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Welche Anlageformen gibt es? – Die besten Tarife für Spardepots im Überblick

1. Allgemeines zum Spardepot 

2. Das Tagesgeldkonto 

3. Das Festgeldkonto 

4. ETF’s - Exchange Trades Funds

5. Anleihen 

6. Immobilien 

7. Aktien

1. Allgemeines zum Spardepot

Sie interessieren sich für eine lukrative Möglichkeit, Ihr Geld anzulegen? Dann sollten Sie alle Möglichkeiten gut vergleichen, denn so gehen potenziell höhere Gewinnchancen auch mit einem wesentlich höheren Risiko ein. Bekannte Anlageformen wie Tagesgeld oder Festgeld sind zwar weitgehend sicher, bieten jedoch nur niedrige Zinsen. Daher ist es durchaus sinnvoll, Depots zu vergleichen und renditestarke Spardepots zu finden. 

Auf welche Faktoren Sie am meisten achten sollten, sind Rentabilität, Liquidität sowie für die meisten Deutschen wohl das Wichtigste – die Sicherheit. Diese 3 Parameter fast man im sogenannten „magischen Dreieck der Geldanlage“ zusammen. So ist zudem zu beachten, dass eine sehr hohe Rentabilität oft mit einer Bindung Ihres Kapitals einhergeht. Sie können während der Laufzeit Ihr Geld also nicht aufrufen. Dies ist zum Beispiel beim Crowdinvesting der Fall. Hierbei werden nur die Zinsen, meistens im vierteljährlichen Rhythmus, ausgezahlt. 

In Fremdwährung geführte Depots weisen zusätzliche Risiken aufgrund von Wechselkursschwankungen auf. Daher sei empfohlen, diese immer in Euro zu eröffnen. Da die Risikoverteilung zwischen den Geldanlagen unterschiedlich groß ist, erfolgt die Einteilung in mehrere Risikoklassen. 

Beachten Sie aber, dass bei allen Anlageformen, die hohe Erträge versprechen, immer Kursschwankungen auftreten (außer Crowdinvesting). Dazu gehören in erster Linie Börsenabhängige Depots wie CFD’s, Indexfonds, Aktien und ETF’s. Dadurch lässt sich ein Totalverlust Ihres eingesetzten Kapitals niemals komplett ausschließen. 

Auf der anderen Seite sind sowohl Aktien als auch Aktienfonds essenziell für einen langfristigen Vermögensaufbau. Haben Sie in der Hinterhand jedoch immer ausreichende Reserven, um sich abzusichern! Dafür ist unter anderem auch Gold geeignet. Das Edelmetall können Sie am besten im Schließfach Ihrer Bank hinterlegen. 

Komplettverluste durch eine Bankinsolvenz brauchen Sie jedoch nicht zu fürchten, da Bargeld und viele Anlagearten durch eine Einlagensicherung geschützt sind. Im Notfall kommen diese bankinternen Geldreserven zum Einsatz, welche bis zu einer Schadenshöhe von 100.000 € greifen.

2. Das Tagesgeldkonto

Beim Tagesgeldkonto gibt es einige Vorteile, die Sie unbedingt kennen sollten. So hat das Depot höhere Zinsen als beim Sparbuch und Sie müssen nicht auf eine bestimmte Laufzeit achten. Das verleiht dieser Anlage eine hohe Flexibilität. Wenn Sie ein Tagesgeldkonto auf Ihr Kind umschreiben, können zusätzlich Steuern eingespart werden. Das geringe Risiko spricht außerdem für diese Art von Sparplan. 

3. Das Festgeldkonto

Ist es für Sie möglich, auch über mehrere Jahre auf Ihr Geld zu verzichten, so ist das Festgeldkonto eine gute Alternative. Denn hier werden höhere Zinsen ausgezahlt als im vorhergehenden Beispiel. Für diese Anlageform wurde eine laufzeitabhängige Verzinsung festgelegt. Dabei steigen die Zinsen mit steigender Laufzeit. Sie können Ihr Geld zwischen einem Monat und 10 Jahren anlegen. Um noch höhere Zinsen zu erreichen, gibt es zudem die Möglichkeit, Ihre Devisen in Festgeldkonten aus dem Ausland zu investieren. Beachten Sie hierbei jedoch bitte die bereits erwähnten Wechselkursschwankungen.

4. ETF’s – Exchange Trades Funds

Der Exchange Trades Funds ist im Grunde die Abbildung des Kurses eines Index, also eines börsennotierten Wertpapieres. In Aktien-Indizes sind bestimmte Aktiengesellschaften gelistet, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Unternehmen, die in bekannten Aktienindizes zu finden sind, erfreuen sich bei Kleinanlegern großer Beliebtheit. In Deutschland ist dies der DAX (Deutscher Aktienindex) und in den USA der Dow Jones. Hier sind die 30 größten Unternehmen der Staaten aufgelistet. Beispielsweise sind im DAX die deutsche Lufthansa, BMW und BASF eingetragen. Das in ETF’s investierte Geld wird von der jeweiligen Fondsgesellschaft für den Kauf der enthaltenen Aktien verwendet. Gegenüber anderen Indexfonds hat der ETF so einige Vorteile. So fallen Kosten wie Provision oder Managergebühren zum Großteil weg. Zur Auswahl stehen der physische ETF, der synthetische ETF sowie der ausschüttende ETF.

5. Anleihen

Wenn Sie sich für Unternehmensanleihen internationaler Firmen interessieren, ist dies durchaus eine gute Möglichkeit, satte Renditen einzufahren. Bei Anleihen handelt es sich um Wertdepots, die auf Krediten vom Staat oder Unternehmen basieren. Zinsen erfolgen also auf das Leihen von Devisen. Da jedoch immer eine mögliche Unternehmensinsolvenz eingeplant werden muss, sollten Sie in Anleihen niemals Geld investieren, welches Sie dringend benötigen. Schauen Sie zudem auf möglichst kurze Laufzeiten, damit Sie auf Ihre Devisen wieder schnell zugreifen können. Auch Pfandbriefe gehören zu dieser Klasse. 

6. Immobilien

Egal, ob Sie sich für Häuser, Wohnungen, Bauprojekte oder Immobilienfonds entscheiden, Sie haben hier definitiv eine hohe Sicherheit. Eine relativ neue Form des Immobilieninvestments ist das Crowdinvesting. Somit können auch Kleinanleger mit Beträgen ab 100 Euro in Immobilien investieren. Das Prinzip des Crowdinvestings basiert auf der Grundidee, dass Immobilien mithilfe vieler kleiner Beträge durch Privatpersonen finanziert werden. Diese Anleger erhalten als Lohn ein Stück vom Kuchen in Form von Zinsen. Sollten Sie sich dennoch für den Kauf einer Wohnung entscheiden, achten Sie unbedingt auf die Lage der Immobilie. 

7. Aktien 

Aktien sind fest an bestimmte Unternehmen geknüpft. Wenn Sie eine Aktie des Unternehmens erwerben, sind Sie Teilhaber der Firma. Umso mehr das Unternehmen wächst, desto höher steigt der Aktienwert. Zusätzlich können jährliche Dividenden ausgeschüttet werden. Damit Sie vor Werteverlusten geschützt sind, sind umfangreiche Kenntnisse des Aktienhandels eine notwendige Voraussetzung. Hier sind im Gegenzug dazu jedoch hohe Gewinne möglich. Als Grundsatz gilt, dass man nur in Aktien investieren soll, deren Geschäft man vollends nachvollziehen kann.

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