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Mit dem Wohnmobil Osteuropa entdecken

Mit dem Wohnmobil Osteuropa entdecken

Eine Reise mit dem Wohnmobil erfreut sich bei vielen Menschen immer größerer Beliebtheit. Das ist nachvollziehbar, wenn man die enormen Vorteile in Betracht zieht, die solch eine Art von Urlaub mit sich bringt.

Die eigenen notwendigen Dinge immer griffbereit bei sich zu haben, zählt ebenso dazu, wie die Freiheit von Ort zu Ort fahren zu können. Denn es ist keine Pflicht, ein festes Quartier zu buchen, sondern es ist ausreichend, eine gewisse Route zu planen und dann zu schauen, wo der Halt am verlockendsten erscheint. Zwar müssen hier bestimmte Regeln eingehalten werden, denn es ist es auch in den meisten osteuropäischen Ländern nicht erlaubt, einfach irgendwo zu stehen. Die Auswahl ist jedoch vielfältig und je nachdem wie weit die Tagesroute ist, wird der geeignete Stell- oder Campingplatz gut zu finden sein.
In der Hauptsaison lohnt es sich dennoch, im Vorfeld einige Erkundigungen oder Buchungen einzuholen, außerhalb der Ferienzeit ist es dagegen selten ein Problem.

Dafür ist es auch gar nicht notwendig, sich sofort ein eigenes Gefährt zu kaufen, da es sehr viele Anbieter gibt, die Wohnmobile vermieten.

Und warum nun unbedingt nach Osteuropa?

Auch hier gibt es einen ganz klaren Vorteil gegenüber altbekannten Ländern wie Italien, Spanien oder den Niederlanden. Die osteuropäischen Länder sind vom Campingtourismus längst nicht so überlaufen und bieten daher weitaus mehr Möglichkeiten für Erholung und Ruhe. Zusätzlich warten diese Gebiete mit einer wunderschönen, faszinierenden Natur und zauberhaften Orten auf Besucher.

Als Osteuropa wird übrigens die Fläche bezeichnet, die an den Ostgrenzen Finnlands, Polens, der Slowakei, Ungarns, Serbiens sowie Nordmazedoniens beginnt und am Ural und am Kaukasus endet. Es ist also ein sehr großer Bereich mit vielen Ländern (insgesamt 23). Deswegen wird es den meisten nicht möglich sein, alle diese Länder in einer Reise zu besuchen. Doch mit einer geschickt geplanten Route können einige wunderschöne Orte besucht werden.

Wer mediterranes Flair und ein wahres Naturparadies besuchen möchte, sollte sich nach Slowenien begeben. Von hier können auch Ungarn und Kroatien besucht werden und es ist durch Österreich gut zu erreichen.

Slowenien bietet ein durchweg mildes Klima und warme Temperaturen.Hier werden speziell Urlauber ihre Erholung finden, die Ruhe und Natur wünschen und die sich gerne draußen bewegen, aufhalten. Besonders für Kajakfahrer ist es ein wahres Paradies, aber ebenso für alle anderen Naturliebhaber, denn 50 % der Landesfläche sind mit Wald bewachsen. Zudem wird in Slowenien das Verbot überall zu halten, wo es gefällt, sehr locker genommen, sodass hier fast das in Skandinavien geltende „Jedermannsrecht“ zu sehen ist.

Von dort aus gibt es die Möglichkeit, entlang der kroatischen Adriaküste zu fahren und die Stadt Split zu besuchen. Hier warten nicht nur zauberhafte Strände und türkisblaues Meer, sondern ebenso jahrhundertealte Geschichte mit dem Diokletianpalast, der zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt und wo auch einige Szenen der Erfolgsserie „Game of Thrones“ gedreht wurden.Und noch ein weiterer berühmter Filmort findet sich unweit von Spilt. Die Wasserfälle Skradinski Bug, an denen die Winnetou-Filme gedreht wurden.

Durch Montenegro geht es weiter ins südlich gelegene Albanien oder östlich durch Bosnien-Herzegowina nach Serbien und von dort nach Bulgarien, Rumänien oder Ungarn.
Rumänien ist das einzige Land Osteuropas, das frei stehen und wildcampen offiziell erlaubt und es hat vielleicht seinen Reiz, die Karpaten auszusuchen und das Schloss Bran zu besuchen, in welchem Vlad III - besser bekannt als Graf Dracula - sein Unwesen getrieben haben soll.

Eine andere Route führt über Österreich oder Tschechien und die Slowakei nach Ungarn.
Am bekanntesten sind hier die Campingplätze am Balaton. Diese sind perfekt für Urlauber, die gerne Trubel und Ablenkung um sich haben, doch hat Ungarn auch viele Thermalquellen zu bieten. Hier gibt es spezielle thermal Campingplätze wie das „Castrum Wellness Camping Bad Zalakaros“ etwa 30 Kilometer südlich des Balaton gelegen. Für mehr Ruhe und Natur eignen sich Stellplätze in der berühmten Puszta.

Für Liebhaber der eher nordischen Kultur bietet sich eine Route über Polen an.
Hier können entlang der Ostseeküste bekannte Seebäder wie Swinemünde, Kolberg oder die Königsstadt Danzig angefahren werden. Von dort aus geht es weiter durch Litauen bis nach Lettland. Auch hier ist Freistehen erlaubt, es sei denn, es sind extra Verbotsschilder angebracht. Hier gibt es viel Erholung entlang der Ostseeküsten und die Route kann ausgeweitet werden bis ins nördlich gelegene Tallin in Estland.

Wichtig ist, sich im Vorfeld über die anfallenden Mautgebühren zu informieren, denn die meisten Länder erheben eine Nutzungsgebühr für ihre Autobahnen.

Wo auch immer Ihre Vorlieben Sie hinziehen mögen, Osteuropa bietet unendlich viele Möglichkeiten, Kultur und atemberaubend schöne Natur miteinander zu verbinden.

Und ein Wohnmobil zu mieten ist die perfekte Art und Weise so viel wie möglich von diesen faszinierenden Gegenden zu erkunden.

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