Volkskrankheit Schlaflosigkeit – Ursachen, Symptome, mögliche Heilung

Regelmäßiger, erholsamer Schlaf ist extrem wichtig für das Wohlbefinden, denn in diesen Stunden regeneriert der Körper und kann nur so wieder zu seiner vollen Kraft finden. Sowohl körperliche als auch geistige Prozesse benötigen die ungestörten Phasen der Ruhe, und Schlafentzug ist tatsächlich eine Foltermethode. Dennoch wälzen sich Millionen Bürger Nacht für Nacht in ihren Betten und bauen langsam, aber sicher ab.

Schlaflosigkeit oder Schlafprobleme treten immer häufiger auf

Lediglich ein in Deutschland konnten im Jahr 2016 im Rahmen einer Studie berichten, dass sie keinerlei Probleme mit dem Einschlafen oder Durchschlafen haben. Die anderen Befragten können entweder schlecht einschlafen, wachen in der Nacht auf oder haben mit Schmerzen zu kämpfen, die ihre Ruhephasen beeinträchtigen. Die DAK führt in aus, dass seit 2010 schwere Schlafstörungen, auch als Insomnia bekannt, bei den Berufstätigen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren um 66 Prozent zugenommen haben. Das sind alarmierende Zahlen, vor allem, wenn man die möglichen Folgen bedenkt. Denn viele der Betroffenen gehen nicht zum Arzt, unternehmen teilweise gar nichts gegen ihre Schlaflosigkeit oder nehmen über eine längere Zeit Medikamente ein. Sie sind chronisch müde und gehen in diesem Zustand natürlich auch zur Arbeit. Manche werden von den Schlafmitteln abhängig, die sie regelmäßig einnehmen, andere haben einen langen Leidensweg vor sich, bei dem keine Besserung in Sicht zu sein scheint.

Warum haben immer mehr Menschen mit Schlafproblemen zu kämpfen?

Die Ursachen für Schlafstörungen sind vielfältig. Einerseits können sie durch verschiedene Krankheiten verursacht oder begünstigt werden. Sie sind zum Beispiel ein häufiges Symptom bei und gehören auch bei einem Burn-out zum Krankheitsbild. Doch auch schmerzhafte Verletzungen oder akute Entzündungen können den Nachtschlaf beeinträchtigen, hier ist jedoch abzusehen, dass die Symptome nur temporär sind. Chronische Schlafstörungen werden hingegen von einem bestimmten Lebensstil begünstigt, der für die meisten Bürger mittlerweile normal geworden ist.

Dieser Lebensstil verhindert den regenerierenden Nachtschlaf

Die Grenzen zwischen Tag und Nacht verschwimmen. Mittlerweile ist jede Stadt eine, „die nie schläft“. Überall brennen Lichter, Reklamen flackern und der Strom der Autos ist zwar kleiner, versiegt jedoch nicht. Nachts wird in vielen Betrieben gearbeitet – nicht nur im Krankenhaus und in der Gastronomie, sondern auch in der Produktion. Die Lichtverschmutzung ist immens. In den Wohnungen halten die Bewohner wach, weil sie die Bildung von Melatonin unterdrücken. Das Gleiche gilt für die teilweise ununterbrochen leuchtenden Bildschirme von Computern und TV Geräten. Apropos Computer und Fernseher – vielen Menschen ist gar nicht bewusst, wie sehr diese Geräte den Schlaf beeinträchtigen. Auch wenn es anscheinend einschläfernd wirkt, man sollte darauf verzichten, vor dem oder sogar beim Schlafen den Fernseher laufen zu lassen. Besser ist es, man macht einen kleinen Spaziergang und liest einige wenige Seiten in einem nicht zu aufregenden Buch. Auch das Smartphone sollte . Seine Strahlenwerte, die ohnehin eine Belastung für den Körper sind, können nachts bei Nichtverwendung sogar noch höher sein als bei der aktiven Nutzung.

Man ist immer erreichbar

Die meisten Menschen haben heute das Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen, viele Chefs fordern das sogar ein. Dazu zählt zwar in der Regel nicht, dass man auch nachts für die Arbeit verfügbar ist, doch die strikte Trennung zwischen Arbeit und Privatleben fehlt heutzutage oft. Pflichtbewusste Arbeitnehmer und Selbstständige nehmen die Probleme der Arbeit nicht nur mit nach Hause, sondern sogar mit ins Bett Sie können einfach nicht abschalten. Dieser Lebensstil ist auf Dauer extrem gefährlich für die Gesundheit. Wer merkt, dass er chronisch mit Schlafstörungen zu kämpfen hat, sollte sich unbedingt auf die Suche nach den Ursachen machen und diese, soweit möglich, abstellen. Unterstützend können hier natürliche Mittel wirken, die sanft und für den Körper gut verträglich sind.

CBD Hanföl

Die Nutzung von ist in der letzten Zeit massiv auf dem Vormarsch. Die Hanfpflanze wird zwar schon seit Jahrtausenden für die verschiedensten Zwecke eingesetzt, von der Papierherstellung bis zur Anfertigung von Stoffen, doch in den letzten Jahrzehnten gab es viele Vorurteile und Restriktionen, die erst langsam gelockert werden. Hanf wurde abgelehnt, weil viele Sorten das berauschende THC enthalten. Was viele nicht wissen: Es kann auch ganz ohne berauschende Inhaltsstoffe angebaut werden und hat dann dennoch durch das enthaltene Cannabidiol (CBD ) erstaunliche Wirkungen bei verschiedenen Symptomen. Patienten müssen sich wegen unerwünschter psychoaktiver Effekte oder Nebenwirkungen keinerlei Sorgen machen, sondern können das Öl oder die Kapseln beruhigt einnehmen und von der Wirkung profitieren. Das CBD, neben dem rauschauslösenden THC der zweithäufigste Wirkstoff in der Pflanze, wird durch ein schonendes Extraktionsverfahren gewonnen. Es hilft nicht nur bei Schmerzen, Angststörungen und vielen anderem Symptomen, sondern kann auch den ungestörten, tiefen Schlaf begünstigen. Es entkrampft, beruhigt und hilft dabei, abzuschalten.

Was man sonst noch für einen guten Schlaf tun kann

  1. Sorgen und Probleme sollte man sich am Tag von der Seele reden. Entweder ruft man Freunde an, wählt die Nummer der Telefonseelsorge oder macht eine Therapie. Nachts kommen alle verdrängten und ungelösten Probleme an die Oberfläche. Das passiert jedoch nicht, wenn man sie bereits tagsüber bearbeitet.
  2. Regelmäßige moderate Bewegung hilft dabei, einen tiefen und ungestörten Schlaf genießen zu können. Viele Menschen arbeiten im Sitzen und bewegen sich auch in der Freizeit zu wenig. Ein kräftiger Spaziergang am Abend kann beim Einschlafen helfen.
  3. Wer nachts aufwacht und nicht mehr einschlafen kann, sollte sich mit diesem Umstand nicht zu sehr stressen. Lieber akzeptiert man, dass es nun einmal so ist, als sich mit zusätzlichen Sorgen noch mehr zu quälen. Kurz aufstehen und einen Tee oder eine warme Milch mit Honig trinken kann hilfreich sein.
  4. Fernseher und Handys haben im Schlafzimmer nichts verloren.
  5. Wenn alles nichts hilft, sollte man einen Arzt aufsuchen.

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