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Von Trikots, Trends und eigenen Marken

Sportler und die Mode

Wer permanent im Fokus der Öffentlichkeit steht, macht sich auch vermehrt Gedanken um sein Aussehen. Kein Wunder – in Zeiten des Internets und der sozialen Medien gehen Fotos von Paparazzi in wenigen Sekunden um die Welt.

Sich modisch bewusst zu kleiden birgt aber auch eine ganze spezielle Chance: Eine Bereits vorhandene Reichweite lässt sich nutzen, um zur Modeikone aufzusteigen und zur Influencerin oder zum Influencer zu werden. Nicht selten kann auf diese Weise mehr Geld verdient werden, als mit dem Sport selbst. Welche Sportler*innen verdienen so einen Teil ihres Geldes? Wie ziehen sie sich privat an? Und: Wer macht vielleicht sogar selbst Mode?

Sport und Mode – Eine Wechselbeziehung 

Sportmode im Wandel 

Aktuelle Sportkleidung und vor allem Trikots bestehen gerade im Profibereich meistens aus Mesh-Gewebe – einem aus Kunstfasern bestehenden Netzstoff – und anderen Polyester-Materialien. Diese haben den Vorteil, dass sie atmungsaktiv sind und so den Schweiß vom Körper weg nach außen transportieren. Außerdem lässt sich der Polyester-Mix auch wieder gut reinigen, wenn die Sportkleidung einmal dreckig geworden ist. Polyester nimmt Gerüche zudem nicht so stark auf, wie etwa Baumwolle. Spielernummern und sonstigen Beschriftungen werden heute hauptsächlich in aufwendigen Verfahren auf die Sportkleidung aufgedruckt. Früher war das noch anders. Die ersten Trikots bestanden Anfang des 20. Jahrhunderts häufig aus Kammgarn – dem Material mit dem damals auch Mantelstoffe hergestellt wurden. 

Immerhin konnte man die Sportkleidung mittels bestimmter Technik und Bindung bereits damals schon elastisch anpassen. Alternativ wurden etwa bei Turnern Baumwollhemden verwendet, die man, um die Spieler optisch unterscheiden zu können, verschieden einfärbte. 

Bis nach dem Zweiten Weltkrieg wurde neben Baumwolle häufig auch Woll-Jersey genutzt, ein weiches und dehnbares Material. Der Begriff "jersey" heißt übersetzt übrigens Trikot. Erst ab den 1930er Jahren wurden nach und nach Nylon, Polyester und Elastan (auch als Spandex oder Lycra bezeichnet) erschlossen – die Materialien welche die Sportkleidung revolutionieren und bis heute prägen sollten. 

Natürlich hat sich auch die Optik der Sportkleidung gewandelt. Was damals schick war, kann man heute oftmals nur noch belächeln. Anfang des 20. Jahrhunderts trugen Frauen bei Sportübungen oder auch beim Tennis etwa noch lange, schwere Kleider. Auch beim Schwimmen kam so viel Stoff zum Einsatz, dass die Damen sich eigentlich nur mit viel Kraft über Wasser halten konnten. 

Aerobic-Kleidung der 80er Jahre folgte zudem sehr stark den damaligen modischen Trends und angesagten schrillen Farben. Heute gehen diese Outfits als Faschingskostüm oder Partyverkleidung durch.

Wie sich Sport und Mode gegenseitig beeinflussen 

Nicht nur verändert das allgemeine ästhetische Empfinden einer bestimmten Epoche oder einer Generation die Mode und somit auch die Sportmode. Vielmehr prägt auch der Sport selbst die Mode und diese wiederum kann den Sport verändern. 

Wie erwähnt, sah Sportkleidung ursprünglich ganz anders aus, als heute. Erst nach und nach entwickelten sich spezielle Outfits für sportliche Aktivitäten, da sich die herkömmliche Kleidung als zu unpraktisch erwies. Insgesamt dürfte der Sport die Alltagsmode der Frau deutlicher verändert haben, als die der Männer. Man geht davon aus, dass etwa die Idee der Hosen auch für Frauen erst durch den Sport entstand. Zudem setzte die Lust an körperlicher Aktivität dem Korsett ein Ende. 

Deutlich beobachtet werden kann, dass allmählich etwa ab 1910 Elemente der Sportkleidung stärker in die Alltagsmode diffundierten. Sportmode wurde immer freizügiger. Es wurde deutlich, dass weniger Kleidung am Körper weniger Gewicht und Reibung und somit gleichzeitig auch mehr Leistung der Sportler*innen bedeutete. 

Designer*innen, wie Coco Chanel und Jean Patou begannen, die Idee, immer weniger Körperstellen zu bedecken, aufzugreifen und entwarfen erste sportliche Alltagsmode. 

Eine weitere Welle der starken "Versportlichung" der Alltagsmode gab es in den 80er Jahren. Noch recht junge Disziplinen, wie Skaten, Surfen, aber auch Aerobic trieben vor allem junge Leute dazu, sich auch abseits der Trainingsanlagen sportlicher zu kleiden. Seien es die Leggings, der Sweatanzug oder auch die Basecap – Teile, die heute zur Mode und sogar zur Haute Couture gehören, etablierten sich nach und nach. Das deutlichste Beispiel geben die Sneakers: Früher als Sportschuhe konzipiert, werden sie heute sogar zum schicken Anzug getragen. 

Seitdem sportliche Elemente verstärkt Teil der Alltagsmode werden, entwerfen auch immer mehr Designer entsprechende Kollektionen. Das wiederum bringt neue Elemente und Details für Hosen, Shirts oder Jacken, die unter Umständen wieder von der Sportindustrie aufgegriffen werden; sei es aus praktischen oder rein optischen Gründen.

Warum das Aussehen Sportlern immer wichtiger ist 

Gerade vielen Sportlern scheint ihr Aussehen und vor allem auch die Art, wie sie sich in der Öffentlichkeit kleiden, besonders wichtig zu sein. Früher gab es dazu bereits ein paar Ausnahmen. So polarisierte Tennisspielerin Chris Evert in den 70ern mit bunten Bändern im Haar und Röcken – allerdings waren Frauen und Mode damals bereits enger verzahnt. 

Ein weiteres Beispiel ist der American-Football-Spieler Joe Namath, der bereits in den 60ern mit weißen Pelzmänteln am Spielfeldrand die Aufmerksamkeit auf sich zog. Heute sieht man hingegen kaum noch einen Sportler, der sich nicht bewusst modisch kleidet. Woran liegt das? 

Die Antwort ist einfach: Durch die Wandlung der Medien, bzw. einen anderen Umgang der Medien mit Sport und vor allem den einzelnen Sportlern. Ein entscheidender, wenn nicht sogar der entscheidende Wendepunkt dürfte einem konkreten Sportler zugeschrieben werden: Dem englischen Fußballer David Beckham. Nicht nur prägte er den Begriff der Metrosexualität, er krempelte gar das Stilbewusstsein von Sportlern so stark um, dass immer wieder von einer Beckhamisierung des Sports gesprochen wurde. Gemeint ist damit ein bewusstes Entscheiden für seine Garderobe, aber auch für Tattoos, über die man sich abgegrenzt oder über die Botschaften vermittelt werden sowie die penible Pflege der Frisur oder auch der allgemeinen Körperbehaarung. 

Nicht nur mit seinem sportlichen Talent, sondern auch mit seiner Kleidung, seiner Frisur, seinen Tattoos und mit seiner Ehefrau Victoria Beckham (ehemals Spice-Girl, heute Modedesignerin) geriet Beckham in den 90er Jahren so stark in den medialen Fokus, dass er zu einem weltweiten Idol, zu einer emotionalisierten Ikone wurde. Ein Phänomen, wie dieses, gab es in ähnlicher Form vorher nicht. 

Einen wichtigen Teil zur schnellen Verbreitung und Popularität des neuen Sportlerideals als stilbewusster Person des öffentlichen Lebens trug sicherlich auch das Anfang der 90er noch recht junge, aber sich rasant verbreitende Internet bei. Bilder und Videos von Sportlern gingen damit schneller um die Welt, als je zuvor. 

Heute sind Sportler*innen im Netz auf verschiedenen sozialen Plattformen aktiv und werden von diversen Medien rund um die Uhr verfolgt. Zwei Gründe, warum sie gerade heute so auf ihr Auftreten und auf ihr Äußeres achten. Zum einen lässt sich mit Instagram und anderen Plattformen durchaus eine Menge Geld neben dem Sport verdienen, zum anderen riskieren Personen des öffentlichen Lebens Shitstorms, wenn sie sich einmal einen (modischen) Fauxpas erlauben. Daher gilt eben auch für die meisten Sportler: Lieber zu jeder Zeit gut aussehen und keine Ausnahmen machen.

Die Freizeitmode berühmter Sportler 

Die meisten Sportler*innen achten heute also ganz bewusst darauf, wie sie sich kleiden und in der Öffentlichkeit präsentieren. Ganz besonders Profis aus zwei Disziplinen stechen dabei hervor: Fußballer und Basketballer. Deshalb wollen wir den Fokus bei den folgenden Betrachtungen auch auf diese beiden Disziplinen legen. 

Beim Fußball herrschte bis etwa Ende der 80er Jahre eine klare Haltung gegenüber der Mode abseits des Platzes: Trainingsanzug und Adiletten – und zwar vollkommen unironisch – waren das üblich. Wer sich anders anzog, viel (negativ) aus dem Raster. In England hingegen hatten Fußballspieler schon damals ihre ersten Verträge mit Schneidern. Englische Fußballer ließen sich in maßangefertigten Teilen sehen und zeigten damit auch, wie erfolgreich sie waren. 

Heute ist das Modebewusstsein längst auch bei den deutschen Fußballern angekommen. Einzelne Stars, wie Jérôme Boateng oder Robert Lewandowski überzeugen seit Langem etwa auf Instagram mit ihrem Modegeschmack. Mit angesagter Designerkleidung und auch gewagteren Outfits setzen sie sich gekonnt in Szene. Viele Jahre stattete darüber hinaus sogar Hugo Boss die deutsche Nationalelf mit Anzügen aus – in denen sich die Spieler selbstverständlich auch jenseits des Platzes regelmäßig blicken ließen. 

Noch deutlicher wird der Hang zur Mode heutiger Sportler bei den Basketballern. Das Lifestyle-Magazin Noizz etwa titelte 2018 sogar "Die NBA ist die stylischste Liga der Welt". Ein Grund für die Entwicklung der NBA zu einer solchen "Mode-Liga"– so schreibt auch die Noizz – dürfte das in Folge einer Prügelei verhängte Verbot für Spieler, ärmellose Shirts, kurze Hosen, jegliche Mützen oder Sonnenbrillen bei NBA-Veranstaltungen zu tragen, sein. 

Aus anfänglicher Kritik machten die Spieler bald das Beste – und beschäftigten sich mehr mit Mode und ihrem Stil, als vermutlich je zuvor. Darüber schrieb dann im Jahr 2016 sogar das Mode- und Lifestylemagazin GQ und erklärte, dass die Basketballspieler richtig gut aussähen. Nach David Beckham, Roger Federer, Mats Hummels und Bastian Schweinsteiger wählte das Magazin übrigens im Jahr darauf (2017) den NBA-Star LeBron James auf Platz 5 der stylischsten Sportler des Jahres. 

Auch in der NBA Saison 2019/ 2020 tragen Basketballer, selbst, wenn sie nicht gerade auf dem Court stehen, stylische Outfits. Milwaukee Bucks-Spieler Giannis Antetokounmpo und andere Kandidaten sind nicht nur Idole für viele Fans, sondern als Basketballer zu echten Modeikonen geworden. So kommt es auch, dass manch ein Sportler neben seiner sportlichen Tätigkeit sogar Geld als Model und mit dem Präsentieren von Mode im Allgemeinen verdient.

Wenn Sportler zu Models und Modeikonen werden 

Etliche Namen müssten inzwischen erwähnt werden, wenn es um Sportler und ihren Status als echte Modeikonen oder auch ihre Zweitkarriere als Model geht. Drei (der wichtigsten) sind hier beispielhaft aufgeführt:

1. Wenn es nur einen Namen gibt, der diese Liste anführen muss, dann lautet dieser nicht David Beckham, sondern: Victor Cruz. Was Fußballspieler Beckham für die Wandlung des Sports oder der Sportler in Sachen Mode und Stilbewusstsein getan hat, das hat American-Football-Spieler Victor Cruz für die Etablierung ernstzunehmender Mode-Influencer in Zeiten der sozialen Medien getan.

Heute muss Mode und Sport im Grunde in einem Atemzug mit Victor Cruz genannt werden: Er arbeitete mit Nike zusammen, brachte seine eigenen Sneaker heraus und pflegt eine Freundschaft mit Herrenmode- und Sneaker-Designer Ronnie Fieg. Über Instagram hat er schon etliche Schuhe an seine Fans verschenkt. Und vor allem: Sein Ruf als Modeikone und Influencer ist konstant. Hier lässt sich nicht mehr nur von einem kurzfristigen Hype sprechen.

2. Fußballlegende Christiano Ronaldo darf an dieser Stelle natürlich ebenfalls nicht vergessen werden. Sein Style zeichnet sich im Vergleich zu anderen Fußballern durch eher klassischere Eleganz aus. CR7, der inzwischen sozusagen zu einer Weltmarke geworden ist, trägt in seiner Freizeit häufig Business-Kleidung. Schlanke Anzüge und Smokings sieht man da nicht selten, schicke Schuhe und teure Uhren runden den Stil ab. Doch nicht nur der weitestgehende Verzicht auf zu auffällige und schrille Designermode, auch seine tattoofreie Haut hebt ihn von vielen Kollegen ab.

Das mag nicht jedem gefallen, es lässt sich aber kaum abstreiten, dass CR7 sich damit einen festen Platz im Kreise der größten Modeikonen und Influencer der Sportwelt gesichert hat. Ronaldo warb als Testimonial nicht nur etwa für den Sportmodegiganten Nike. Auch die portugiesische Bekleidungsmarke Sacoor Brothers, die Uhrmacher Jacob & Co. sowie TAG Heuer, die E-Commerce-Plattform Shopee, die Fast-Food-Kette KFC und die Modeschmiede Giorgio Armani engagierten CR7 als Model.

3. Nicht nur Basketballer, Fußballer oder American-Football-Spieler können zu echten Modeikonen werden, auch Rennsportlern kann das gelingen. Die Rede ist vor allem von einem britischen Automobilrennfahrer, nämlich Lewis Hamilton. Wer seinen Instagram-Account verfolgt, weiß, wie vollgepackt Hamiltons Kleiderschrank mit angesagtester Designerware und sowohl gewagteren als auch stilsicheren Kleidungsstücken ist.

Hamilton ist ebenfalls zum gefragten Model in der Welt der großen Marken geworden. Genau wie Christiano Ronaldo warb Hamilton bereits für TAG Heuer. Außerdem machte er Werbung für das Telekommunikationsunternehmen Vodafone, die Automobilschmiede Mercedes-Benz oder für den Audio-Geräte-Hersteller Bose. Darüber hinaus modelte er für die Modemarken Hugo Boss und Tommy Hilfiger.

Sportler mit eigenen Produktlinien oder Marken 

Der Air Jordan von Nike 

Besonders spannend wird es für viele Fans, wenn Sportler mit bestimmten Modefirmen oder Unternehmen kooperieren und eigene Produktlinien entwickeln und verkaufen. Dann lässt sich der Stil der persönlichen Sport- und Modeikone vermeintlich so hautnah miterleben, wie nur irgendwie möglich. 

Eine der ersten und bis heute wohl erfolgreichsten Kooperationen eines Sportlers mit einer bekannten Marke ist jene zwischen Basketballlegende Michael Jordan und Nike. Nach den Olympischen Spielen 1984 konnte Nike mit dem damals gerade mal Einundzwanzigjährigen einen 2,5 Millionen Dollar schweren Vertrag einfädeln. Zunächst bekam der Basketballer seinen ganz eigenen Schuh, den Air Jordan 1 in Schwarz und Rot. Da die Farben nicht den NBA-Vorschriften entsprachen, musste Jordan für jedes Spiel, in dem er sie trug, 5000 Dollar Strafe zahlen. Diese Strafgelder übernahm Nike und freute sich im selben Atemzug über die Aufmerksamkeit und bezahlbare Werbung, die damit generiert werden konnte. 

Gerd Nufer, Professor für Sportmarketing an der ESB Business School, kommentierte das Ganze so: "Ohne die Verpflichtung von Jordan wäre Nike vielleicht nie der größte Sportartikelhersteller der Welt geworden. Jordan war der erste Sportler, der zu einer echten Marke wurde." 

Nachdem die Air Jordan 1 auch für Fans auf dem Markt erhältlich waren, entwickelte sich in kürzester Zeit ein Trend um die Schuhe, der bis heute anhält. Neue Modelle in bestimmten Farbvarianten oder mit diversen Details sind auch heute noch oft innerhalb kürzester Zeit weltweit ausverkauft. Reseller verkaufen die ergatterten Paare dann oft für das Vielfache des ursprünglichen Einkaufspreises im Internet oder sogar im Bekanntenkreis. Obwohl Michael Jordan also längst nicht mehr aktiv ist, verkauft er zusammen mit Nike jährlich unzählige Schuhe sowie andere Kleidungsartikel mit dem Brand "Air Jordan".

Andere bekannte Kooperationen 

Obwohl Michael Jordans Kooperation mit Nike unerreicht ist, gibt es natürlich trotzdem auch einige andere bekannte Kooperationen von Sportlern mit großen Marken und Unternehmen. Wir haben uns wieder drei davon herausgepickt.

1. LeBron James

Nicht nur die GQ findet, dass LeBron James ein stylischer Typ ist, auch einige Marken sind dieser Meinung gewesen und haben sich den Sportler daher für Zusammenarbeiten gesichert. Neben den noch recht jungen Kollaborationen mit dem Technologieriesen Apple oder mit dem Telekommunikationskonzern AT&T sticht natürlich auch bei LeBron James der Vertrag mit Nike heraus.

Der Sportartikelhersteller setzte mit ihm auf einen zweiten Star, mit dem sie langfristig Geld verdienen können. So beschloss Nike, den Sportler ganz einfach auf Lebenszeit vertraglich zu binden. Auch für LeBron James dürfte sich das Ganze gelohnt haben. Alleine der Sieben-Jahres-Vertrag, den er als High School-Spieler mit Nike geschlossen hatte, brachte ihm über 93 Millionen Dollar ein.

2. Roger Federer

Der Schweizer Tennisprofi Roger Federer, der die Liste der Herren mit den meisten Grand Slam Titeln anführt (Stand: Juni 2020) ist ebenfalls eines der gefragtesten Werbegesichter der Sportwelt. Er arbeitete ebenfalls mit Nike zusammen, warb aber unter anderem auch für den Kofferhersteller RIMOWA, die Luxusuhrenmarke Rolex und den Rasierapparatehersteller Gilette.

Federer hat zudem, wie einige andere Sportler auch, den Schritt in die Welt der reinen Alltagsmode gewagt. Erst 2018 wurde bekannt, dass der größte Bekleidungseinzelhändler Japans, UNIQLO, dem Schweizer einen Zehnjahresvertrag in Höhe von 300 Millionen US-Dollar vorsetzte. Als Markenbotschafter soll Federer an jedem Look, den er von der Marke trägt oder an dem er im Rahmen von Kampagnen teilnimmt, beteiligt sein.

3. Neymar Júnior

Der brasilianische Fußballer Neymar da Silva Santos Júnior, kurz Neymar Júnior, unterzeichnete bereits im zarten Alter von 19 Jahren im Jahr 2011 ebenfalls einen Vertrag mit Nike. Ganze 11 Jahre band sich Neymar an den Sportartikelriesen, was bedeutet, dass sein Vertrag bis heute (2020) nicht ausgelaufen ist. Der Fußballer brachte sogar in Zusammenarbeit mit Michael Jordan eine besondere Air Jordan Sneaker Reihe heraus.

Darüber hinaus hat Neymar mit dem Modeunternehmen Diesel zusammen einen eigenen Duft auf dem Markt gebracht. "Spirit oft the Brave" nennt er sich. Dazu passt der ikonische Flakon in Form einer geballten Faust.

Die Gründung eigener Labels 

Noch einen Schritt weiter gehen Sportler, indem sie selbst zu Gründern werden und eigene Labels auf den Markt bringen. Die Beispiele hierfür halten sich zwar in Grenzen, dennoch dürfte der ein oder andere doch über Folgendes erstaunt sein. 

Tony Hawk verdiente sich nicht alleine mit dem Fahren von Skateboards eine goldene Nase und erlangte durch sein Talent Weltruhm. Er ist zudem Mitgründer des Skateboard-Herstellers Birdhouse, das es schon seit 1992 gibt und das neben Skateboards eben auch Mode verkauft. 

Auch Christiano Ronaldo hat inzwischen seine eigene Marke. Wie könnte sie auch anders heißen – Unter dem Markennamen CR7 vertreibt der Portugiese in seinem eigenen Shop Unterwäsche. 

Selbst deutsche Fußballprofis werden hin und wieder aktiv und gründen ihre eigenen Marken. Lukas Podolski, selbstbekennender Modefan, wagte sich in die Welt der Alltagskleidung. Mit seiner Marke Strassenkicker verkauft er Hoodies, Pullover, Shirts oder auch Jogginganzüge. 

Basketballprofi Anthony Lamar Tolliver ist Mitgründer der Kleidungsmarke Active Faith. Das Unternehmen vertreibt, nach eigenen Angaben "christliche" Sportkleidung – daher vermutlich auch der Name.

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