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Up to date in die neue Saison: Diese Trends setzen Designer im Herbst und Winter

Up to date in die neue Saison: Diese Trends setzen Designer im Herbst und Winter 2020/21

Fast scheint es, als hätten die Mode-Macher das Chaos der zurückliegenden Monate vorausgesehen: Als sie ihre Kollektionen für die Herbst-/Winter-Saison 2020/21 entworfen haben, konnten sie kaum ahnen, was das Jahr bringen würde. Und doch wirkt die Mode für das kommende Halbjahr wie der Wunsch nach Normalität. Klassiker wie Pullover, Kostüme und weiße Kragen kehren ebenso zurück wie Versatz-Stücke der 1980er- und 1990er-Jahre. Insgesamt wird es sehr weiblich und angenehm unaufgeregt.

Eine Mischung aus Bequemlichkeit und ChicDer Look für Herbst und Winter 2020/21 ist eine gelungene Mischung aus Bequemlichkeit und Chic. Was die Designer für die anstehenden kalten Tage entworfen haben, findet in Jeans aus dem Levis Sale universell geeignete Kombi-Partner. Der moderne Klassiker ergänzt nahezu alle Trends der kommenden Saison und macht das Zusammenstellen individueller Outfits ganz einfach. Damit jede*r seinen eigenen Stil findet, stehen 10 neue Styling-Varianten zur Verfügung: 

Back to the roots, die Erste: Das kleine Revival der Eighties
Wer sie erlebt hat, wird sie nie vergessen - die Jahre der großen Mode-Sünden. Der Anblick von Neonfarben, VoKuHiLa-Frisuren oder Karottenhosen bleibt uns im Herbst und Winter 2020/21 erspart; dafür betonen Designer den gesamten Oberkörper, denn die guten alten Schulterpolster erleben ein fulminantes Comeback! In Verbindung mit Puff- und Keulenärmeln formen sie die Silhouette zu Gunsten einer optisch schlanken Taille.

Back to the roots, die Zweite: Grunge not dead!
Neben den legendären Eighties beleben Designer auch die frühen 1990er-Jahre neu: Zerrissene Jeans oder bodenlange Baumwollkleider, kombiniert mit derben Boots lassen schwer zu fassendes Grunge-Feeling aufkommen. Wer keine Original-Wear mehr hat, darf sich 2020/21 in neu entworfene Flanellhemden kuscheln und zimmerlaut die unschlagbaren Platten von Nirvana, Stiltskin oder Pearl Jam hören.

Wärmendes gegen kühle Gefühle: Alles in Strick
Noch bequemer als der Grunge-Look ist die Knitwear der Saison.

- Hosen

- Röcke

- Jacken

- Mäntel

- Pullover

- Cardigans

Mit oder ohne Ärmel: Gestricktes hat 2020/21 seinen ganz großen Auftritt. Wer Pullover, Pullunder oder Cardigans aus Wolle oder Woll-Imitaten nicht überziehen will, darf sie neckisch um die Schultern drapieren und ersetzt so den klassischen Herbst-/Winterschal.

Gestricktes hat 2020/21 seinen ganz großen Auftritt.

Zwischen Hard- und Soft-Rock: Ledermode 2020/21
Den Gegenpol zum Kuschel-Overkill im Kopf-bis-Fuß-Strick bilden coole (Kunst-) Leder-Pieces in überwiegend gedeckten Farben. Das robuste Material dient als Ausgangsbasis für Hemden und Hosen oder Röcke und Kleider, die stilecht mit ebenfalls ledernen Blazern, Jacken oder Mänteln kombiniert werden können. Dabei sind die Schnitte weniger maskulin oder kantig als es klingt, denn vegane Alternativen machen den festen Rohstoff zum schmeichelweichen Softie und ermöglichen körperbetonte Schnitte.

Doppelt hält besser: Kostüme als Gegenentwurf zum Hosenanzug
Diesen Trend greifen auch die Zweiteiler der kommenden Saison auf. Statt maskuliner Hosenanzüge dominieren jetzt wieder weiblichere Formen. Die neuen Rock-Blazer-Kombis sind business-like, können aber auch edgy oder sexy gestylt werden - ganz einfach, indem die dazugehörige Bluse auf unterschiedliche Weise getragen wird.

Die Kunst des Knotens: Schleifen, Schluppen, Schlingen
Eine andere Möglichkeit, für individuellen Touch im Outfit zu sorgen, sind die schwer angesagten Schleifen der Herbst-/Winter-Saison.

- als schmales Halsband

- riesige Schluppe

- einfach gebunden

- mehrfach verschlungen

Kunstvoll verknotete Bänder sind ein einfaches, aber wirkungsvolles Must-have für 2020/21 - gern auch selbst genäht und im DIY-Style individualisiert.

Flattern im wiederbelebten Flapper-Style
Am bekanntesten sind schwingende Schnüre aus der Mode der 1920er-Jahre. Ihrerzeit konnte es sich um einfache oder glänzende Fäden mit oder ohne Perlenzier handeln. Für die kommende Saison griffen Designer auf die effektvollen Swinger zurück. Sie schaukeln bei jedem Schritt und verleihen damit besetzten Kleidungsstücken eine gewisse Dynamik.

Die neue Unschulds-Mode: Weiße Kragen zu allem
Ebenfalls historisch muten die angesagten weißen Kragen-Imitate an. Sie kommen in zahlreichen Varianten daher und bilden fast die ganze Mode-Geschichte ab. Vom ausladenden viktorianisch anmutenden Modell bis zum rundlichen Bubi- oder Peter-Pan-Kragen kommen die Accessoires vor allem auf dunklen Stoffen gut zum Tragen. 

Weniger ist mehr: Freier Blick auf nackte Haut
Sehr viel weniger unschuldig als weiße Kragen wirken die gleichfalls trendy Cut-Outs. Sie kommen 2020/21 auf vielfältige Weise zur Geltung: zurückhaltend und bürotauglich durch subtile Öffnungen im Schulter- und Ärmelbereich oder megasexy an Hüfte, Taille oder Oberkörper. Das richtige Styling des Trends erfordert etwas Fingerspitzengefühl, verfehlt seine Wirkung aber garantiert nicht.

Glanzpunkte an trüben Tagen: Glitzer-Effekte durch Metalle
Zur Akzentuierung aller Trends empfehlen die Designer wahre Glanzpunkte zu setzen: Ob in Form der angesagten Fransen, als Applikation auf Jacken und Mänteln oder in Gestalt funkelnder Hologramme - regenbogenbunter Metall-Glanz sorgt für modische Akzente und bringt die Träger*innen des Schmucks zum Strahlen.

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