Bagger zerkleinern Bauschutt.
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Vier Bagger machten die Brückenhälfte an der Theodor-Körner-Straße dem Erdboden gleich.

Ausbau der A43

Brückenhälfte in Recklinghausen dem Erdboden gleichgemacht

Betonbrecher, Stahlschneider und Hydraulik-Hammer – was martialisch klingt, sind Werkzeuge für Bagger, die am Wochenende an der Theodor-Körner-Straße zum Einsatz kamen. Hier wurde eine Seite der A43-Brücke abgerissen.

„Wir liegen gut in der Zeit“, erklärte Michael Heun am Samstagmittag. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Bagger schon ganze Arbeit geleistet. Nur noch Mauerreste waren von dem Teilstück der 42 Meter langen Überquerung zu sehen.

Heun ist Bauüberwacher bei der Autobahn GmbH, die für den Abriss verantwortlich ist. Los gingen die Arbeiten am Freitagabend. Um 20 Uhr wurde die Theodor-Körner-Straße gesperrt. Auf der Autobahn wurde der Verkehr Richtung Wuppertal auf die andere Fahrspur verlegt. Die Auffahrt auf die A43 in Richtung Wuppertal war frei. Noch bis Ende des Jahres bleibt allerdings die Auffahrt Richtung Münster gesperrt.

Vier Bagger sorgen in Recklinghausen für 2500 Tonnen Bauschutt

Über 700 Tonnen Sand wurden unter der Brücke aufgeschüttet, um den Straßenbelag vor Bauschutt zu schützen. Davon fielen bei den Abrissarbeiten rund 2.500 Tonnen an. „Das entspricht etwa 100 LKW-Ladungen“, sagt Heun. Jedoch wurde nur der anfallende Stahl abtransportiert. „Den Beton recyceln wir vor Ort, um ihn später wieder zu verbauen.“ Insgesamt 20 Mann arbeiteten rund um die Uhr im Schichtbetrieb, um die Brückenhälfte dem Erdboden gleich zu machen. Vier Bagger waren im Einsatz. „Ein 70- und drei 40-Tonner“, erklärte Michael Heun.

Seit dem frühen Montagmorgen kann der Verkehr wieder ungehindert über die Theodor-Körner-Straße fließen. Mit den Arbeiten geht es am Montag nahtlos an der Richardstraße weiter. Auch hier wird eine Seite der dortigen Brücke abgerissen. Nach Ostern folgt dann die Brücke über die Hochlarmarkstraße.

Wenn die Abrissarbeiten beendet sind, baut die Autobahn GmbH die Teilabschnitte wieder neu auf. „Ende des Jahres wird die Fahrtrichtung Münster fertig sein“, berichtet Heun. Weiter geht es dann im kommenden Jahr mit dem Autobahnteil Richtung Wuppertal.

Von André Przybyl

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