Blick auf den Stephansdom in Wien.
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Wien ist nun auch Corona-Risikogebiet.

Wo kann ich noch hinreisen?

Wien, Prag, Amsterdam: Auswärtiges Amt stuft diese beliebten Destinationen jetzt als Risikogebiet ein

Falls Sie im Herbst noch einen Städtetrip innerhalb Europas planen, könnte Ihnen die aktuelle Reisewarnung des Auswärtigen Amts einen Strich durch die Rechnung machen.

Im Corona-Jahr 2020 mussten viele Deutsche ihren Urlaub rigoros umplanen. Besonders Reisen innerhalb Deutschlands und Städtetrips sind nun beliebt. Allerdings betrifft eine aktuelle Reisewarnung des Auswärtigen Amts* nun einige beliebte Destinationen innerhalb Europas.

Städtetrip in Europa: Diese beliebten Destinationen sind Corona-Risikogebiete

Wenn es um eine Städtereise in Europa geht, steht Prag oft ganz weit oben auf der Liste. Seit dem 9. September gilt die Hauptstadt Tschechiens aber als Corona-Risikogebiet. Diese Einstufung durch das Auswärtige Amt erfolgt in der Regel, wenn die Neuinfektionen vor Ort in den letzten sieben Tagen über einen Wert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohnern gestiegen sind. Wer sich also nun nach Prag aufmachen will, muss sich bei der Rückkehr in eine 14-tägige Quarantäne begeben und einen Corona-Test machen.

Aber nicht nur Prag ist nun von erhöhten Fallzahlen betroffen: Auch in der Schweiz treten nun vermehrt Covid-19-Fälle auf, sodass nun die Kantone Genf und Waadt zu den Risikogebieten zählen. Somit sind Städtetrips nach Genf oder Lausanne nun ebenfalls nicht empfehlenswert.

Die Liste der europäischen Städte, die sich in Risikogebieten befinden, ist aber noch länger: Seit Neuestem warnt das Auswärtige Amt auch vor Reisen in die Stadt Dubrovnik im Süden Kroatiens. Touristen hat es in den letzten Jahren vor allem wegen der Dreharbeiten der HBO-Serie „Game of Thrones" dorthin verschlagen.

Wien und Amsterdam nun ebenfalls in Corona-Risikogebieten

Seit dem 16. September befinden sich nun auch Wien und Budapest auf der Liste der Risikogebiete des Robert Koch-Instituts. Die Corona-Fallzahlen sind aber auch in den Provinzen Nordholland und Südholland der Niederlande gestiegen, was die Städte Amsterdam und Rotterdam mit einschließt.

Auch interessant: Begehrter als Sylt und Ostsee: Zu dieser Urlaubsdestination zieht es die Deutschen im Corona-Herbst 2020.

Während Amsterdam, Rotterdam und Wien neu zu den risikobehafteten Gebieten dazu gekommen sind, zählen andere europäische Städte schon länger dazu. In der Übersicht sehen Sie, welche beliebten Destinationen für Städtereisen sich aktuell in Corona-Risikogebieten befinden.

  • Amsterdam
  • Barcelona
  • Brüssel
  • Budapest
  • Bukarest
  • Dubrovnik
  • Genf
  • Lausanne
  • Lyon
  • Madrid
  • Marseille
  • Nizza
  • Paris
  • Prag
  • Rotterdam
  • Wien

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Lesen Sie auch: Urlaub trotz Corona: Hat die Pandemie den Deutschen wirklich das Reisejahr 2020 verdorben?

Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
12. Trennung (Nachweis der Ummelde-Bescheinigung) oder Einreichung der Scheidungsklage. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
13. Unerwartete gerichtliche Ladung, sofern das Gericht einer Verscheibung des Termins nicht zustimmt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
14. Unerwartete schwere Erkrankung, schwerer Unfall oder Impfunverträglichkeit eines zur Reise angemeldeten Hundes. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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