Bagger reißt ehemaliges Tribünengebäude der Trabrennbahn in Recklinghausen ab
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Ende einer Kultstätte: Ein Bagger einer Abriss- und Recyclingfirma zerlegt die ehemalige Haupttribüne der Trabrennbahn in Recklinghausen.

Platz für neues Wohngebiet

Abriss läuft: Das letzte Trabrennbahn-Gebäude in Recklinghausen verschwindet

  • Ralf Wiethaup
    vonRalf Wiethaup
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In einigen Wochen dürfte nur noch der Werbeturm an die Trabrennbahn in Recklinghausen erinnern. Der Abriss der Haupttribüne läuft derzeit auf vollen Touren, Bagger leisten ganze Arbeit.

Die Abriss- und Recycling-Profis der Firma Bodo Freimuth haben mit den Stallungen und dem ehemaligen Casino auf der anderen Seite des einstigen Renn-Ovals in Recklinghausen angefangen, die Haupttribüne ist jetzt der finale Akt. „Dreieinhalb Monate haben wir hier erst einmal Schadstoffsanierung betrieben“, erzählt Vorarbeiter Michael Schneider, der mit seinem Bagger dafür zuständig ist, die Kellerdecken zu durchtrennen und einen befahrbaren Untergrund aus Bauschutt zu schaffen. Dann schreitet Großgeräteführer Ingolf Riebschläger zur Tat und erledigt den wesentlich spektakuläreren Teil: Mit seinem langen Arm und der Kombi-Betonschere am Ende greift er das Gebäude von oben an.

Bagger knabbern Stück für Stück die Haupttribüne ab

Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit
Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit
Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit
Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit
Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit
Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit
Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit
Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit
Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit
Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit
Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit
Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit
Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit
Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit
Abriss der Haupttribüne der Trabrennbahn
Der Abriss der Haupttribüne an der alten Trabrennbahn in Recklinghausen-Hillerheide schreitet voran. © Jörg Gutzeit

Anwohner haben Erschütterungsmesser im Keller

Bis zu fünf Tonnen können die herabfallenden Teile wiegen. Einige Anwohner finden das ziemlich heikel und fürchten um ihre Häuser. Deswegen stehen in zwei Gebäuden an der Theodor-Esch-Straße und der Straße Am Sattelplatz Erschütterungsmesser im Keller. „So kann dokumentiert werden, was hier passiert“, sagt Michael Schneider. Die Fachleute rechnen nicht damit, dass die alte Trabrennbahn noch unliebsamen Widerstand leisten wird. Bereits vor einiger Zeit ist der ehemalige Zielturm verschwunden: Den habe er nur noch mit dem Bagger anstupsen müssen, damit er umfällt, sagt der Vorarbeiter.

Neues Wohngebiet in Recklinghausen geplant

Schon im Abrissprozess wird kräftig sortiert: Metall wird vom Beton getrennt und gesondert aufgeschichtet. Und wenn die Haupttribüne dann spätestens Ende November endgültig Geschichte ist, dann gehen die Recyclingarbeiten erst richtig los. „Dann wird hier eine Brechanlage stehen, die aus dem Altbeton wieder baufähiges Material macht“, erläutert Michael Schneider.
Das alles soll direkt vor Ort wiederverwendet werden. Zur Autobahn hin wird ein Wall entstehen, der das künftige Wohngebiet, das auf dem ehemaligen Trabrennbahn-Areal entstehen soll, vor Lärm schützt.

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