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Beim Forex Trading werden verschiedene Währungen untereinander getauscht.

Wie funktioniert Forex Trading eigentlich?

Auf der Suche nach einer neuen Möglichkeit, neben dem Job Geld zu verdienen, landen Suchende früher oder später oftmals beim Forex Trading. Der Handel mit internationalen Währungspaaren hat in letzter Zeit enorm an Bedeutung gewonnen und die technischen Möglichkeiten, die sich dabei durch die digitale Entwicklung der letzten Jahre ergeben haben, machen das Thema zusätzlich interessant. Doch was genau ist eigentlich Forex Trading und wie ist es möglich, selbst das Ruder zu übernehmen? Hier sind die Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema.  

Was ist Forex Trading?
Forex, oftmals auch einfach mit FX abgekürzt, steht für Foreign Exchange. Damit wird der Vorgang bezeichnet, bei dem eine Währung in eine andere umgerechnet wird. Der Währungstausch kann viele Gründe haben. Oftmals ist es beispielsweise für Reisen außerhalb des Euro-Raumes erforderlich, Geld in der jeweiligen Landeswährung zur Verfügung zu haben, damit vor Ort Geschäfte getätigt werden können.

Der Großteil der Umrechnungen wird jedoch aus Spekulationsgründen durchgeführt. Das Ziel dabei ist es, durch den Umtausch einfach einen Gewinn zu erzielen. Das funktioniert vor allem deshalb, weil der Kursverlauf von vielen Währungen sehr volatil ist. Das bedeutet, dass das Geld hohen Schwankungen in seinem Wert unterliegt. Genau das macht es für den Handel so attraktiv, denn so gibt es stets eine große Chance, Gewinne zu erzielen. Gleichzeitig ist jedoch auch das Risiko dabei nicht zu unterschätzen.

Beim Handel mit einem sogenannten Devisenpaar gibt es immer eine Basiswährung und eine Kurswährung. Bei jeder Währung ist ein dreistelliger Code angegeben. Die ersten beiden Buchstaben stehen dabei in der Regel für die jeweilige Region, der dritte für die Währung selbst. Die Abkürzung USD steht beispielsweise für „United States Dollar“.

Wie funktioniert der Forex Handel?
Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, zur Bank zu gehen und dort einfach sein Geld in die entsprechende Währung umzuwechseln. Doch das macht in der heutigen Zeit kein professioneller Trader mehr, da es viel zu zeitintensiv und aufwendig ist.

Sie verwenden stattdessen Tradingplattformen wie Flatex, auf denen die Devisenpaare ganz einfach von daheim auf dem Computer oder von unterwegs auf dem Smartphone oder Tablet gehandelt werden können.

Ganz wichtig ist, dass dabei eine Plattform ausgewählt wird, die einen gewissen Bekanntheitsgrad hat und ihre vermittelte Seriosität auch durch unabhängige Tests untermauern kann. Solche Tests finden beispielsweise bei „Euro am Sonntag“, „Focus Money“ oder „Börse Online“ in regelmäßigen Abständen statt und können auf den Webseiten oder in den jeweiligen Magazinen nachgelesen werden.

Um zu handeln, muss einfach auf einer Forex-Plattform ein entsprechendes Kundenkonto angelegt werden. Das funktioniert in der Regel innerhalb sehr kurzer Zeit. Dabei muss ein Referenzkonto (das eigene Girokonto) angegeben und die Identität durch Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises bestätigt werden. Ist der Account vom jeweiligen Anbieter einmal freigeschaltet, muss nur noch ein Guthaben überwiesen werden, um mit dem Traden beginnen zu können. Dabei sollte auf die eigene finanzielle Lage und die Liquidität Rücksicht genommen werden

Sobald die Überweisung erfolgt ist und das Guthaben auf der Seite angezeigt wird, steht dem Handel nichts mehr im Wege. Solange ein Plus auf dem Konto vorhanden ist, können die unterschiedlichsten Devisenpaare erworben werden. Die Kurse werden dabei in Realtime angezeigt. So ist auch immer der aktuelle Gewinn beziehungsweise Verlust ersichtlich.

Ein Beispiel dazu:

·      Auf einer Tradingplattform werden 100 Euro in das Währungspaar EUR/USD investiert.

·      Die sogenannte Positionseröffnung (also der Kauf) erfolgte zu einem Kurs von 1,14503.

·      Die Schließung (der Verkauf) erfolgte zu einem Kurs von 1,14703.

·      Die Kursdifferenz lag somit bei 0,002.

·      Wenn man diese mit der Investition von 100 Euro multipliziert, bleibt am Ende ein Gewinn von 20 Cent.

·      Bei einer Investition von 10.000 Euro wäre der Gewinn somit 20 Euro gewesen.

Wissen und Übung macht den Meister
Einfach so drauf los zu traden ist allerdings in den meisten Fällen eine schlechte Idee und führt in der Regel zu Verlusten. Denn um mit Forex-Trading dauerhaft Gewinne zu erzielen, ist es erforderlich, sich ein Grundwissen zum Thema anzueignen und dieses auch entsprechend anzuwenden.

Eine Möglichkeit dazu bieten in vielen Fällen die Plattformen selbst. Auf der Webseite von Flatex gibt es beispielsweise eine eigene Rubrik, in der unterschiedliche Videos abgerufen werden können, in denen der Handel genau erklärt wird.

Darüber hinaus bieten zahlreiche unterschiedliche Seiten im World Wide Web Hintergrundinformationen zum Thema und geben eine genaue Anleitung, wie man mit dem Forex Trading beginnen sollte und welche Anfangsfehler es zu vermeiden gilt. Auf der Lernplattform Udemy gibt es ebenfalls zahlreiche Online-Seminare zum Thema, die in Aktionszeiträumen bereits ab etwa 12 Euro erworben werden können. Diese Kurse haben den Vorteil, dass das Wissen nicht erst mühsam zusammengesucht werden muss, sondern von den Coaches und Trainern in übersichtlichen Happen serviert wird.

Welche Vorteile bietet Forex Trading?
- Beim Forex Trading kann innerhalb von Sekunden auf Realtime-Kurse gehandelt werden. Wer mit der Zeit ein Gespür für das richtige Timing entwickelt, kann so regelmäßig Gewinne erzielen.

- Der Handel ist täglich über einen sehr langen Zeitraum möglich. Die meisten Plattformen schließen die Möglichkeit zum Trading nur für ein paar Stunden in der Nacht.

- Es gibt die Möglichkeit, Long und Short zu gehen. Das bedeutet, beim Forex Trading kann man daran verdienen, wenn die Kurse steigen, aber auch, wenn sie fallen.

Welche Risiken sind beim Forex Trading zu beachten?
Es ist sehr wichtig zu erwähnen, dass Forex Trading kein Selbstläufer ist. Aufgrund von unvorhersehbaren Wechselkursänderungen können immer wieder Verluste entstehen.

Werden die Positionen über Nacht gehalten, verlangen die Betreiber der Plattformen in der Regel Zinsen dafür. Das kann dazu führen, dass die Gewinne schnell wieder dahinschmelzen.

Forex Trading ist riskant – vor allem, wenn man davon wenig Ahnung hat. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, sich vorher ausreichend über das Thema zu informieren, bevor mit dem Handel begonnen wird. 

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