Satiriker unter sich: Im Drübbelken diskutierten (v.l.) Henning Koch (Die PARTEI Dortmund), Matthias Stadtmann, Irina Oberpichler, Damian Galle, Jana Dembowski (stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes Recklinghausen), Marcus Liedschulte (Vorsitzender KV RE), Sebastian Schroer (Ortsverband Oer-Erkenschwick).
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Satiriker unter sich: Im Drübbelken diskutierten (v.l.) Henning Koch (Die PARTEI Dortmund), Matthias Stadtmann, Irina Oberpichler, Damian Galle, Jana Dembowski (stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes Recklinghausen), Marcus Liedschulte (Vorsitzender KV RE), Sebastian Schroer (Ortsverband Oer-Erkenschwick).

Gründung verschoben

"Die PARTEI" scheitert an ihren eigenen Statuten

  • Sebastian Balint
    vonSebastian Balint
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RECKLINGHAUSEN - Aus der geplanten Gründung eines Recklinghäuser Ortsverbandes wurde nichts. Die Satire-Partei "Die PARTEI" musste im Drübbelken den Rückzug antreten - und sich aufs Diskutieren beschränken.

Zwar waren in dem Lokal an der Münsterstraße etwa 20 Interessierte für die Gründung eines Ortsverbandes erschienen, doch die eigenen Statuten standen dem Vorhaben im Wege. Denn: „Noch gibt es einen eingetragenen Ortsverein von ‚Die PARTEI‘ in Recklinghausen“, erklärte der Kreisverbandsvorsitzende Marcus Liedschulte den anwesenden Parteimitgliedern und interessierten Gästen. „Doch dieser ist inaktiv. Und um diesen aufzulösen und einen neuen zu gründen, müssen wir einen Stadtparteitag einberufen.“

Vor allem den Fragen der neugierigen Bürger stellten sich die anwesenden Parteimitglieder. Denn nicht allen Besuchern war bekannt, dass es sich bei „Die PARTEI“ zwar um eine Satire-Partei handelt, diese aber durchaus hehre Ziele verfolgt. „Wir haben ja Mitglieder, die in verschiedensten Positionen tätig sind. Und bei aller Satire, machen die natürlich ganz normal ihre Arbeit“, erklärt Henning Koch, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes aus Dortmund.

Und was will der bundesweit mittlerweile 30.000 Menschen zählende Zusammenschluss bezwecken? Mit den Mitteln der Satire wollen die Mitglieder von „Die PARTEI“ den Finger in die Wunde legen und so auf Missstände aufmerksam machen. „Wenn Politiker nur noch Satire machen, müssen wir Satiriker wohl Politik machen“, zitiert Henning Koch seinen Parteikollegen Nico Semsrott.

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