Tierkrankversicherung - Das sollten Sie beachten!

Für viele Menschen sind Haustiere ein fester Bestandteil der Familie. Wenn das geliebte Tier einmal krank wird oder einen Unfall hat, soll es selbstverständlich die bestmögliche Behandlung bekommen. Doch langwierige Untersuchungen und aufwendige Operationen können ebenso ins Geld gehen wie eine kostspielige Medikation über mehrere Wochen, Monate oder gar ein Leben lang. Wenn der Tierbesitzer nicht mindestens einen vierstelligen Betrag zur adäquaten tierärztlichen Versorgung seines Lieblings beiseitegelegt hat, dann kann eine Halter vor großem Unglück bewahren.

Beiträge zur Tierkrankenversicherung sind oft variabel

Die Beiträge werden je nach Anbieter entweder monatlich oder einmal im Jahr bezahlt. Die genaue Höhe hängt dabei nicht nur von der Pauschale der jeweiligen Versicherung ab, sondern auch noch von zahlreichen weiteren Kriterien. Dazu gehören die Rasse, die Größe, das Gewicht und das Alter des Tieres. Sogar der individuelle Gesundheitszustand spielt eine Rolle. Kosten, welche aus einer bekannten Vorerkrankung resultieren, werden in vielen Fällen ausgeschlossen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, das Haustier möglichst früh - am besten kurz nach der Anschaffung - versichern zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Beiträge niedrig und die Tiere in der Regel gesund. Für alte Tiere lohnt sich die Versicherung trotzdem, sofern die eigenen finanziellen Mittel eine teure OP nicht decken könnten. Einige Anbieter nehmen Tiere ab einem bestimmten Alter allerdings nicht mehr an. Daher ist es ratsam, sich immer über die jeweiligen Modalitäten genau zu informieren.

Diese Kriterien sind entscheidend für die Wahl des Anbieters

Grundsätzlich müssen sich Tierbesitzer entscheiden, ob sie einen Vollschutz für ihr Tier möchten oder . Wie der Name bereits vermuten lässt, kommt im ersten Fall die Versicherung für fast alle Kosten im Zusammenhang mit einer Behandlung auf. Bei der zweiten Variante werden nur die reinen Kosten für eine OP gedeckt. Vollversicherungstarife sind deutlich teurer - trotzdem sind hier nicht immer alle Leistungen enthalten. Aus diesem Grund sollten Tierhalter die verschiedenen Anbieter genau prüfen und vergleichen.

Im Zweifelsfall lohnt es sich, etwas mehr zu zahlen, dafür das Tier aber vollständig abgesichert zu haben. Besonderer Wert sollte dabei auf Routineuntersuchungen, Zahnbehandlungen und Impfungen gelegt werden. Diese verursachen im Regelfall vor allem bei Hunden und Katzen die meisten Kosten. Die Durchführung eines MRTs und die Anfertigung von Röntgenbildern sollten ebenfalls abgedeckt sein, da diese beiden Untersuchungen besonders häufig anfallen. Beim OP-Schutz muss darauf geachtet werden, dass neben den OP-Kosten auch die Nachsorgeuntersuchungen finanziert werden.

Tierkrankenversicherung für Hunde und Katzen

Für beide Tierarten gibt es den Operationsschutz und den Rundumschutz. Sofern finanziell möglich, ist vor allem bei freilaufenden Katzen ein Vollschutz sehr zu empfehlen. Sie sind besonders anfällig für Krankheiten oder fangen sich beim Freilauf Parasiten ein. Außerdem kann es leicht zu einer Verletzung aufgrund eines Autounfalls oder einer Rauferei mit fremden Katzen kommen. Gleiches gilt für , da diese sich ebenfalls regelmäßig draußen aufhalten. Bei reinen Wohnungskatzen muss im Einzelfall entschieden werden, welche Variante der Versicherung sinnvoller ist. Für beide Tierarten gilt, dass besonderer Wert auf Impfungen und Routineuntersuchungen gelegt werden muss.

Tierkrankenversicherung für Pferde

Für Halter von Pferden ist die Krankenversicherung fast noch wichtiger als für Katzen- oder Hundehalter. Muss der Vierbeiner operiert werden, können sich die Kosten ganz schnell zu einem vier- oder sogar fünfstelligen Betrag aufsummieren. Viele Anbieter übernehmen hier allerdings nur den einfachen Gebührensatz der Tierärzte, doch dieser reicht in der Regel nicht aus. Damit die Halter nicht auf den Mehrkosten sitzenbleiben, müssen auch mehrfache Honorarsätze beinhaltet sein.

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