Messerstecherei zu Silvester

Täter war wegen Totschlags vorbestraft

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RECKLINGHAUSEN - Die beiden Männer (22 und 23 Jahre alt), die in der Silvesternacht von einem Anwohner der Farnstraße niedergestochen wurden, sind wohlauf. Derweil hat sich herausgestellt, dass der 70-jährige Täter bereits wegen Totschlags vorbestraft war.

Gegen 1.30 Uhr in der Silvesternacht war es vor einem Mehrfamilienhaus an der Farnstraße in Grullbad zu einem Streit gekommen: Einem 70-jährigen Hausbewohner war die Knallerei der jungen Leute offenbar zu laut, nach einer verbalen Auseinandersetzung zückte er schließlich ein Messer und stach unvermittelt zu.

Wie die zuständige Bochumer Staatsanwaltschaft jetzt bestätigte, war der 70-Jährige bereits in der Vergangenheit nicht zuletzt wegen allzu großer Aggressivität aufgefallen: „Der Mann war unter anderem wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von zehn Jahren und sechs Monaten verurteilt worden.“ Was bedeutet: Der Recklinghäuser, der früher als Dachdeckermeister gearbeitet hat, hat bereits einmal einen Menschen getötet – wenn auch vor vielen Jahren. Er sitzt nun wegen der Messerstecherei in U-Haft. Wie bereits berichtet, waren die Rettungskräfte zumindest in einem Fall von Lebensgefahr ausgegangen, was sich letztlich allerdings nicht bestätigte. Die beiden jungen Männer sind zwar noch im Krankenhaus, aber wohlauf.

Rubriklistenbild: © Thomas Nowaczyk

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