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Die erste Bewohnerin ist bereits eingezogen: Das neue Seniorenheim an der Ecke Castroper Straße/Hubertusstraße füllt sich langsam mit Leben.

Castroper Straße

Seniorenzentrum nimmt den Betrieb auf

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RECKLINGHAUSEN - Das neue Seniorenzentrum an der Ecke Castroper Straße/Hubertusstraße ist in Betrieb gegangen, die erste Bewohnerin ist eingezogen. Ein Investor aus Sindelfingen hat acht Millionen Euro in das "Haus der Begegnung" gesteckt.

Geschäftsführer Frank Jendhoff, der die Einrichtung mit Sohn Oliver betreibt, ist sicher, dass es sich um ein lohnendes Investment handelt. „Die Nachfrage ist groß, ohne dass wir überhaupt irgendwelche Werbung gemacht haben“, sagt der 63-Jährige. Im „Haus der Begegnung“ sollen 80 Menschen ein Zuhause finden. 40 der 80 Zimmer (17 bis 18 Quadratmeter groß), die allesamt über ein eigenes Badezimmer verfügen, sind rollstuhlgerecht eingerichtet, sie haben breite Türen und im Badezimmer einen unterfahrbaren Waschtisch. Für Ehepaare bietet das Haus eine Suite an. „Die Mieter können sich selbst entscheiden, ob sie ein gemeinsames Schlafzimmer plus Wohnzimmer nutzen, oder aber jeder sein eigenes Schlafzimmer haben will“, erläutert Jendhoff.

30 Mitarbeiter hat er bereits eingestellt. „Wenn das Haus komplett belegt ist, werden wir 60 bis 70 Personen benötigen, um unsere Bewohner qualifiziert und unseren eigenen Ansprüchen gemäß betreuen zu können“, sagt der Geschäftsführer. Worauf es ihm besonders ankommt: „Wir wollen hier eine familiäre Atmosphäre schaffen und uns für den Ortsteil öffnen.“ Der Name „Haus der Begegnung“ ist also Programm. Kontakte zu den Kirchengemeinden im Stadtteil wurden bereits aufgenommen. Außerdem laufen Gespräche mit einem Kindergarten über Kooperationsmöglichkeiten. Auch der VV Ost/Hillen war bereits zu einer Besichtigung des Neubaus zu Gast.

Das Erdgeschoss ist schon voll vermietet. In den nächsten Wochen werden sukzessive die Bewohner einziehen. „Ich denke, dass noch vor Weihnachten auch die erste Etage belegt sein wird“, sagt Jendhoff. Die drei Etagen des Neubaus sind unterschiedlich gestaltet. Das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss stehen ganz im Zeichen der Ruhrkultur, die zweite Etage trägt den Titel Eichengrund, während die dritte Etage das Thema Spanien aufgreift. Anlaufstelle für Besucher wird künftig sicher das Ruhrpott-Café im Erdgeschoss ein. Jendhoff: „Dort werden wir gemeinsam mit den Bewohnern demnächst auch Fußballbundesliga-Spiele anschauen.“

Nähere Infos unter www.seniorenheim-recklinghausen.de

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