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Mit einem hellen Ford Focus rast der 32-jährige Hertener am 20. Dezember in die Bushaltestelle.

In Bushaltestelle gerast

Nächste Woche beginnt Prozess gegen Amok-Fahrer

RECKLINGHAUSEN - Gegen den Amokfahrer, der im Dezember in eine Bushaltestelle in Recklinghausen gerast ist, beginnt in der kommenden Woche der Prozess. Das Gericht hat bereits zahlreiche Verhandlungstage angesetzt.

Der 33-Jährige war am 20. Dezember mit voller Geschwindigkeit in eine Bushaltestelle auf der Herner Straße in Recklinghausen gerast. Eine 88-jährige Frau kam dabei ums Leben, sieben weitere wurden zum Teil schwer verletzt.

Die Ermittler hatten schon kurz darauf feststellen können, dass der Mann offenbar sich selbst umbringen wollte und dabei den Tod anderer in Kauf genommen hat. Er habe außerdem Stimmen gehört, heißt es. Dementsprechend wird der Gerichtsprozess nicht einfach werden. Zumal der mutmaßliche Täter sich bislang geweigert hat, dass man ein psychologisches Gutachten über ihn erstellt. Das soll nun während des Prozesses passieren. Ob der Mann am Ende regulär verurteilt werden kann oder unbefristet in die Psychiatrie kommt, steht deshalb noch aus. Sicher ist aber, dass er sich wegen diverser Anklagen verantworten muss - allen voran Mord. Das Gericht hat bereits Verhandlungstage angesetzt, die bis in den September hinein gehen.

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