Sicher Bezahlen im Internet - So ist es möglich

Das Kaufen von Waren und Dienstleistungen ist im Internet bereits vor Jahren zum Alltag geworden. Dennoch fehlt es selbst erfahrenen Nutzern am nötigen Blick für die Sicherheit der Transaktion. Gleichsam erhöht sich die Zahl der verfügbaren Zahlungsarten von Jahr zu Jahr. Worauf ist also zu achten, um endlich sichere Transaktionen einleiten zu können? Wir werfen einen Blick auf sichere Systeme und einige Gefahren, die es unbedingt zu vermeiden gilt.

Das Vorbild PayPal

Richtet sich die Aufmerksamkeit auf das Thema der sicheren Bezahlung, so wird PayPal gerne als mustergültig beschrieben. Tatsächlich gelang es dem E-Wallet, neue Maßstäbe bei der sicheren Abwicklung der Zahlungen zu setzen. Einerseits erhält der Kunde durch den Käuferschutz des US-amerikanischen Konzerns ein höheres Maß an Sicherheit. Erhält er seine Ware nach der Zahlung nicht, so ist eine Übernahme der Kosten durch den Anbieter möglich. Doch auch die Sicherheit des Händlers liegt auf hohem Niveau. Denn ein ausreichend bestücktes PayPal-Konto ist die wichtigste Voraussetzung, um die Zahlung überhaupt einleiten zu können. So lassen sich Missverständnisse beim Kontakt mit den Kunden vermeiden.

Gerade in kritisch beobachteten Branchen erweist sich die Präsentation der PayPal-Zahlung als Zeichen der Seriosität. So entschieden sich renommierte Online Casinos dazu, ihren Kunden dieses und weitere E-Wallets zur sicheren Einzahlung anzubieten. Die Kunden mit PayPal-Konto profitieren dabei auch von der Anonymität der Zahlung. Für sie ist es nur notwendig, den mit dem Konto verknüpften Namen anzugeben, um die Transaktion in die Wege leiten zu können. Hier erhalten Sie einen Überblick in Online Casinos und den Bonusangeboten, die mit der Einzahlung verbunden sind. Die Gebühren für PayPal liegen mit 1,9 Prozent der Summe und einer Bearbeitungsgebühr von 0,35 Euro darüber hinaus in einem sehr fairen Rahmen.

Der Kauf auf Rechnung

Handelt es sich nicht um eine Einzahlung, wie im Falle des Online Casinos, sondern einen klassischen Kauf, so bleibt die Bezahlung im Nachhinein eine gültige Option. Hier haben die Kunden die Chance, die Ware zu erhalten, bevor die Bezahlung eingeleitet werden muss. Damit ist es möglich, den Zustand noch einmal kritisch zu überprüfen und eine Beschwerde einzuleiten, ehe der Betrag an den Verkäufer wanderte. Auf der anderen Seite zeugt das Angebot des Kaufs auf Rechnung stets von einem Vertrauen des Händlers in seine Angebote.

Während Kunden auf ganzer Linie vom Kauf auf Rechnung profitieren und diesen daher gerne in Anspruch nehmen, gibt es kritische Stimmen von Seiten der Händler. Denn für sie steigt das Risiko eines Zahlungsausfalls. Einerseits kann es sich dabei um ein Versehen des Kunden handeln, der schlichtweg seine Pflicht zur Bezahlung vergisst. Andererseits zeigt sich gerade bei diesem Zahlungsweg immer wieder Vorsätzlichkeit. Besonders kleine Händler, die sich den Ausfall der Zahlung und die sich daran anschließende Bürokratie nicht leisten können, verzichten daher meist auf dieses Angebot.

Die Lastschrift

Die Mehrheit der Online-Käufe wird noch immer mit der Lastschrift beglichen. Dabei stellt der Kunde seine Kontodaten zur Verfügung, damit das Unternehmen den betreffenden Betrag einziehen kann. Für den Verbraucher bietet dies einerseits den Vorteil, sich nicht selbst um die Überweisung kümmern zu müssen. Auf der anderen Seite folgen die Lieferungen gerade bei großen Händlern sehr zügig. Hinzu kommt die Möglichkeit, die Transaktion innerhalb von acht Wochen für ungültig zu erklären, falls etwas mit der Ware oder der Lieferung nicht in Ordnung sein sollte. Dennoch ist es natürlich ratsam, die eigenen Kontodaten nur an seriöse Online-Händler weiterzugeben, um nicht Gefahr zu laufen, in eine Betrugsmasche verwickelt zu werden.

Mit der Kreditkarte einkaufen

Nach wie vor ist die Kreditkarte in Deutschland weniger populär, als in anderen Ländern. Dabei überzeugen Visa, Mastercard und Co. gerade beim Kauf im mit einem hohen Maß an Sicherheit. Die Verbraucher haben auch hier die Möglichkeit, einen bereits transferierten Betrag wieder zu stornieren. Unter dem Namen "Chargeback" handelt es sich um einen sicheren Weg, wieder an das eigene Geld zu kommen. Ein Nachteil ist damit lediglich für den Händler verbunden. Ihm wird nicht nur die gezahlte Summe, sondern auch die fällige Transaktionsgebühr abgezogen, wodurch ein Verlust entsteht. Dies ist der Grund, weshalb es längst nicht überall möglich ist, mithilfe der Kreditkarte zu zahlen.

Die Sofort Überweisung

Neben den bekannten E-Wallets bietet auch die Sofort Überweisung die Chance, eine sichere und schnelle Zahlung auf den Weg zu bringen. Hierbei handelt es sich um ein System des Online-Bankings, welches vor wenigen Jahren ins Leben gerufen wurde. Die Sofort GmbH setzte sich dabei das Ziel, zum Marktführer im Bereich der digitalen Zahlungen zu werden. Allerdings ist ein persönlicher Zugang zum Online-Banking für die Nutzung notwendig, über den längst nicht jeder Verbraucher verfügt.

Die Kryptowährungen

wie der Bitcoin wurden vor Jahren geschaffen, um über eine sichere Alternative für die Zahlungen im World Wide Web zu verfügen. Zwar ist das System aus technischer Sicht per se dazu in der Lage, doch an der Praxistauglichkeit mangelt es längst. Einerseits sind immer weniger Stellen dazu bereit, eine Zahlung mit der digitalen Währung in Empfang zu nehmen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass sich die Coins zu einem beliebten Objekt der Spekulation entwickelten, welches somit stark in seinem Wert schwankt. In der Praxis müssten die Preise aller Produkte aus diesem Grund stündlich neu ermittelt werden, um einen gerechten Preis erzielen zu können. Dieser Aufwand ist den Verantwortlichen jedoch zu groß, weshalb sie sich bislang gegen das System stellen.

Drei sichere Grundregeln für den Online-Kauf

Abschließend möchten wir den Blick auf drei offensichtliche und doch gängige Gefahren hinweisen, welche bei der Bezahlung im Internet lauern. Sollten Sie entsprechende Wahrzeichen entdecken, so schließen sie die betreffende Seite besser sofort, um nicht selbst zum Opfer der Betrüger zu werden.

1. Nicht auf Phishing-Versuche reagieren

Tatsächlich versuchen Betrüger noch immer, durch an die Daten ihrer Nutzer zu gelangen. Diese werden plump dazu aufgefordert, diese mitzuteilen. Bei diesen E-Mails ist es wichtig, keineswegs auf die Aufforderung zu reagieren und die Daten preiszugeben. Gleichsam ist das Klicken auf in der Mail enthaltene Links in jedem Fall zu vermeiden. Diese können zum Befall durch Viren oder Trojaner führen.

2. Keine Zahlungsdaten in Chats weitergeben

Bei seriösen Seiten ist es ein Zeichen der Kundenfreundlichkeit, wenn ein Live Chat zur Verfügung ist, der den direkten Kontakt zu den Mitarbeitern ermöglicht. Diesen sicheren Deckmantel nutzen jedoch auch Betrüger, um an die Zahlungsdaten ihrer Opfer zu kommen. Sollten Sie deshalb in einem Live Chat dazu aufgefordert werden, die Kontodaten anzugeben, so brechen Sie die Konversation direkt ab. Zu groß ist die Gefahr, einem Betrüger aufzusitzen. Die meisten Anbieter weisen inzwischen auf diese Gefahr hin und schützen ihre Kunden auf diese Weise.

3. Die Seriosität des Anbieters überprüfen

Es gibt bekannte Webseiten im Internet, denen wir unser Vertrauen sofort schenken. Auf der anderen Seite stehen auf den ersten Blick identische Kopien, hinter denen sich jedoch betrügerische Angebote verbergen. Sie wurden allein mit dem Ziel angelegt, sich durch das vertraute Antlitz leichter an den Geldbeutel der Verbraucher herantasten zu können. Sind dort plötzlich verlockend günstige Angebote zu sehen, die eigentlich zu gut sind, um wahr zu sein, sollte besser Abstand vom Geschäft genommen werden. Das gleiche gilt für Seiten, welche sich durch eine Geschäftsadresse im Ausland ausweisen können und ansonsten über keinerlei Bewertungen und Erfahrungen anderer Kunden verfügen.

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