, sieht es laut RP Online aber etwas anders: „Natürlich wusste ich, dass bei einer Kreuzfahrt ein gewisses Risiko besteht“, sagt er. „Aber das Konzept von Tui Cruises hat mich im Vorfeld überzeugt. Wie es in der Praxis umgesetzt wird, ist jedoch nicht vollständig sicher – wie man am Ergebnis sieht.“ Gezwungenermaßen sei man am Pool, im Restaurant oder auf den Treppen immer wieder in Kontakt mit Menschen. Zudem durften seinen Aussagen zufolge einzelne Passagiere das Schiff verlassen, um in einer Apotheke an Land einzukaufen – obwohl die Vorschriften dies nicht erlauben würden.

Tui Cruises fährt aktuell zu den Kanarischen Inseln und nimmt nur maximal rund 60 Prozent der sonst üblichen Gäste an Bord, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können. Zuvor hatte NDR 90,3 berichtet. (fk/dpa) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Kreuzfahrt-Urlaub in Corona-Zeiten: Wo ist eine Schiffsreise aktuell möglich?

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
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13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
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14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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