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Tipps gegen Augenmigräne

Tipps gegen Augenmigräne

Eine Migräne muss nicht immer mit Kopfschmerzen einhergehen, denn bei der Augenmigräne sind es visuelle Störungen wie Gesichtsfeldausfälle, Flimmern, dunkle Punkte oder Lichtblitze, die das Krankheitsbild prägen. Die Augenmigräne ist für viele Betroffene daher besorgniserregend, doch meist kommt es zu keinen Folgen, Komplikationen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Nachfolgend werden Tipps zur schnellen Hilfe bei Augenmigräne erläutert. Zudem liefert der Ratgeber Hinweise, wann sich ein Arztbesuch empfiehlt.

Was hilft bei Augenmigräne?

Es gibt verschiedene Symptome einer Augenmigräne, die vor allem anfangs bei den Betroffenen Ängste auslösen. Sie können während eines Anfalls kaum noch etwas sehen. Doch glücklicherweise verbirgt sich dahinter meistens keine ernsthafte Erkrankung. Bei einer herkömmlichen Migräne mit Aura können zwar ebenfalls Sehstörungen auftreten, doch hier sind sie eher das Vorzeichen der nachfolgenden Schmerzattacken. Bei der Augenmigräne hingegen sind sie das Hauptsymptom. Hier wird umfassend erläutert, wie sich eine Augenmigräne bemerkbar macht. Die Ursachen der Sonderform der Migräne konnten noch nicht gänzlich geklärt werden. Meist sind sie neurologischer Natur. Es wird vermutet, dass im Bereich der Sehrinde eine Durchblutungsstörung vorliegt und es dadurch zu den Symptomen kommt. Laut vieler Wissenschaftlern gibt es unterschiedliche Risikofaktoren bzw. Trigger, die Anfälle begünstigen. Dazu gehören:

- zu wenig Schlaf
- grelles Licht
- Stress
- bestimmte Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln wie Glutamat oder Histamin
- verschiedene Medikamente
hormonelle Schwankungen
- Wetterumschwünge
- hoher Alkoholgenuss

Was hilft gegen Augenmigräne?

Es ist gut, die Auslöser zu kennen, um die unangenehmen Attacken zu verringern oder zu verhindern. Ein Lebensmitteltagebuch kann helfen: Wie reagiert man auf den Verzehr von Tomaten, Nüssen oder Schokolade? Kommt es zu Sehstörungen beim Genuss von Rotwein oder Milch? Wer die Auslöser erkennt, kann sie meiden und somit die Häufigkeit der Anfälle wesentlich reduzieren oder sie komplett verhindern. Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training sind hilfreich, wenn Stress der Auslöser ist. Ansonsten hilft es bei Anfällen, die meist fünf bis zehn Minuten dauern, sich in ein ruhiges, abgedunkeltes Zimmer zurückzuziehen, ein kühles Tuch auf das Gesicht zu legen und zu entspannen. Meistens sind keine Medikamente nötig. Ansonsten gilt: Schmerzmittel und Triptane sollten pro Monat an maximal zehn Tagen eingenommen werden. Letztere verordnen Ärzte gern bei gewöhnlicher Migräne. Ein Arzt oder Apotheker kann beraten und ein Neurologe entsprechende Untersuchungen durchführen, um Erkrankungen wie eine Netzhautablösung als Ursache auszuschließen.

Zusammenfassung

Es ist zum Teil nicht einfach, die Trigger zu identifizieren, doch der Aufwand lohnt sich. Wurden die Auslöser gefunden, lassen sich die Anfälle erheblich verringern oder vermeiden. Empfehlenswert ist ein Tagebuch, das bei der Ermittlung behilflich ist. Mit den genannten Tipps lassen sich die Beschwerden meist beseitigen. In der Regel müssen keine Medikamente eingenommen werden. Unterstützend wirken Ruhe, Dunkelheit und Entspannung. Kalte Tücher auf der Stirn und den Augen können eventuell vorhandene Schmerzen lindern. Treten die Beschwerden häufig auf oder sie sind intensiv, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann prüfen, ob eine ernste Krankheit die Beschwerden auslöst und, falls erforderlich, eine geeignete Therapie einleiten.

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