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Schnelle Bauzeit und trotzdem individuell – das sind die neuen Fertighaustrends

In den letzten Jahren hat sich beim Hausbau ein neuer Trend herauskristallisiert: Fertighäuser. Sie erobern mehr und mehr den Immobilienmarkt und machen durch immer neue Entwicklungen auf sich aufmerksam.

Wohin geht der Trend bei Fertighäusern?

In der Zeit der Industrialisierung ist die Idee entstanden, Häuser schneller, einfacher und günstiger zu bauen. Dies hat in den letzten Jahren mehr und mehr Menschen überzeugt, so dass werden. Denn ein Fertighaus beschreibt längst nicht mehr das "Haus von der Stange". Die spezielle Bauweise bietet nicht nur Vorteile in Sachen Schnelligkeit. Mittlerweile haben Fertighausanbieter erkannt, wie wichtig Hausbesitzern Individualität ist. So haben sich in den letzten Jahren neue Trends beim Fertighaus abgezeichnet.

Was die Entwicklung im Fertighaus-Sektor anbelangt, ist eines deutlich erkennbar: sollen mitwachsen und sich neuen Lebenssituationen anpassen können. So genannte stehen ganz oben auf der Wunschliste vieler. Kein Wunder, wächst dieses Haus doch mit steigender Kinderzahl mit und kann bei Bedarf wieder schrumpfen. Aber auch in Sachen Barrierefreiheit, Energieeffizienz, Vernetzung, Naturverbundenheit und Wohlfühlatmosphäre hat sich einiges getan.

Trend 1: Energieeffizientes Bauen

In Zeiten, in denen die Energiepreise immer weiter steigen, setzen viele auf Energieeffizienzhäuser. Diese helfen dank einer guten Dämmung sowie einer modernen, sparsamen Heiztechnik nicht nur dabei, Kosten zu sparen. Sie sind auch . Möglich wird dies etwa durch eine moderne Photovoltaikanlage, die auf dem Dach des Hauses installiert wird.

Trend 2: Barrierefreiheit

Der Traum der meisten Menschen: bis ins hohe Alter in ihrem Eigenheim wohnen bleiben können. Diesem Wunsch haben sich Fertighausbauer geöffnet und achten beim Hausbau auf Barrierefreiheit. Ebenerdige, breitere Türdurchgänge helfen dabei, sich auch alleine mit einem Rollstuhl hürdenfrei fortzubewegen. Beim altersgerechten Bauen bieten sich Bungalow-Bauformen an, bei denen sich alle Räume auf einer Etage befinden.

Trend 3: Mehr Komfort durch Vernetzung

Für noch mehr Komfort im Fertighaus sorgt in Zukunft die Vernetzung von Licht, Rollläden, Heizungen und elektrischen Geräten. Anstatt alle Geräte einzeln zu steuern, werden diese vernetzt und über eine Fernbedienung via Touchscreen bedient. Die zentrale Steuerung aller Gebäudefunktionen und Geräte schafft nicht nur mehr Wohnkomfort, sondern hilft auch beim Kostensparen. So kann das Öffnen und Schließen der Rollläden ebenso gesteuert werden das Heizen und die Beleuchtung.

Trend 4: Mitwachsende Modulhäuser

Bei Jungfamilien, jungen Paaren und Singles macht es Sinn, sich für ein Wohnkonzept zu entscheiden, das anpassbar ist. Modulare Wohnkonzepte versprechen auch einen nachträglichen Anbau von Zimmern durch zusätzliche Wohnwürfel – und das innerhalb kürzester Zeit. Und wenn das Kind das Elternhaus im Erwachsenenalter wieder verlassen hat, kann das zusätzliche Raummodul einfach wieder entfernt werden.

Trend 5: Heizen mit Infrarot

Nicht nur die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist bei Fertighäusern beliebt. Ein ganz neuer Trend ist Heizen mit Infrarot. Die in die Wände verspachtelten Heiznetze oder Heizpaneele sind eine gute Alternative zu Pelletheizungen und Wärmepumpen.

Trend 6: Tiny Haus

Wer Sehnsucht nach Einfachheit und Freiheit verspürt, kann mit dem Minihaus-Trend nichts falsch machen. Die aus den USA zu uns gekommenen Tiny Häuser ermöglichen ein Leben im reduzierten Komfort. Ausgestattet mit einer kleinen Grundfläche, bietet das Tiny Haus nur das Nötigste und das in einem individuell gestaltbarem Ambiente.

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