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LeoVegas wird wegen Werbung an Spieler mit Problemen untersucht

Untersuchung gegen LeoVegas wegen Werbe-E-Mails an Spieler mit Problemen eingeleitet

Für seriöse Glücksspielanbieter gelten oft sehr strenge Regeln, die von den Unternehmen unbedingt befolgt werden müssen. Es sieht nun aber so aus als hätte sich der Anbieter LeoVegas nicht an diese Regeln gehalten und stattdessen für Probleme gesorgt.

Scheinbar hat der Betreiber eine Summe von etwa 23.080 Euro von einem Spieler angenommen, der nicht in der Lage war, selbst eine vernünftige Entscheidungen zu fällen, wenn es um das Spielen geht. Die britische Glücksspielkommission UK Gambling Commission, , hat deswegen eine Untersuchung eingeleitet und prüft nun die Situation. LeoVegas hätte ihm trotz dieser Schwierigkeiten Werbung zukommen lassen, die ihm einen Anreiz gab, mehr zu spielen.

LeoVegas Casino ist unter Glücksspielern bekannt und schneidet auch beim vor allem wegen der großen Spieleauswahl und wegen der hohen Anzahl an Softwareanbietern gut ab. Doch nicht alle Spieler halten sich an die Regeln verantwortungsbewussten Glücksspiels. Zeitungsberichten zufolge erkannte der Kundendienst bei LeoVegas das etwas nicht stimmte und sperrte das Konto des Spielers im Mai 2018. Diese Entscheidung wurde nach einem Gespräch mit dem Kundendienst über den Chat gefällt, die die Unterhaltung als problematisch einstufte, berichtete die englische Zeitung The Guardian.

Trotz bekannten Problemen wurden E-Mails zu Marketingzwecken verschickt

Nachdem der Kunde gesperrt worden war sollte er eigentlich keine Werbungen oder sonstige Marketingangebote erhalten. Dennoch wurde bekannt, dass die mit LeoVegas verbundenen Websites, Castle Jackpot und das Pink Casino, E-Mails zu Marketingzwecken verschickten. Darin boten sie Bonusaktionen und Freispiele an, die vom Kunden genutzt werden konnten.

Es folgte das, was zu erwarten war: Der Spieler eröffnete ein neues Konto bei einer vergleichbaren Website und hatte eine Pechsträhne. Er verlor eine große Menge Geld - Tausende von Euros gingen an das Casino. Schließlich wurde bekannt, dass er nicht seine eigene Kreditkarte, sondern die seiner Mutter verwendet hatte und das ohne deren Erlaubnis. Dagegen gibt es bei den meisten seriösen Online Casinos strenge Regeln und auch in diesem Fall sorgte dies für Aufsehen beim Anbieter der Website. Der Betreiber sperrte so schnell wie möglich das Konto des Spielers und damit hätte die Geschichte eigentlich ein Ende nehmen können. Tat sie aber nicht, denn erneut wurden Werbe-E-Mails von mit LeoVegas verknüpften Spieleplattformen versandt. Schließlich wurde die Story publik und erreichte sogar einige Politiker, die zu strengeren Vorschriften aufriefen. Es wurde vorgeschlagen, das Bezahlen mit Kreditkarten in den Casinos nicht mehr zuzulassen und das Versenden zu vieler Marketingangebote, die z. B. über E-Mail verschickt werden, zu verbieten.

Nicht das Glücksspiel, sondern der falsche Umgang mit problematischen Situationen

Die Regeln für Online Casinos sind komplex und erscheinen manchmal verwirrend. Vor allem in Deutschland versuchen Spieler oft die rechtliche Grauzone zu begreifen, wenn es um das Spielen in Online Casinos geht; wird mehr Aufklärung geboten. Was die Regulierungen der Casinos angeht, so ist es zum Beispiel erlaubt, Geld von Spielern anzunehmen, bevor eine Identitätsprüfung vorgenommen wurde. Aber Spielern Werbung zuzusenden, die gesperrt wurden, geht für die Glücksspielbehörde in Großbritannien zu weit. Für LeoVegas ist das nicht das erste Mal, dass das Casino gegen diese Regel verstößt. Die Marke musste im Mai 2018 bereits ein Strafgeld bezahlen, nachdem bekannt wurde, dass sie Werbungen an Spieler mit Spielsucht richteten und auch an die, die sich selbst eine Sperre gesetzt hatten. 180.000 Menschen getlten .

Strenge Auflagen von Seiten der Lizenzgeber sind ein positives Zeichen für die Glücksspielbranche. LeoVegas gab bekannt, die Beachtung der Lizenzbedingungen sehr ernst zu nehmen und stärker dafür sorgen zu wollen, dass die Kunden ein sicheres Erlebnis beim Spielen genießen können. Es wurde ein Plan erstellt, um die Datenbanken zu synchronisieren, um für reibungslose Abläufe zu sorgen. So will der Anbieter seine führende Position als ein verlässlicher Betreiber in der Glücksspielbranche bewahren.

Zwar treten Fälle wie dieser manchmal in der Casinoszene auf, doch wirklich unsicher sind nur noch wenige Spielcasinos. Fälle wie das illegale vor kurzem aufgedeckt wurde und über, gibt es nur selten. Die Lizenzen und die Regulierungen werden in der Branche meist sehr streng beachtet, was für eine besseres Spielerlebnis für die Kunden sorgt und auch die sowie schon beliebte Online-Casinobranche insgesamt noch attraktiver macht.

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