Wasser Filter Wasserhahn
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6 Vorteile eines Wasserfilters im Haushalt

Weltweit belasten Schadstoffe unser heimisches Trinkwasser. Aus diesem Grund gehen immer mehr Verbraucher dazu über, mithilfe moderner Wasserfilter ihr Trinkwasser im Haushalt selbst aufzubereiten. Welche Vorteile die zusätzliche Wasseraufbereitung bietet, beantworten wir im nachfolgenden Beitrag.

Wasserfilter in Deutschland – warum sie sinnvoll sein können
Generell weist das Leitungswasser in Deutschland zwar eine hohe Qualität auf, kann jedoch Spuren von Schadstoffen enthalten. Sofern das kalkhaltige Wasser mit unerwünschten Schadstoffen versetzt ist, können Wasserfilteranlagen im Haushalt sinnvoll sein. Hierbei lassen sich unterschiedliche Filtermethoden voneinander abgrenzen. So halten die sogenannten Aktivkohlefilter organische Inhaltsstoffe zurück. Viren, Bakterien, Pestizide und Schwermetalle werden sicher zurückgehalten. Kalk können sie wiederum nicht herausfiltern. Ionentauscher funktionieren nach einem anderen Prinzip: Sie tauschen die anorganischen Teilchen im Wasser gegen andere aus. Es besteht allerdings die Gefahr, dass der volle Austauscher die von ihm zurückgehaltenen Ionen irgendwann an das Wasser abgibt. Daher ist es notwendig, fest installierte Anlagen zu regenerieren bzw. volle Filterpatronen zu ersetzen. Beim Umkehrosmose-Verfahren sorgen elektrische Pumpen für den Durchfluss des Wassers. Durch den Filter gelangen lediglich kleine Moleküle; größere (Schad)Stoffe werden zurückgehalten. Dieses Verfahren verursacht einerseits einen hohen Wasserverbrauch, produziert aber gleichzeitig „hochreines Wasser“.

1.     Praktische Wasseraufbereitung auf Reisen
Am Wasserhahn angeschlossene Mikrofilter erweisen sich in Booten oder Wohnmobilen unterwegs als praktisch, da sie Bakterien zurückhalten. Allerdings können sie Pestizide und Chlor nicht zurückhalten, weshalb das Trinkwasser nicht mit dem heimischen Leitungswasser mitzuhalten vermag. Damit sich der Filter in Betrieb nehmen lässt, muss der Wasserdruck mindestens zwei Bar betragen.

2.     Mindert die Schadstoffbelastung
Obwohl das in Deutschland aufbereitetes Trinkwasser strengen Kontrolle und Grenzwerten unterliegt, lässt sich eine Verunreinigung nicht zu 100 Prozent ausschließen. Schließlich setzt sich das Trinkwasser neben Quell- und Grundwasser ebenfalls aus Talsperren- oder Flusswasser zusammen. Alte Wasserleitungen, die Schwermetalle wie Blei oder Zink enthalten, erhöhen in Mietwohnungen das Risiko, verunreinigtes Wasser zu beziehen. Wasserfilter greifen in diesen Prozess ein, da sie bis zu 99 Prozent der Bakterien entfernen. Auch Verfärbungen, Chlor, Gerüche und Feinpartikel vermag ein leistungsstarker Wasserfilter zu reduzieren.

Anders als bei der Herstellung von Mehrwegflaschen kommen bei einem Wasserfilter keinerlei Chemikalien und Spülmittel zum Einsatz. Dadurch, dass lange Transportwege entfallen, werden die eigenen Wasserfilter im Haushalt insgesamt als umweltfreundlicher eingestuft.

3.     Kostengünstige Anwendung im eigenen Zuhause
Tisch- oder Untertischwasserfilter sind als gängige Systeme für jedermann im eigenen Zuhause verwendbar. Ihre Installation ist einfach durchführbar, da sie entweder direkt auf dem Tisch oder außer Sichtweite unter der Spüle angebracht werden. Neben der langen Lebensdauer überzeugt auf lange Sicht vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis: Für gefiltertes Leitungswasser entstehen jährlich ein Bruchteil der Kosten, die der Kauf von Mineralwasser nach sich zieht. Als Vergleichswerte lässt sich der ein-Liter-Preis heranziehen: Trinkwasser kostet pro Liter lediglich 0,2 Cent, während Mineralwasser aus Lebensmittelgeschäften mit 19 bis 50 Cent je Liter zu Buche schlägt. Je bekannter die Marke, desto teurer ist das Mineralwasser im Preis. Teilweise zahlen Verbraucher das Fünfhundertfache, als wenn sie das Wasser mit Filtern aufbereiten würden. Für einen vier-Personen-Haushalt mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von zwei Litern täglich ergeben sich jährliche Zusatzkosten von bis zu 555 Euro. Schaffen sich Haushalte hingegen ein Wasserfilter-Set an, können ihre Gesamtkosten modellabhängig auf bis zu 160 Euro sinken.

4.     Körperliche Entlastung statt Belastung
Mineralwasser aus dem Supermarkt muss vielerorts mühsam nach Hause transportiert werden. Dies nimmt viel Zeit in Anspruch, zudem wird der Rücken durch das Tragen der schweren Last zusätzlich strapaziert. So beträgt das Gewicht von 12 Getränkeflaschen mit einem Volumen von jeweils 0,75 Litern insgesamt bis zu 17 Kilogramm. Jährlich ergeben sich für einen vierköpfigen Haushalt mit einem Verbrauch von einem Kasten am Tag bis zu sechs Tonnen, die nach Hause transportiert werden müssen. Anders verhält es sich mit einem Wasserfilter, der ohne Kraftaufwand jederzeit verfügbar ist.

5.     Umweltbelastung durch Plastik entfällt
Üblicherweise verbrauchen die handelsüblichen PET-, Einweg- oder Mehrwegflaschen Energie und fossile Rohstoffe, sodass sie unsere Umwelt erheblich belasten. Auch Mehrwegflaschen sind nicht automatisch nachhaltig, da sie rücktransportiert und recycelt werden müssen. Eine besonders negative Umweltbilanz haben Einweg-Plastikflaschen, die bis zu 500 Jahre brauchen, ehe sie biologisch abgebaut sind. Allein schon der Umwelt zuliebe tun Haushalter gut daran, weniger Plastikmüll zu produzieren, indem sie Wasserfilter einsetzen.

6.     Geringer CO2-Fußabdruck
Um Trinkwasser aufzubereiten, ist wenig Energie notwendig. Importiertes Mineralwasser zieht hingegen einen erheblich größere CO2-Emissionen mit sich. Wie hoch dieser ausfällt, hängt von der exakten Distanz zum Endverbraucher ab. Bei einem täglichen Verbrauch von zwei Litern und einer Wegstrecke von 2,5 Kilometern ergäbe sich eine Distanz von insgesamt 2.070 Kilometer. Zusätzlich zum Transportweg kommen weitere energetische Ressourcen für Abfall und Verpackung hinzu. Der Einsatz eines Wasserfilters verbraucht ein Minimum an Energie, zumal pro Anwendung weder Verpackungsmaterial noch Transportaufwand anfallen.

Fazit: Wasserfilter als nachhaltige und einfache Lösung für Zuhause
Wasserfilter stellen gemeinhin eine günstige und nachhaltige Lösung dar, um schlechte Gerüche und schädigende Stoffe umstandslos aus dem Leitungswasser zu entfernen. Einmal angewendet, spendet das Lebenselixier „Wasser“ im Home-Office oder während der freien Zeit Zuhause neue Energie.

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