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Richtig investieren mit den Anlagetipps der Profis

Es ist ein bekanntes Dilemma: die Zinsen sinken, während die Inflation steigt - Das Geld wird immer weniger wert und die Altersvorsorge gestaltet sich dadurch immer schwieriger.

Viele Menschen schauen sich bereits nach alternativen Anlageformen um, doch haben sie oft zu großen Respekt vor dem Investieren an der Börse und anderen Anlageklassen, die über das Sparen von Geld auf dem Girokonto hinausgehen. Mit der richtigen Herangehensweise und einem guten Plan ist dieser Respekt allerdings unbegründet.

Einflussfaktoren einzelner Investments 

Zunächst einmal ist es wichtig, sich Gedanken über das Zusammenspiel von verschiedenen Einflussfaktoren zu machen. Viele Menschen fokussieren sich auf die Faktoren Sicherheit und Rendite, doch das klassische Sparbuch ist ein Produkt der Vergangenheit. Daher spielt es eine große Rolle, die persönlichen Anlageziele unter den Faktoren Sicherheit, Rendite und Liquidität neu zu definieren. Grundsätzlich gilt: Je mehr Chancen auf eine kontinuierliche Rendite, desto mehr Risiko ist nötig. Dabei sollte der Faktor Liquidität nicht außer Acht gelassen werden, da dieser angibt, wie schnell das angelegte Geld zur weiteren Verwendung zur Verfügung steht.

Erfolgreich Investieren mit diesen 3 Tipps 

1. Festlegen der persönlichen Anlageziele 

Der Anlagezweck spielt eine entscheidende Rolle für die Zusammensetzung der Anlagestrategie. Wie sollen sich die Investitionen entwickeln, wie viel Zinsen sollen sie abwerfen und wofür soll das Geld verwendet werden? Diese Fragen beeinflussen die oben genannten Faktoren und geben Aufschluss über die richtige Anlageklasse. Der langfristige Kauf einer Immobilie erfordert schließlich andere Investments als die Vorsorge für das Rentenalter oder die eigenen Kinder.

2. Das A und O: Diversifikation 

Selbst bei einem klaren Ziel und unabhängig von der Risikobereitschaft ist es ratsam, sich für mehrere Investitionsmöglichkeiten zu entscheiden. Entwickelt sich eine Strategie nicht wie gewünscht, gleichen dies andere Investitionen aus und sorgen für die gewünschte Rendite. Die Risikobereitschaft entscheidet im nächsten Schritt über die Aufteilung des frei verfügbaren Vermögens. Risikobereite Investoren setzen zum Großteil auf Aktien- oder Rohstoffanlagen, während konservative Anleger diese in einem geringeren Maß ihrem Portfolio beifügen und mehr Gewichtung auf sicherheitsorientierte Anlageklassen geben.

3. Möglichst langfristig denken 

Zinsen und Rendite werden besonders attraktiv, wenn das Geld langfristig angelegt ist. Je länger das Geld, beispielsweise in Unternehmen in Form von Aktien investiert ist, umso größer stehen die Chancen auf eine hohe Rendite und umso mehr werden auftretende Schwankungen ausgeglichen. Daher sollte immer nur Vermögen investiert werden, das in naher bis mittlerer Zukunft nicht anderweitig benötigt wird.

Um einen Erfolg an der Börse zu erreichen, wird ein Gesamtpaket benötigt, das in keiner Situation Fragen offen lässt. Unterstützung gibt es auf DeltaValue.de. Die Experten bieten einen Ansatz für einfaches, unkompliziertes und profitables Investieren.

Anlageklassen im Überblick 

Aktien Die bekannteste Investitionsmöglichkeit stellen Aktien dar. Die Anteile an einem bestimmten Unternehmen haben mehrere Vorteile. Einerseits stehen die Chancen bei einer positiven Entwicklung des Unternehmens auf eine hohe Rendite sehr gut, andererseits bieten viele Aktien zusätzlich eine jährliche Dividende, die prozentual häufig deutlich höher ist als auf dem Sparbuch. Die Einflussfaktoren Risiko und Rendite verhalten sich dabei entgegengesetzt. Der Anlagehorizont sollte lange gewählt werden, auch wenn das Geld jederzeit verfügbar bleibt. Um das Risiko zu verringern, gilt auch hier das Gebot der Diversifikation.

ETFs (Exchange Traded Funds) 

Da sich die Auswahl an geeigneten Aktien ohne große Erfahrungswerte relativ schwierig gestaltet, sind Aktien-Indexfonds eine gute Alternative. Sie bilden einen bestehenden Aktienindex nach laufen dadurch parallel zum jeweiligen Index. Zu den Vorteilen gehören niedrigere Verwaltungsgebühren, eine breitere Diversifikation sowie eine einfache Handelbarkeit. Aufgrund der breiten Diversifikation bieten ETFs mehr Sicherheit, aber auch weniger Rendite als Einzelaktien. Das investierte Geld steht auch bei dieser Anlageklasse jederzeit zur Verfügung.

Immobilien 

Im Gegensatz zu Unternehmen gelten Immobilien als Betongold unter den Investitionsmöglichkeiten. Gerade als Sachwert wird ihnen großes Vertrauen zugeschrieben. Beim Kauf eines Objekts zur Selbstnutzung oder Vermietung winken später mietfreies Wohnen oder regelmäßige Mieteinnahmen. Doch nicht nur die Anschaffung eines einzelnen Objekts ist für den Anleger interessant. Offene und geschlossene Immobilienfonds bieten eine kontinuierliche und moderate Rendite mit sehr geringem Risiko. Diese stehen sogar Anlegern mit Kleinstbeträgen zur Verfügung. Jedoch lässt sich das angelegte Geld nicht schnell liquidieren. Der Verkauf einer Immobilie kann eine Zeit lang dauern und auch Fonds haben eine Mindesthaltedauer von 12 Monaten und zusätzlich eine Kündigungsfrist.

Rohstoffe und Edelmetalle 

Die Preisentwicklung von Rohstoffen und Edelmetallen verläuft in der Regel nicht identisch mit Aktien- oder Zinspapieren. Vielmehr lassen sie sich von politischen Einflüssen steuern. Daher eignen sich Rohstoffe, wie Öl oder Gas, und Edelmetalle, wie Gold, Silber oder Platin sehr gut zur Risikostreuung im Depot. Die Rohstoffe stehen nur begrenzt zur Verfügung und haben zudem eine sehr hohe Nachfrage. Daher sind sie vergleichsweise teuer. In Krisenzeiten bieten physische Rohstoffe, wie beispielsweise ein Goldbarren oder eine Goldmünze, Sicherheit und stellen ein offizielles Zahlungsmittel dar. Im Vergleich zu Aktien oder Fonds erhalten Anleger jedoch keine regelmäßigen Zinsen oder Dividenden ausgeschüttet.

Mit diesem Wissen ausgestattet steht einer erfolgreichen Investition für die Zukunft nichts mehr im Wege.

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