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Von Vorsatz, Fahrlässigkeit und Unschuld – Wo Detektive helfen können

Wenn ein Unfall geschieht und Menschen verletzt werden, kann zunächst nicht klar gesagt werden, welche Konsequenzen dies für den Unfallverursacher hat. Im ersten Schritt muss ermittelt werden, welche Person an dem Eintreten dieses Schadens Schuld hat. Ist dieser Fakt erst einmal geklärt, kann ermittelt werden, welcher Tatbestand oder Strafrahmen Frage kommt.

Hierzu muss der Richter wissen, ob es sich . Diese beiden Begriffe werden im Volksmund oftmals verwechselt, unterscheiden sich aber massiv. Nicht nur die Bedeutung ist deutlich different, sondern auch die Auswirkungen auf das Strafmaß.

Unfallsachverständiger – Die Detektive des Straßenverkehrs

Wer an den Beruf des Detektivs denkt, dem kommen immer wieder Menschen Undercover in den Sinn, die ausschließlich betrogene Partner unterstützen. Ebenfalls denken Sie sicherlich an Detektive, welche in der Wirtschaft tätig sind. Hierbei geht es darum aufzudecken, ob Arbeitnehmer ohne wirklich Erkrankung eine Krankmeldung einreichen, ob Gelder nicht entsprechend gezahlt werden oder gar ob Firmen Patente verletzen. Eine weitere Möglichkeit, , ist der Beruf des Unfallsachverständigen. Wenn ein Unfall massiven Schaden angerichtet hat und dies nicht nur materiell, sondern durch Verletzung von Menschen, kommt der Unfallsachverständiger zum Zug. Seine Aufgabe ist es die Spuren und Beweisstücke am Unfallort zunächst einmal sicherzustellen. Diese könne im Verlauf der Ermittlungsarbeiten wahre Schätze darstellen. Eben mit diesen Bestandteilen des Unfalls kann das gesamte Vorgehen rekonstruiert werden. Eine detaillierte Analyse fördert das schnelle Aufklären der Schuld oder Unschuld aller Betroffenen. Doch nicht nur materielle Beweisstücke werden gesammelt. Ein Unfallsachverständiger arbeitet auch anhand von Datensätzen, die im Speicher der Autos zurückbleiben. Meist können diese Informationen helfen, genauer zu verstehen, was geschehen ist. Ist der Fahrer des Autos schuld? Ist das Fahrzeug selbst schuld? Oder kann niemandem eine wirklich Schuld zugewiesen werden? Es soll nicht nur darum gehen, die Frage zu klären, wer die Kosten tragen muss. Vielmehr möchten Unfallopfer wissen, weswegen Sie dieses Schicksal erleiden müssen. Oftmals ist Ihnen bereits mit dem Fakt geholfen, dass Sie nicht selbst an dem Unfall schuld sind.

Vorsatz oder Fahrlässigkeit?

Nachdem der Unfallsachverständiger geklärt hat, , kommt es auf die rechtlichen Konsequenzen an. Ein vorsätzliches Verhalten ist strafbar. Unter einem Vorsatz versteht sich das wissentliche Ausführen einer Handlung bzw. das Beabsichtigen eines bestimmten Ausgangs. So muss der Unfallverursacher bewusst herbeiführen, dass dieser Schaden eintritt. Bei der Fahrlässigkeit handelt es sich um ein nichtwissentliches Verschulden des Unfalls. Die Täter wissen bei Ihren Handlungen nicht, dass es zu diesen Folgen kommen kann oder kann das Risiko abschätzen, hofft jedoch, dass ein Unfall nicht eintritt.

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