In NRW sind die Einbruchszahlen deutlich zurückgegangen

Gute Nachrichten gibt es für die Bewohner in NRW, was die Sicherheit ihrer vier Wände anbelangt. Im Vergleich zum Jahr 2016 sind nämlich im letzten Jahr die Einbruchszahlen deutlich zurückgegangen. Hierzu hat der neue Chef des Landeskriminalamts, Frank Hoever, ausgeführt, dass ein Rückgang um 25 Prozent stattgefunden habe. Auch für die Zukunft stellt er eine positive Prognose und rechnet mit einem fortschreitenden Rückgang.

Täter schlagen in Nordrhein-Westfalen immer seltener zu 

Der Innenminister in NRW, Norbert Reul, und der neue Chef des LKAs, Frank Hoever, sind sich einig: NRW ist sicherer geworden, denn Einbrüche gab es im letzten Jahr in unserem Bundesland wesentlich seltener. Frank Hoever rechnet seinerseits sogar damit, dass die Zahlen auch in Zukunft weiter sinken werden. Er sagte:

„Das ist ein wirklich schöner Erfolg. Wir kommen aber auch von einem relativ hohen Niveau.“

Schon im Jahr 2016 war die Zahl der Einbruchsdelikte massiv zurückgegangen und zwar um 16 Prozent. In Fällen ausgedrückt ergab sich hier folgender Unterschied:

  1. Im Jahr 2015 gab es 62.400 Fälle
  2. 2016 waren es 52.600 Fälle

Auch in Essen, der viertgrößten Stadt in NRW, ist die Sicherheit bezüglich Einbrüchen größer geworden, aber es schadet natürlich trotzdem nicht, das Haus gut gegen Einbrecher zu schützen. Sollte man hier aufgrund einer zu überambitionierten Maßnahme gegen die Straftäter mal vor verschlossener Tür stehen und den Schlüssel nicht zur Hand haben, hilft der . Es gibt außerdem noch weitere Methoden, sich effizient gegen Einbrüche zur Wehr zu setzen, doch dazu später mehr.

Anteil der nichtdeutschen Verdächtigen ist angestiegen

Weniger erfreulich ist indes, dass der Anteil der nichtdeutschen Verdächtigen deutlich angestiegen ist, die sich vor allem in Einbrecherbanden organisiert haben. Die Täter aus dieser Gruppe stammen vorwiegend aus Südosteuropa, namentlich sind dies Delinquenten aus den folgenden Ländern:

  1. Rumänien
  2. Serbien
  3. Albanien

Dabei machten die Einbrecherbanden auch halt, womit gerade hier weniger Menschen gerechnet hatten. Die Polizei spricht in diesem Zusammenhang von sogenannten „mobilen Intensivtätern“. Hoever sagte in diesem Kontext: „Wir hatten Festnahmen in Belgien, da wurden Einbrecher mit Beute aus Einbrüchen in Bayern und NRW gefasst.“ Auch Hoever selbst ist sogar zweimal Opfer eines Einbruchs geworden. Entwendet wurden dabei Goldschmuck und Parfüm. Bedenklich ist die Ausländerkriminalität vor allem vor dem Hintergrund, dass 32 Prozent der Tatverdächtigen keinen deutschen Pass haben, ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung aber lediglich 12,4 Prozent ausmacht.

Erst kürzlich hatten Einbrecher in Essen zugeschlagen

Dass die Kriminalität im Ruhrgebiet trotzdem noch nicht in zufriedenstellendem Maße eingedämmt worden ist, , der erst im Februar dieses Jahres in Essen stattgefunden hat. Hier kam es zu einem versuchten Einbruch in den Keller eines Mehrfamilienhauses, das sich im Südostviertel der viertgrößten Stadt des Ruhrgebiets befindet. Womit der Täter aber so gar nicht gerechnet hatte: Er wurde von einem Mieter überrascht. Somit kam der Täter glücklicherweise erst gar nicht dazu, Gegenstände zu entwenden, schlug dann allerdings auf den Mann ein und flüchtete schließlich.

  1. Das Opfer erlitt bei diesem Vorfall nur leichte Verletzungen
  2. Die Polizei ist derzeit dabei, nach dem Täter zu fahnden

Auf der Flucht ließ der Täter sein Einbruchswerkzeug liegen, sodass insbesondere im Bereich des Dornemannplatzes Zeugen den Kriminellen gesehen haben könnten. Der Vorfall zeigt, dass Einbrüche nicht nur eine Gefahr für das eigene Hab und Gut darstellen, sondern letztlich auch leicht in Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit umschlagen können. Deshalb sollte man sich bei einem auf frischer Tat betroffenen Einbrecher sehr gut überlegen, unmittelbar selbst gegen ihn vorzugehen. Sinnvoller ist die sofortige Verständigung der Polizei unter Gewährleistung des Selbstschutzes.

Bildquellen: Andrey_Popov – 576692902 / Shutterstock.com Ricardo Reitmeyer – 149341613 / Shutterstock.com

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