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Günstig verreisen als Familie: vier Tipps

Kinder sind ein kostspieliges Vergnügen, das sich vor allem auch im Urlaub bemerkbar macht. So bemerkbar, dass manche Familien eine „Staycation“ vorziehen, als sich mit Sack und Pack in neue Gefilde aufzumachen.

Eltern, die die Planung eines Familienurlaubes an den Rand der Verzweiflung bringt, kommt dieser Artikel deshalb sicher gelegen. Er verrät fünf Tipps, wie Kosten gespart werden können, ohne zu viel an Komfort einzubüßen. 

Spartipp #1: Ferienhaus statt Hotel 

Als Paar war es kostentechnisch vielleicht noch erschwinglich, sich in ein Hotel mit Halbpension einzumieten und mittags und abends auswärts zu essen. Spätestens, wenn es drei statt zwei Bäuche zu füllen gilt, ist es damit allerdings vorbei. Ein Ferienhaus erspart den Eltern nicht nur, ein zweites Zimmer für den Nachwuchs zu buchen, sie können auch ganz bequem für sich selbst kochen. Attraktive Angebote für Ferienhäuser gibt es bei Interhome, von denen manche besonders gut für Familien mit Kindern geeignet sind. Damit vermeiden Eltern auch zusätzlichen Frust, wenn der Sprössling auf ein eigenes Gericht im Restaurant besteht und seinen Teller dann kaum anrührt. 

Spartipp #2: Naherholung ist auch Erholung 

Wer sagt, dass Urlauber eine Grenze überqueren müssen, um Neues zu erleben? In Deutschland gibt es ebenso spannende Ziele, bei denen die Anreise kein Loch ins Budget frisst. Da die meisten Ziele innerhalb Deutschlands nur ein paar Autostunden entfernt sind, können Familien auch mit ihrem eigenen Wagen die Reise antreten und sparen sich damit zusätzlich einen Mietwagen vor Ort. Zudem sind viele der deutschen Attraktionen Naturattraktionen – so lässt sich locker ein ganzer Urlaub mit Tageswanderungen in den Alpen füllen; und da die Natur öffentlich zugänglich ist, kosten die Wanderungen auch keinen Eintritt. 

Spartipp #3: Nebensaison ausnutzen 

In der Nebensaison ist es nicht nur leichter, eine hübsches Ferienhaus oder eine Ferienwohnung zu ergattern, es kann auch deutlich billiger sein. Denn in diesen Monaten müssen die Vermieter die Besucher ja irgendwie locken, wenn es schon nicht einwandfreies Wetter tut. Ein weiterer Vorteil der Nebensaison ist auch, dass Attraktionen weitaus weniger überlaufen sind und eine Familie ihre Ausflüge in Ruhe genießen kann. Schließlich geht es nicht nur darum, Geld zu sparen, sondern auch die Nerven zu schonen. 

Spartipp #4: Ressourcen mobilisieren 

Jedes Urlaubsziel fordert unterschiedliche Utensilien. So fallen für einen Wanderurlaub auf einmal Wanderschuhe für die Kleinen an, den Strandurlaub macht ein Sonnenschirm um ein Vielfaches angenehmer und wer sich einen Camping-Urlaub in den Kopf gesetzt hat, braucht ein Zelt. Nur leider ist es ziemlich teuer und nicht unbedingt nachhaltig, diese Utensilien zu kaufen und sie nach den zwei Wochen Urlaub im Keller verstauben zu lassen. Eine Menge Geld spart hier, wer sich im Bekanntenkreis umhört. Freunde mit Kindern im gleichen Alter können möglicherweise Wanderschuhe verleihen, der Outdoor-Kollege hat spontan ein Vierer-Zelt zur Verfügung und den Sonnenschirm borgen die Urlauber aus dem Garten der Mutter. Ein schlechtes Gewissen haben müssen die Urlauber dabei nicht: Es stärkt erwiesenermaßen die Beziehung, wenn man jemandem einen Gefallen tut

Diese vier Tipps sorgen dafür, dass der nächste Familienurlaub kein finanzieller Reinfall wird, sondern vielmehr eine Bereicherung. Das merken die Familien spätestens, wenn sie sich die Fotos von ihrem Urlaub ansehen – und in den schönen Erinnerungen schwelgen.

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