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Smartphone-Akku macht früh schlapp? Vielleicht liegt’s am falschen Laden

Viele Smartphone-Nutzer ärgern sich über miese Akkulaufzeiten ihres Handys. Gefühlt ist es so: Kaum ist das Mobilgerät aufgeladen, färbt sich die Akkuanzeige rot – und das Smartphone muss an die Ladestation.

Dabei lässt sich die Akkulaufzeit mit einfachen Mitteln verlängern. Das fängt mit dem richtigen Aufladen an. 

Ladegerät des Smartphone-Herstellers verwenden 

Zum Aufladen sollte immer das Ladegerät des jeweiligen Smartphone-Herstellers zum Einsatz kommen. Mittlerweile nutzt fast jeder Hersteller eine eigene Ladetechnik und definierte Protokolle, über die Ladegerät und Smartphone während des Ladevorgangs miteinander kommunizieren. Nur so wird der Akku optimal geladen und hält lange seine Kapazität. 

Akku nicht voll auf- und entladen

Das Smartphone nur aufladen, wenn die Akkuanzeige unter 50 Prozent rutscht. Für den Akku ist es am besten, wenn der Ladezustand bei 30 bis 80 Prozent liegt. Also den Akku nie ganz entladen und möglichst auch nie zu 100 Prozent aufladen. Auf Dauer schädigt das die Elektroden des Lithium-Ionen-Akkus. 

Den Akku über Nacht laden 

Beim Zubettgehen noch schnell die Mails checken und dann das Smartphone die Nacht über aufladen? Mit dem Originalladegerät des Herstellers ist das kein Problem. Die auf das jeweilige Smartphone abgestimmte Ladegeräte erkennen, wann der Akku voll ist, und schalten die Ladestrom ab. Wird ein anderes Ladegerät verwendet, sollte der Akku nicht die ganze Nacht daran hängen. Bei häufiger Daueraufladung nimmt die Aufnahmefähigkeit des Stromspeichers allmählich ab. Beim Trennen nicht nur das Smartphone vom Ladekabel abziehen, sondern auch das Ladegerät aus der Steckdose ziehen. Sonst zieht es Strom, obwohl es kein Gerät lädt. 

Schnellladen mit Originalladegerät kein Problem 

Originalladegeräte sind so ausgelegt, dass eine ausgewogene Balance zwischen möglichst kurzer Ladedauer und möglichst langer Lebensdauer des Akkus gegeben ist. Bei einem höheren Ladestrom sinkt zwar die Ladezeit, die Temperatur des Akkus steigt aber. Und höhere Temperaturen beschleunigen den Alterungsprozess. Deshalb empfiehlt es sich auch, den Akku bei moderater Raumtemperatur zu laden. 

Akkus vor großer Kälte bewahren

Kälte mögen Akkus noch weniger als Wärme. Bei minus 20 Grad Außentemperatur können zehn Minuten im Freien reichen, und die Ladeanzeige des Smartphones rutscht von 100 auf unter zehn Prozent. Deshalb ein Smartphone im Winter nicht im Auto oder an einem geöffneten Fenster liegen lassen. Und beim Spaziergang in der Kälte gehört das Smartphone dicht an den Körper und nicht in eine Außentasche. 

USB-Steckdose als Ladealternative 

Wer dazu neigt, sein Ladegerät ständig zu verlegen, für den sind USB-Steckdosen eine praktische Alternative. Sie lassen sich problemlos in bestehenden Elektroinstallationen nachrüsten, werden einfach statt einer üblichen 230-Volt-Steckdose in der Wand montiert. Hochwertige USB-Steckdosen schalten sich automatisch ab, wenn kein Smartphone oder anderes Gerät angeschlossen ist.

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