Wäsche Trocken Tipps
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Wäsche trocknen leicht gemacht: Diese Tipps sollten Sie beachten

Wäsche trocknen leicht gemacht: Diese Tipps sollten Sie beachten

Frisch gewaschene Wäsche richtig zu trocken, ist oftmals gar nicht so einfach. Denn gerade in den bevorstehenden kalten Wintermonaten müssen alle Faktoren passen, damit die Wäsche schnell und zuverlässig trocknet. Wer zudem nicht über einen Wäsche- bzw. Trockenkeller verfügt, hat vermutlich auch noch ein Platzproblem. Wir haben die wichtigsten Tipps für Sie zusammengestellt. 

Im Sommer ist vieles einfacher?!
Gerade im Sommer scheint es einfacher zu sein, seine Wäsche effektiv zu trocknen. Doch auch hier gibt es einiges zu beachten. Insbesondere Allergiker müssen vorsichtig sein und sollten ihre Wäsche nicht blind draußen aufhängen. Durch die fliegenden Pollen und Gräser können diese auf der Wäsche haften bleiben und später beim Tragen Allergien auslösen. Oftmals empfiehlt es sich stattdessen, die Wäsche drinnen, auf einem platzsparenden Wäscheständer in einem gut belüfteten Raum, zu platzieren.

Zudem ist das Wetter im Sommer oft wechselhaft. Hängen Sie die Wäsche draußen auf und planen dann einen ausgiebigen Spaziergang oder einen Besuch bei Freunden, kann ein aufziehendes Sommergewitter die trocknende Wäsche schnell zunichte machen.

Das Wäsche 1x1

Wer seine Wäsche drinnen trocknet, weil beispielsweise Garten, Balkon oder Terrasse dafür fehlen, sollte sich das kleine Wäsche 1x1 zu Herzen nehmen:

1.     Das A und O ist lüften, lüften, lüften! In Wohnräumen ist es notwendig, beim Trocknen der Wäsche auf eine ausreichende Belüftung zu achten. Ansonsten droht Schimmelbildung.

2.     Bereits beim Waschen macht es Sinn, eine hohe Schleuderzahl zu wählen. Dadurch ergibt sich zum einen bereits eine Stromersparnis, zum anderen ist die Wäsche so trockener und weniger feucht. So wird der Trocknungsprozess verkürzt.

3.     Bevor Sie die Wäsche auf dem Wäscheständer platzieren, schlagen bzw. schütteln Sie die Wäsche gut aus. So vermeiden Sie Falten, in denen sich die Nässe stauen kann. Gerade bei Socken, Ärmeln oder Hosenbeinen kann dies schnell passieren. Auch bei Bettwäsche können sich oft kleinere Teile verfangen, was zu schlechter Trocknung führt. Zudem müssen Sie die trockene Wäsche am Ende nicht unbedingt bügeln, sondern ggf. nur noch zusammenlegen.

4.     Wäscheklammern mit textilschonender Oberfläche sind gerade bei empfindlichen Materialien sinnvoll. So vermeidet man unschöne Abdrücke auf der Wäsche. Wer die Wäsche auch draußen aufhängt, sollte auf einen festen Halt der Wäscheklammern achten. Im Testbericht können Sie verschiedene Klammern vergleichen.

5.     Lassen Sie zwischen den einzelnen Kleidungsstücken auf der Wäscheleine ausreichend Platz. So kann die Luft besser zirkulieren und die Wäsche trocknet schneller. Wenn Sie merken, dass Ihnen ein Wäscheständer nicht ausreicht, denken Sie eher über die Anschaffung eines zweiten nach, als den bestehenden zu überladen.

Die schlimmsten Fehler und Irrtümer
Viele Menschen gehen davon aus, dass es wichtig ist, den Raum in dem die Wäsche trocknet, zu heizen und dabei die Fenster geschlossen zu lassen. Doch dies ist bereits einer der größten Fehler. Durch fehlendes Lüften kann sich Schimmel bilden. Zudem beschlagen Fenster und die Raumfeuchte erhöht sich stark. Dies kann ebenfalls zu körperlichen Symptomen und Beschwerden führen, wie etwa Augenbrennen oder Hustenreiz. Hat sich bereits Schimmel gebildet, kann dieser noch schlimmere Folgen für die Gesundheit haben.

Ein weiteres Problem: Viele stellen den Wäscheständer ins Bad oder gar in die Küche, da sie davon ausgehen, dass die Wäsche in sogenannten Feuchträumen besser trocknet. Doch dies ist ein Irrglaube. Fakt ist, dass durch Duschen und Kochen in diesen Räumen bereits eine hohe Luftfeuchtigkeit erreicht ist, welche sich auf das Trocknungsergebnis negativ auswirkt bzw. dieses verzögert. Regelmäßiges Stoß- bzw. Querlüften kann hier jedoch Abhilfe schaffen.

Tipp: 

Wer in Miete wohnt und weder über Balkon noch Terrasse verfüg auf denen er die Wäsche trocknen kann, sollte ggf. das Gespräch mit dem Vermieter suchen. Vielleicht lässt sich gemeinsam eine Lösung für einen Trockenkeller oder eine Wäschespinne im Gemeinschaftsgarten finden.

Eine bequeme Alternative zum Wäschetrocknen auf dem Wäscheständer ist ein elektrischer Wäschetrockner. Hierbei sollten Sie jedoch auf jeden Fall bedenken, dass diese oftmals richtige Stromfresser sind und zudem Platz benötigen. Viele Kleidungsstücke dürfen zudem nicht in den Trockner, da die Materialien und Fasern die Temperaturen nicht aushalten. An diesen Textilpflegesymbolen erkennen Sie, ob ein Kleidungsstück in den Trockner bzw. die Waschmaschine darf oder nicht.

Irrtum: Im Winter können Sie Wäsche nicht draußen trocknen

Ein weiterer (weit verbreiteter) Irrglaube ist es, dass Sie Wäsche im Winter nicht draußen trocknen können. Doch gerade bei niedriger Luftfeuchtigkeit trocknet die Wäsche auch bei Minusgraden im Freien. Ist es hingegen feucht, dauert der Trocknungsprozess länger.

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