Reisetipp: Venedig

Die italienische Stadt Venedig liegt im Nordosten des Landes. Venedig ist die Hauptstadt von Venetien. Das Stadtzentrum liegt auf Inseln. Die Stadt selbst sowie seine Lagune haben seit dem Jahr 1987 einen festen Platz in der Riege der UNESCO-Weltkulturerbestätten. Von den 414 Quadratkilometern Gesamtfläche, die die Stadt Venedig in ihrer Gänze umfasst, entfallen knapp 260 Quadratkilometer auf die Wasserflächen in der Stadt. Was all jene wissen sollten, die nach Venedig reisen, verraten die folgenden Tipps.

Je nachdem, ob Venedig als Hauptziel fungiert oder nur als , wird auch das Programm vor Ort größer oder kleiner ausfallen. Zu sehen gibt es in jedem Fall genug.

1.)Unterbringung klären: Hotel vs. Hostel

Auf den ersten Blick scheint es eine Frage von Komfort und Luxus zu sein, doch auf den zweiten Blick verschwimmt das helle Antlitz des Nobelhotels und die pechschwarze Vorstellung eines Hostels mit Mehrbettzimmern zu einem Grau und das heißt: So schwarz-weiß, wie es gerne gezeichnet wird, lässt sich die Entscheidung für ein Hotel oder Hostel oder eben dagegen fast gar nicht mehr sehen. Ganz im Gegenteil. Beide Unterkunftsformen scheinen immer näher aneinander zu rücken.

Suzanne MacNeille hat dies in ihrem Beitrag in der New York Times auf den Punkt gebracht und vergleicht nicht etwa Äpfel mit Birnen, sondern das Palazzo Venart Hotel in Venedig und das A & O Venezia Mestre Hostel in Venedig miteinander. Der Clou ist: Sie ist für beide Unterkunftsvarianten Feuer und Flamme. Verständlich ist das allemal, schließlich ist das Hostel von heute längst nicht mehr die Jugendherberge von früher. Stylisch, modern und komfortabel präsentiert sich und steht dieser in nahezu nichts nach. Besonders gelobt wird der Komfort, die ruhige und dennoch zentrale Lage, die Ausstattung der Zimmer und das umfangreiche Frühstücksbuffet.

2.)Sehenswürdigkeiten notieren und Venedig erleben

Venedig wartet mit solch einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten auf, dass es sinnvoll sein kann, einen Plan aufzustellen, wenn möglichst viel des venezianischen Charmes aufgesogen werden soll. Wer nach Venedig reist, sollte den Canal Grande entlang schippern – entweder mit der Gondel oder mit dem Boot. Dabei handelt es sich um die Hauptwasserstraße durch den Ort, die etwa vier Kilometer lang ist.

Ein Zeitzeuge der venezianischen Baukunst ist der sogenannte Dogenpalast, der mehr als 1.000 Jahre auf dem Gebäudebuckel hat. Da der Dogenpalast eine beliebte Attraktion in Venedig ist, kann es Sinn machen, sich vorab für eine Führung anzumelden. Das spart Zeit. Die Wartezeit auf den Beginn der Führung können sich Urlauber auf dem Markusplatz vertreiben. In der Mitte postiert, werden direkt weitere wichtige Adressen Venedigs deutlich: die Prokuratien, der Uhrturm und der Markusdom.

Dass eine Boots- oder Gondelfahrt zu einem Besuch Venedigs gehört, ist bereits gesetzt. Nicht minder spannend und sehenswert kann allerdings auch ein Schiffstripp nach Burano, Torcello und Murano sein. Diese drei Inseln sind nur unweit von Venedig entfernt und bieten doch vor allem optisch ein spannendes Pendant zur Stadt der Brücken und der Liebe. Tipp: Wer nach Burano reist, könnte dem Franziskanerkloster einen Besuch abstatten oder die kunterbunten Fischerhäuschen begutachten, die das wohl Typischste sind, was den Besuchern der Insel im Gedächtnis bleiben wird.

Apropos Brücken ... Wer sich schon aufmacht in die Stadt der Brücken, darf diese keinesfalls vergessen: die Seufzerbrücke, die als Verbindung zwischen Dogenpalaast und dem Gefängnis fungiert. Nicht minder bekannt ist die Rialtobrücke, die über den Canal Grande führt. In direkter Nähe zur Rialtobrücke können feinste venezianische Lebensmittel auf dem Markt erstanden werden. Der Mercato die Rialto lockt mit Obst, Gemüse, Fisch und anderen Köstlichkeiten der Adria. Übrigens überspannen insgesamt vier Brücken den Canal Grande. Mehr als 200 Paläste säumen den Weg entlang des Canal Grande und lassen sich von Gondel oder Boot aus prima besichtigen.

3.)Die kulinarischen Highlights der Stadt. Hier schmeckt’s venezianisch

Wer in Venedig seinen Urlaub verbringt, wird der Versuchung sicherlich nicht widerstehen können „cicchetti“ zu genießen. Was sich dahinter verbirgt, ist vom ersten bis zum letzten Happen lecker. Die kleinen Häppchen sind mit Oliven, Schinken, Sardellen und Fischcreme angerichtet. Spätestens zum Nachmittag wird zum echt venezianischen Häppchen auch ein Wein gereicht. Um das kleine Frühstück schnell mit einem deftigen Essen ausmerzen zu können, empfiehlt sich nicht nur ciccetti, sondern auch „bacari“.

Wer sich dazu entscheidet, ein umfangreiches Menü in einem Restaurant zu genießen, bekommt Oliven und Artischocken zur Vorspeise bevor die erste Hauptspeise gereicht wird. Meist handelt es sich dabei, traditionell italienisch, um Pasta. Anschließend folgt das zweite Hauptgericht: Carpaccio oder Fisch aus der Lagune, Polenta, Risotto, Salat oder Gemüse. Getrunken wird Wein und Wasser. Der Abend im Restaurant schließt traditionell mit etwas Süßem: Tiramisu, Mascarponecreme, Zabaione oder Früchte und ein Grappa beenden . Wen es als verliebtes Paar in die Stadt der Liebe zieht, sollte auf eine romantische Fahrt mit einem Gondoliere setzen und ein romantisches Dinner zu zweit als Abschluss organisieren.

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