+
Ältere Menschen haben oft andere Wohnbedürfnisse als eine jüngere Generation. Natürlich sollte ein im gesetzteren Alter errichtetes Haus das widerspiegeln.

Wohnen im Alter: Das macht ein Haus seniorengerecht

Wer im gesetzteren Alter für ein noch höheres Alter bauen will, sollte einiges anders denken und machen als seine jung bauenden Nachbarn. Auch, wenn später noch eine neue Immobilie als Altersruhesitz gekauft werden soll, ist einiges zu beachten.

Bauen ist nur etwas für junge Leute? Das war einmal. Selbst „junge“ Bauherren sind heutzutage schon tief in den Dreißigern – die Tendenz zeigt, dass Immobilien immer später gekauft werden. Dank Niedrigzinsen, neuen Finanzprodukten und einer gestiegenen Lebenserwartung kommen zudem immer mehr Menschen hinzu, die erst gegen Ende der Lebensarbeitszeit oder sogar jenseits davon ein Eigenheim kaufen – oder einen zweiten Anlauf wagen. Klar ist, dass ein solches Haus andere Kriterien genügen sollte, als eines, das für jüngere Menschen gedacht ist.

1. Lage und Grundriss 

Für Jung-Familien kann es beim Thema Eigenheim oft nicht weit genug raus aufs Land gehen. Wer mit künftiger oder bestehender Kinderschar im Hinterkopf baut, neigt auch gern dazu, die Familienmitglieder auf mehrere Stockwerke zu verteilen. Alles Dinge, die man als „später Bauender“ anders denken sollte. 

(Neu)Baugebiete in Stadtrandlage sind für Seniorenhäuser wegen der nahen, üppigen Infrastruktur prädestiniert.

Stichwort Stadtrand 

Das Baugebiet Paulusanger in Recklinghausen ist vielleicht das beste Beispiel, worum es hier geht: Im Alter will man einfach nicht meilenweit von allem entfernt leben; weder vom Arzt noch den Einkaufsmöglichkeiten. Im Zweifelsfall will man so zentral leben, dass man all seine Alltäglichkeiten auch ohne Auto absolvieren kann – nicht nur der Umwelt zuliebe, sondern primär mit Altersgebrechen im Sinn, die das Autofahren (zeitweise) erschweren bis verunmöglichen.

Der Garten 

Zum Haus gehört für viele ein Garten. Natürlich darf das auch bei einem „Seniorenhaus“ gelten – nicht nur der Entspannung wegen, sondern weil moderate Gartenarbeit sowohl ein altersgemäßes Fitnessprogramm darstellt, die Motorik schult und den Geist fit hält. 

Zwar gibt es viele Möglichkeiten, die einen Garten seniorengerecht machen. Sie alle finden sich jedoch in einem gemeinsamen „Beet“ wieder: der Gartengröße. Für jüngere Menschen ist die einzige Grenze beim Eigenheim meist das, was der Geldbeutel erlaubt. Senioren hingegen sollten bei der Grundstückswahl, zumindest, wenn sie alles in Eigenregie erledigen möchten, vor allem ihre eigene Leistungsfähigkeit auch in späteren Jahren bedenken. 

Auch mit schwindenden Kräften und Kondition sollte der Garten noch zu bewirtschaften sein. Wer dennoch einen größeren Garten möchte, sollte von vornherein eine Planungsgrundlage schaffen, damit er diesen gegebenenfalls auch mit Unterstützung managen kann. Das kann beispielsweise das Eruieren von Fachfirmen in der Umgebung des neuen Heimes sein - oder auch ein Gespräch mit Kindern und Enkeln, in wieweit diese bei der Gartenpflege helfen könnten.

Weitere Tipps:

viele Rastflächen integrieren

auf langsam wachsende, genügsame (Bewässerung, Rückschnitte) Pflanzen setzen

eher Bäume denn Sträucher pflanzen (Pflegeaufwand)

klare, ergonomische Planung – dann kann man auch einfach den Mähroboter machen lassen

Ferner sollte der Garten auch möglichst keine Höhenunterschiede aufweisen. Nicht nur der Anstrengung wegen, sondern auch um weniger Unfallrisiko zu bieten.

Wohnfläche: Aufs Maximum reduziert 

Eine ähnliche Denkweise sollte man auch beim Haus selbst anwenden. Vielleicht bleiben die Enkel regelmäßig über Nacht und brauchen ein Zimmer; vielleicht möchte man einen Raum für eine womöglich später notwendige Vollzeit-Pflegekraft integrieren. Das sind sinnvolle Gedanken. 

Darüber hinaus sollte man jedoch das Haus hinsichtlich seiner Größe, Raumanzahl und aufteilung konsequent nur für sich und seinen Partner planen. Jeder Raum, sogar jeder Quadratmeter mehr, den man zusätzlich einplant, kostet Geld. Sowohl bei einem Neubau wie später beim Unterhalt. Dass damit auch zusätzlicher Reinigungsaufwand einhergeht, versteht sich von selbst. 

Realistisch sollte ein solches Haus etwa maximal 100 Quadratmeter haben. Wenn es nur 80 sind oder sogar noch weniger, ist das in der Regel ebenfalls ausreichend. Der Vorteil des ist ja, dass man kaum zusätzliche Räume für Eventualitäten einplanen muss. 

Wohnen auf einer Ebene 

Wenn die Beine nicht mehr so wollen, kann selbst eine komfortable Treppe zum unüberwindbaren Hindernis werden – und sowieso wird sie immer eine Sturzgefahr darstellen. Deshalb sollte man sich die Frage stellen, ob das Haus überhaupt mehrere Etagen braucht – meist ist das nicht der Fall. 

Schon längst bauen immer mehr Menschen ohne Keller. Hat man den Schritt gewagt (und damit einige zehntausend Euro gespart) ist es nur noch ein kleiner Gedankenschritt bis zu einem vollwertigen Bungalow. Dieses Hausmodell hat nebenbei den Vorteil, dass es sich trotz einer (für moderne Verhältnisse) geringen Wohnfläche längst nicht so klein anfühlt, weil alles auf einer Ebene liegt.

Breite Türen, offene Flächen 

Eine Ebene ist auch das Stichwort: Man will sein Haus auch dann noch vollumfänglich nutzen können, wenn man Gehhilfen oder vielleicht sogar einen Rollstuhl benötigt. In diesem Sinne ist jede Wand, jeder Türdurchgang ein potenzielles Hindernis. Für einen nachträglichen Umbau lässt sich zwar die KfW-Umbauförderung nutzen, allerdings deckt diese meist nur einen Teil der Kosten.

Umgekehrt hat die KfW zwar keine Förderprogramme für altersgerechtes Neu-Bauen; doch beim Neubau zeichnet sich Altersgerechtigkeit vor allem durch Weglassen aus:

möglichst wenige Wände,

deshalb breite oder gar nicht vorhandene Durchgänge,

schwellenlose Böden und

auch in „Rollstuhlhöhe“ bedienbare Schalter.

Dementsprechend sollte man von Anfang an so bauen, dass das Häuschen ohne Weiteres nutzbar bleibt, falls Altersgebrechen wirklich auftreten. 

Viel Pflegeleichtigkeit 

Bereits beim Garten wurde angesprochen, dass er nötigenfalls auch ohne viel Arbeit „ordentlich“ aussehen sollte. Gleiches gilt beim Haus selbst. Das sollte ebenfalls so geplant werden, dass sich Abnutzung und Putzaufwand in Grenzen halten:

konträr zum Trend eher wenige Glasflächen

robuste, kratzfeste und abwaschbare Böden sowie Wandbedeckungen

keine stumpfmatten oder hochglänzenden Oberflächen – nicht bloß in der Küche

wo möglich Verwendung von Lotos-Effekt-Einbauten, etwa bei Waschbecken

viele verschließbare, in die Bausubstanz integrierte Einbauschränke; was hinter Türen steckt, muss nicht sortiert sein und wird auch nicht staubig

Mit Umnutzung im Hinterkopf 

Schon auf dem Grundriss ist die Raumnutzung oft deutlich festgelegt. Hier das Schlafzimmer, da das Esszimmer; das Bett muss wegen der Anschlussdosen hier stehen, der Fernseher dort. Solche Starrheit sollte man bei einem Seniorenhaus vermeiden. Das gilt besonders bei der Elektrik, da diese sich nachträglich nur mit viel Aufwand oder stolpergefährlichen Verlängerungskabeln erweitern lässt. 

Hier sollte man als Leitlinie eine besonders umfangreiche Installation vornehmen lassen. Durch sie werden Räume viel variabler. Sowohl was die Positionierung von Einrichtungsgegenständen anbelangt wie die generelle Zimmernutzung.

2. Die Durchführung 

Die Grundplanung wurde erläutert. Doch wie kommt man Schritt für Schritt zum seniorengerechten Heim? Vor allem ebenfalls altersgemäß. 

Sorgsam finanzieren 

Die meisten jungen Bauherren zahlen heutzutage zwischen 25 und 30 Jahre lang ihren Neuerwerb ab. Zwar wird man schon dadurch, dass das Senioren-Haus kleiner und weniger komplex ist, weniger Geld benötigen. Dennoch will man die Schulden schnellstmöglich los sein. Das geht folgendermaßen:

1.

Wenn man vor dem Renteneintritt baut, sollte man durch ein Volltilgerdarlehen sicherstellen, dass das Haus am Ende der Laufzeit völlig abbezahlt ist.

2.

Maximal viel Eigenkapital integrieren. Hier zählt wirklich jeder Euro.

3.

Viele Sicherheiten auf Lager haben, etwa Lebensversicherungen. Unter Umständen hilft auch der Nachwuchs mit.

4.

Nicht nur den klassischen Bankkredit anpeilen, sondern vor allem Förderprogramme suchen. Auch die landeseigene NRW-Bank kann dabei helfen.

5.

Die längst-mögliche Zinsbindungsrate vereinbaren. Günstiger können Bauzinsen nicht mehr werden.

Zudem sei dringend geraten, einen großen Sondertilgungs-Spielraum einzuplanen. Gerade im Alter werden oft viele Boni wie Lebens- oder Rentenversicherungen ausgeschüttet. Sie lassen sich gegebenenfalls für eine noch schnellere Abtragung verwenden. 

Fachkräftige Unterstützung 

Für junge Bauherren mag es sich finanziell rentieren, wenn man die Aufträge für die einzelnen Gewerke einzeln vergibt, vielleicht auch manches von Freunden erledigen lässt. Im gesetzteren Alter sollte man jedoch anstreben, dass alles aus einer Hand kommt – einer Profihand, wohlgemerkt. 

Der Grund: Alle Verantwortung liegt dann bei einem Unternehmer. Man selbst hat keinen Stress bei der Auswahl, muss sich um nichts kümmern. Diese Denkweise sollte man sogar noch viel weitertragen: 

Hat man erst einmal die 50 überschritten, sollte man auch auf der eigenen Baustelle nur eine kontrollierende Funktion einnehmen. Den Rest können Jüngere übernehmen.

Nicht machen – machen lassen 

Es ist völlig in Ordnung, wenn man als junger, leistungsfähiger Mensch auf die vielbeschworene Muskelhypothek setzt und an seinem Haus einiges in Eigenregie macht. Im höheren Alter sollte man diesen Gedanken jedoch beiseiteschieben, selbst wenn man vielleicht erst in den 50ern ist und erst recht später. 

Alles am Bau ist harte, körperliche Arbeit und dazu geeignet, vielleicht noch gar nicht bestehende Altersgebrechen erst hervortreten zu lassen – man denke an durch stundenlang in Eigenregie verlegte Laminatböden, die einem die Knie ruinieren. Wer im Alter baut, sollte jeden einzelnen Schritt von jüngeren Leuten machen lassen und nur als Beobachter auftreten. 

Ähnliches gilt natürlich auch bei Anpassungs- und Umbaumaßnahmen, wenn eine Bestandsimmobilie gekauft wird. 

Direkt an den Werterhalt denken 

Selbst wenn man im Alter in einen Neubau investiert, hat man noch viele Lebensjahrzehnte vor sich. Allerdings altert das Haus von Tag eins an. Dies kann durchaus ein Problem darstellen, denn wenn später etwas durch schiere Alterung kaputtgeht, wird man nicht nur mit einer unterdurchschnittlichen Rente finanzielle Probleme bekommen.

Die Maxime sollte deshalb lauten, von Anfang den Werterhalt zu berücksichtigen. Mit zunehmendem Alter lassen sich immer weniger Arbeiten und Reparaturmaßnahmen selbst übernehmen. Hinzu kommen typische Bereiche am Haus, die ohnehin besser von professioneller Hand gewartet werden. 

Das Dach ist dabei ein gutes Beispiel. Ein Wartungsvertrag ist dazu ein sinnvolles Instrument, um regelmäßige Arbeiten durchführen zu lassen, die für den Werterhalt notwendig sind. Hier sollte der Fachmann mindestens alle zwei Jahre automatisch vorbeischauen, Dachrinnen reinigen, Mörtel und dergleichen ausbessern. 

Gleiches gilt auch für die Heizungsanlage, etwaige Belüftungen oder die Fenster und Türen. Gibt es auf dem Haus Photovoltaik, sollte diese ebenfalls per Wartungsvertrag regelmäßig gereinigt und kontrolliert werden. 

Zwar ist dies stets mit Ausgaben verbunden, es ist aber ungleich günstiger als nach einigen Jahren mit kostspieligen Reparaturen durch Vernachlässigung konfrontiert zu werden.

3. Die seniorengerechten Details 

Elektrikt erleichtert das Wohnen. Sie sollte deshalb sehr umfangreich Verwendung finden.

Besser geht natürlich immer. Dementsprechend kann man im Haus bei den Details auch noch einiges tun, um es noch besser auf altersgemäße Notwendigkeiten anzupassen. Auch diese Dinge sollten schon beim Bau integriert werden; zumindest aber sollte so errichtet werden, dass nachträgliche Installationen ohne viel Federlesens möglich sind. 

Wer ein fertiges Haus kauft, sollte gezielt auf seniorengerechte Details achten oder mögliche Umbaumaßnahmen ins Auge fassen. 

Unterstützung im Alltag 

Die bereits erwähnte üppige Elektroausstattung sollte dementsprechend nicht bei der Anzahl der Steckdosen ihr Ende finden. Viele alltägliche Tätigkeiten im und ums Haus fallen durch elektronische Unterstützung leichter. 

Das gilt für die Rollläden, kann sich auf schwer erreichbare Kippfenster erstrecken, aber sogar schwere Türen beinhalten – keine beweglichen Einbauten müssen heute noch mit Muskelkraft bewegt werden: für alles gibt es Elektroantriebe. Und es wird der Tag kommen, an dem man froh sein wird, nur Schalter betätigen zu müssen. 

Griffige Böden 

Stürze sind im höheren Alter eine besondere Gefahr. Mit nachlassender Augenleistung und Motorik werden sie wahrscheinlicher. Gleichsam sind die Folgen meist größer, die Verletzungen schwerer und die Heilungsphasen länger. 

Dagegen sollte das Haus vor allem griffigen Bodenmaterialien versehen sein – nicht nur im gefliesten Bad, wohlgemerkt. Für die meisten Auslegewaren gibt es ab Werk oder nachträglich die Option, eine besondere Rutschfestigkeit zu applizieren. Auch hier gilt: Was man schon beim Bau berücksichtigt, fällt später nicht mehr an. 

Stichwort Beleuchtung

Was im Alter praktisch unvermeidlich ist, ist eine nachlassende Augenleistung. Konkret die Sehfähigkeit auch unter schlechten Lichtbedingungen. Anders formuliert: Was jetzt noch als ausreichende Beleuchtung wahrgenommen wird, kann in wenigen Jahren zu düster sein und somit ein Unfallrisiko darstellen. 

Auch hier ist eine entsprechend ausgerichtete Elektroinstallation sinnvoll. Beispielsweise sind kontaktlose Annäherungs-Lichtschalter oder Bewegungsmelder eine praktikable Lösung. 

Sitzen und Stehen erleichtern 

Sowohl im Garten wie im Haus sollte man alles so planen, dass es im Zweifelsfall auch sitzend genutzt werden kann. Das betrifft nicht nur eine großzügig geschnittene Dusche, sondern erstreckt sich auch auf eine etwas niedrigere, zumindest aber einfach höhenverstellbare Küchenzeile. 

Auch der Einrichtungsmarkt hat Senioren längst als wichtige Zielgruppe erkannt. Man darf also darauf vertrauen, viele derart doppelnutzungsfähige Möbel und Einrichtungen zu finden – bis hin zum neigbaren Badezimmerspiegel, damit er auch im Rollstuhl genutzt werden kann. 

Smart Home ist auch deshalb so interessant, weil sich vieles über Smart-Watches steuern lässt und deshalb immer am Körper vorhanden ist.

Smarte Lösungen 

Einen wichtigen Schlüssel, nicht nur im Rahmen der Elektroinstallation, sollte auch das Smart Home spielen. Allerdings nicht nur aus Komfortgründen, wie es bei vielen jüngeren Kunden der Fall ist. 

Mindestmaß sollte es sein, dass das Haus mit einer zukunftsfähigen, kabelgebundenen Grundausstattung versehen wird – hier gilt der KNX-Standard als derjenige, der noch am ehesten auch in Zukunft noch genutzt werden wird. Doch welche smarte (= vielfach fernbedienten/automatisierten) Heimtechnik taugt für Senioren? Eine Auswahl:

Vitaldatenüberwachung

Haustürsysteme mit Bild und Ton

Rollladen- und Beleuchtungssteuerung (Anwesenheitssimulation)

Bewegungsmelder für automatisierte An- und Abschaltung (Herd, Badewannenzufluss, Beleuchtung…)

vernetzte Rauchmelder

Notrufsysteme

Tatsächlich ist das Smart Home in der Lage, sehr vieles zu ersetzen, was sonst nur in Senioreneinrichtungen vorhanden ist. Der Sinn liegt auf der Hand: Dadurch wird man auch im hohen Alter noch im gewohnten Zuhause verbleiben können. 

Hinzu kommt: Als Einzugsgeschenk sollte man sich definitiv einen kombinierten Saug-Wischroboter gönnen. 

Weitere Tipps kompakt 

Ein auf diese Weise gestaltetes Haus ist definitiv seniorentauglich, ohne alt zu wirken. Zur Abrundung jedoch noch einige weitere Tipps für Planung und Durchführung:

Auf einen Architekten, Hausanbieter oder Makler setzen, der Erfahrungen mit altersgerechtem Wohnen vorweisen kann.

Baugebiete vorzugsweise nach notwendiger Infrastruktur für Senioren aussuchen, auch was die Nachbarschaft betrifft. In einem Gebiet voller Jungfamilien kommt man sich sonst oft einsam vor.

Die künftigen Grundsteuersätze im Blick behalten.

Bei allen Details auf möglichst hochwertige (= langlebige) Produkte setzen. Bestenfalls kauft man so nur einmal.

Sich nichts „aufschwatzen“ lassen, nur weil es derzeit trendig ist. Trends gehen auch wieder und sind dann oft nur teuer abzuändern.

Möglichst viel auf selbstständig handelnde Systeme setzen statt solcher, die aktive Bedienung benötigen (Stichwort Sensor statt Schalter).

Fazit 

In späteren Jahren in ein Eigenheim zu investieren, kann sich lohnen. Schon deshalb, weil das Leben dann keine großen Überraschungen mehr bietet. Doch auch wenn man sich zum Zeitpunkt des Baubeginns oder Hauskaufs noch ganz und gar nicht alt fühlt, sollte das künftige Heim dennoch in allen Belangen auf diesen Zustand angepasst sein. Denn selbst wenn man sich gesund hält, gibt es einige Altersgebrechen, die sich kaum ausbremsen lassen – und dann wird man froh sein, dass das Haus ihnen bereits vollkommen entgegenkommt.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Nicht auf Biegen und Brechen: VfB Waltrop wartet noch mit dem Wiedereinstieg
Nicht auf Biegen und Brechen: VfB Waltrop wartet noch mit dem Wiedereinstieg
Neue Partei in Herten: Vorsitzende gibt nach sieben Tagen bereits wieder auf - das sind die Gründe
Neue Partei in Herten: Vorsitzende gibt nach sieben Tagen bereits wieder auf - das sind die Gründe
SEK stürmt Wohnhaus in Essen: Mann feuert Schüsse vom Balkon ab
SEK stürmt Wohnhaus in Essen: Mann feuert Schüsse vom Balkon ab
Große AfD-Veranstaltung am Sonntag in Waltrop - Demonstration angekündigt: Polizei ist vor Ort
Große AfD-Veranstaltung am Sonntag in Waltrop - Demonstration angekündigt: Polizei ist vor Ort
Protest gegen AfD-Veranstaltung in der Stadthalle Waltrop
Protest gegen AfD-Veranstaltung in der Stadthalle Waltrop

Kommentare