Richtig sparen: Optimale Finanzplanung für Studenten

Das Wintersemester 2018/2019 ist bereits in vollen Zügen angelaufen und tausende Studierende haben die Laufbahn zum Hochschulabschluss begonnen. Zehn Semester dauert die Regelstudienzeit, wenn man die Titel Bachelor und Master erwerben möchte. Das Studium zu finanzieren ist eine Herausforderung, viele Studenten sind chronisch knapp bei Kasse und kommen selbst mit einem Job nur schwierig über die Runden.

Studium bezahlen: Welche Möglichkeiten gibt es?

Die erste Ausbildung zu finanzieren liegt in der Verantwortung der Eltern, doch das Geld reicht häufig nicht aus, um einen akademischen Bildungsweg der Kinder zu bezahlen. Aus diesem Grund greift der Staat ein und unterstützt die Studenten mit einem Darlehen zu sehr günstigen Konditionen. Mehr als eine in Deutschland erhalten Mittel nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, auch als BaföG bekannt. Im Durchschnitt beträgt die Förderung rund 500,- € und ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Zusätzlich erhalten die Eltern der Studenten Kindergeld, welches bis zu der Vollendung des 25. Lebensjahres gezahlt wird, sofern das Kind sich im Studium befindet. Obwohl das Geld den Eltern zusteht, händigen die meisten Menschen den Betrag den Kindern aus. Der Betrag liegt bei 194,- € und soll im kommenden Jahr um zehn Euro angehoben werden. Rund 700,- € sollten nach den Berechnungen zwar zum Leben reichen, dabei werden aber entscheidende Faktoren außer Acht gelassen:

  1. Sehr hohe Mieten in Ballungsgebieten wie Berlin, München, Hamburg
  2. Studiengebühren an privaten Universitäten
  3. Hohe Aufwendungen für Reisen
  4. Persönliche Umstände wie Familie

Aus diesen Gründen ist es für viele Studenten auch bei einem vollen BaföG-Satz kaum möglich, über die Runden zu kommen. Um die laufenden Kosten zu decken, üben viele Studierende einen Nebenjob aus, der allerdings nicht über einen Minijob hinausgehen darf, da im anderen Fall Abzüge drohen. Eine andere Möglichkeit ist es, laufende Kosten zu reduzieren. Mit diesen Tipps können Studenten über 100,- € im Monat sparen.

  1. Günstige Anbieter wählen

Viele Studierende beschäftigen sich nicht ausreichend mit den passenden Tarifen und zahlen zu viel für Strom, DSL-Anschluss, Handyvertrag oder andere Verbindlichkeiten. Beispielsweise existieren , die schnellen DSL-Anschluss bei geringen Kosten anbieten. Ein High Speed Internetanschluss ist für Studenten unerlässlich, viele Arbeiten werden online erledigt. Ein Studium ohne einen zuverlässigen DSL-Anbieter ist undenkbar.

  1. Gebrauchte Fachliteratur und Bibliothek

Fachliteratur ist in jedem Bereich sehr teuer, ob Medizin, Recht oder Naturwissenschaft. Die meisten Studierenden benutzen ihre Fachbücher aber nicht mehr nach dem Ende des Studiums. Ältere Auflagen, die teilweise in einem exzellenten Zustand sind, werden weit unter dem Preisniveau abgegeben. Alternativ kann Literatur in einer Bibliothek ausgeliehen werden.

  1. Staubfänger verkaufen

Die Flohmarkt-Kultur bleibt weiterhin im Trend und viele alte Sachen können zu Bargeld umgewandelt werden. Findet man einen Kommilitonen, der ebenfalls seine Sachen verkaufen möchte, kann man sich sogar die Standgebühren teilen.

  1. Mitfahrgelegenheit finden

Viele Studierende ziehen aus ihrem Heimatort weg, die Besuche bei den Eltern sind häufig teuer, wenn man diese mit der Bahn bestreiten möchte. Eine Mitfahrgelegenheit kostet im Durchschnitt nur einen Drittel der Ticketpreise. Hat man ein eigenes Auto, so kann man auf Plattformen wie „Blablacar“ auch selbst die Fahrten anbieten.

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