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Ungeliebte Blutsauger: Können sich Läuse über die Kopfstütze im Flugzeug weiterverbreiten?

Vorsicht

Kopfläuse von Flugzeugsitzen? Experten verraten, warum Urlauber gefährdet sein können

Kann man von der Kopfstütze im Flugzeug wirklich Läuse bekommen? Experten haben sich Gedanken darüber gemacht - und drängen Urlauber zu Wachsamkeit.

  • Kopfläuse werden über den direkten Kontakt weitergegeben, etwa, wenn zwei Köpfe sehr nah beieinander sind.
  • Doch auch die Kopfstütze im Flugzeug kann hierbei zur Gefahr werden.
  • Experten verraten, was Sie dabei auf Ihrer nächsten Reise beachten müssen.

Kopfstütze vor der Nutzung abwischen? Experten erklären die Gefahr von Kopfläusen im Flugzeug

Kopfläusebefall ist für Betroffene unangenehm und lässt die Kopfhaut jucken. Die Nissen, also die Eier der Läuse, legen sich um die einzelnen Haare und sind nur schwer wieder loszukriegen. Doch kann man sich Läuse einfangen, wenn man sich mit dem Kopf im Flugzeug an die Stütze des Sitzes lehnt?

Dr. Sharon Wong, beratende Dermatologin bei der British Skin Foundation, erklärte gegenüber dem Portal Mirror: "Kopfläuse fliegen oder springen nicht, da sie flügellos sind. Meistens befallen sie eine andere Person durch engen Kontakt und überleben durch Blutzufuhr von der Kopfhaut. Sie können jedoch bis zu 48 Stunden vom menschlichen Wirt überleben - innerhalb dieses Zeitraums können Läuse und Eier, die vom Haarschaft oder von Haarsträhnen, die mit Läusen befallen sind, abgefallen sind, möglicherweise durch Gegenstände wie Kissen, Haarbürsten und Kopfstützen auf eine andere Person übertragen werden."

Lesen Sie hier: Passagierin angewidert: Mitreisender rücksichtslos - Teile von ihm werden dabei gefilmt.

Wenn jemand, der Kopfläuse hat, sich an die Stütze lehnt, kann es also durchaus sein, dass sich eine Laus auf die Kopfstütze verirrt und sich so beim nächsten Passagier zwischen den Kopfhaaren breitmachen kann. Doch kein Grund zur Panik: Flugzeuge werden in der Regel gründlich gereinigt.

Auch weitere Gesundheitsfachleute seien nicht davon überzeugt, dass die Übertragung von Läusen im Flugzeug eine Bedrohung darstelle. So berichtete Dr. Tess McPherson, beratende Dermatologin der British Association of Dermatologists: "Ich würde sagen, dass das Risiko, Kopfläuse von Flugzeugsitzen zu bekommen, unglaublich gering ist. Es ist unwahrscheinlich, dass sie von Köpfen auf Sitze springen, da sie warme Plätze mögen, und auf jeden Fall werden sie nur eine kurze Zeit überleben und ziemlich schnell weniger beweglich sein, wenn sie nicht auf einem menschlichen Kopf sitzen. Ich glaube nicht, dass man den Leuten routinemäßig raten muss, Flugzeugsitze nass abzuwischen."

Natürlich kann es nicht schaden, einen Nissenkamm in den Koffer zu packen. Schließlich kann im Urlaub so allerhand geschehen. Vorbereitet sein schadet also nicht und ein Kamm nimmt nicht viel Platz im Gepäck weg.

Auch interessant: Flug-Verspätung: Diese Entschädigung steht Ihnen zu.

sca

Airlines & ihre Flugbegleiterinnen

Da fliegt man gerne Richtung München zum Oktoberfest. Die Flugbegleiterinnen der Lufthansa stimmen auf die Maß Bier und Brezen ein.   © Lufthansa
Schaun mer mal und auf geht's zur Wiesn: Die Flugbegleiterinnen der Lufthansa im feschen Dirndl. © Lufthansa
Immer ein Lächeln auf den Lippen, die Flugbegleiterinnen der Lufthansa. © Lufthansa
Revolutionär un d sexy: 1971 präsentiert die Fluggesellschaft TWA die neue Kollektion für Stewardessen. © ap
Immer fröhlich: Stewardessen der Air Asia. Die Damen begleiten die Flüge von Malaysia, Thailand und Indonesien. © ap
In dem neuen Dress unverkennbar: Die Flugbegleiterinnen der Lufthansa. © 
Die Zeiten ändern sich auch bei den Fluggesellschaften. Hier eine äußerst züchtig gekleidete Stewardess aus dem Jahr 1956. Sie arbeitet für die amerikanische Fluglinie Capital Airlines. © ap
Die beiden Damen gehören zu Singapore Airlines. Die Kleidung der asiatischen Stewardessen ist sehr farbenfroh und freundlich. © ap
Dezent und zurückhaltend ist hingegen die Kleidung der arabischen Airlines. Hier die Damen der Emirates Airline. © ap
Frau trägt Hose: In der heutigen Zeit haben die Flugbegleiterinnen die Wahl. Hose oder Rock, beides ist erlaubt. Schließlich gibt es heutzutage auch weibliche Flugkapitäne. Hier die Crew von British Airways. © ap
Die neue Kollektion von LTU wird vorgestellt. Jede Fluggesellschaft identifiziert sich auch über ihre Flugbegleiterinnen. Da ist die Kleidung ei n Markenzeichen. © ap
Für die Kleidung vom Personal gibt es inzwischen eigene Modenschauen. Nirgendwo ist es so abwechslungsreich wie bei der Air France. Der Modedesigner Christian Lacroix höchstpersönlich entwirft die Mode für die französische Fluggesellschaft. © ap
Auch dieses Kostüm für Air France wurde von Christian Lacroix entworfen. © ap
Für die Olympischen Spiele in Peking mussten die Stewardessen besonders in punkto Auftreten üben. Etikette und Stil sind ein absolutes Muss. © ap
Hier fühlt sich der Fluggast an die 70er-Jahre-Popgurppe  ABBA erinnert. Der Designer Yannis Tseklenis schuf die äußerst bunte Kleidung für die Olympischen Spiele. © ap
Diese Kostüme waren 1963 das Erkennungsymbol für die amerikanische Fluggesellschaft United Airlines. © ap
Unverkennbar: Die Flugbegleiterinnen von Air Berlin in einer schwarz-rot-weißen Kombination. © ap
Mit einem freundlichen Bordpersonal vergehen die Flüge viel schneller. © ap
Reizende Aussichten gibt es 1967 bei der amerikanischen Fluggesellschaft American Airlines. © ap
Diese Dame von AirAsia berät die Passagiere in Kuala Lumpur (Malaysia). © ap
Das Model Jane Cartwright präsentiert die Mode für die Stewardessen von United Airlines 1963. © ap
Dieses Vierergespann begleitet die Fluggäste von Pacific Airways ab Hongkong. © ap
Hier legt der Designer Richard Tyler Hand an: Patricia Ringness präsentiert seine Mode für Delta Flight. © ap
Karo-Look ganz in Blau: Die Damen von Hungarian Airline sind unverkennbar gekleidet. © ap
Lufthansa-Uniformen aus verschiedenen Jahrzehtnen. Die Schnitte haben sich zwar geändert, trotzdem kommen die Stewardessen unverkennbar von der Lufthansa. © ap
Die Mode für Stewardessen von Richard Tyler wurde auf der Fashion Week in New York vorgestellt. © ap
Die Damen von United Air in Uniformen aus den 30er bis in die 50er Jahre. © ap
Freundlicher Service und eine Kleingkeit zu Naschen, da steigt jeder bei Air Berlin gerne in ein Flugzeug. © Air Berlin
Eine typische Crew der Fluggesellschaft Air Berlin. © Air Berlin
Stewardessen der Air Berlin sorgen für einen angenehmen Flug und verkürzen uns die langen Stunden in der Luft. © Air Berlin
Unverkennbar: Blaue Kostüme und gelbe Schrift, jede Fluggesellschaft hat ihr Erkennungszeichen. Das ist die Condor.  © Condor
Gerade auf Langstreckenflügen freuen sich die Fluggäste über ein nettes Wort oder eine kleine freundliche Geste. Flugbegleiterinnen (hier von Condor) haben oft eine Engelsgeduld. © Condor
Diese Damen eines Kaufhauses haben sich nur verkleidet. Im Rahmen einer Werbeaktion für eine Ruhezone hat ein Einkaufcenter sich das Innere eines Flugzeugs zum Vorbild genommen. © dpa
Der Vorstandsvorsitzende der Fluggesellschaft Air Berlin, Joachim Hunold, mit zwei Flugbegleiterinnen. © dpa
Auch das gehört zu den Aufgaben einer Stewardess: Flugbegleiterinnen von Ryanair  bei einer Schulung. © dpa
Ein "Singapore Girl" von Singapore Airlines: Sie lächelt immer, ist nie gestresst, wie aus dem Ei gepellt und stets zu Diensten. © dpa
Die Stewardessen der Fluglinie "Aegean Airline S.A.", (von links) Elefcheria, Maria, Margaret und Ioanna, aufgenommen auf dem Flughafen Berlin-Tegel. © dpa
Air China gibt sich zu den Olympischen Spielen 2008 besondere Mühe. Diese Damen posieren am Flughafen von Peking. © dpa
Stewardessen der bahrainischen Fluggesellschaft Gulf Air stehen  in Bahrain auf der neugebauten Formel 1-Rennstrecke bei der Fahrerparade vor dem Großen Preis von Bahrain als Grid-Girls Spalier. © dpa
Von Quietschgelb bis Hellblau - die Lufthansa präsentiert 40 Jahre Mode am Himmel. © dpa
Blau-gelbe Uniform und flotter Kopfschmuck. So erkennt man die Damen von der Lufthansa sofort. © dpa
Manchmal wird es eng in den Gängen der Flieger. D ie Stewardessen von Thomas Cook haben gelernt auf engstem Raum zu arbeiten. © Thomas Cook

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