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Nicht überall sind Radfahrer in der Stadt so komfortabel unterwegs wie auf der alten Zechenbahntrasse.

Aktion Stadtradeln

Lokale Agenda kritisiert Radverkehrspolitik

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RECKLINGHAUSEN. - Vertreter der Lokalen Agenda haben die Verkehrspolitik der Stadt kritisiert. "Wirklich gewollt ist das Fahrrad in Recklinghausen nicht", schreibt der langjährige Agenda-Aktivist Peter Möller in einem Brief an die Stadtverwaltung.

Adressiert ist dieser an den Mobilitätsbeauftragten Simon Vogt und Bürgermeister Christoph Tesche. Mit ihrem Schreiben reagieren Möller und Mitstreiterin Mathilde Storm auf die rückläufigen Zahlen beim "Stadtradeln". „Wir haben uns bemüht, möglichst viele Menschen zum Mitmachen zu bewegen, leider sind viele schon an der Anmeldung per Computer gescheitert“, meldete Peter Möller, seit Jahren Aktivposten in der Lokalen Agenda. Für ihn uns seine Mitstreiter sei es weniger darauf angekommen, möglichst viele Kilometer zu sammeln, sondern die Zahl der Teilnehmer zu erhöhen. Sie fordern Vogt auf, sich beim Klimaschutzbündnis für eine Erleichterung der Teilnahme einzusetzen. Rundum enttäuscht zeigten sich die Aktivisten von der Resonanz bei den 52 Ratsmitgliedern. „Nur zwei haben mitgemacht. Das deuten wir als politisches Versagen“, so Möllers. Er kritisierte, dass es bisher bei der Verwaltung offenbar keine Dienstfahrräder gibt. Ob die Lokale Agenda sich 2019 nochmals am bundesweiten Stadtradeln beteiligt, ließ Möller offen. „Wir sind aber sehr an ihrer Seite, wenn es darum geht, in unserer Stadt eine Verkehrswende zu schaffen“, verspricht der Agenda-Vertreter in seinem Brief an den Mobilitätsbeauftragten im Rathaus. In diesem Jahr hatten sich weniger aktive Fahrradfahrer als 2017 an der bundesweiten Aktion beteiligt. 507 Teilnehmer waren vom 2. bis zum 22. Juni unterwegs und brachten es in 46 Teams zusammen auf rund 84.169 gefahrene Kilometer. Sie vermieden so den Ausstoß von zwölf Tonnen Kohlenstoffdioxid.

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