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Recklinghausen. Hundeplatz am Panhuetterweg muss weichen. Verein sucht ein neues Gelaende. Foto: Gutzeit

Panhütterweg

Stadt will Hundefreunden helfen

RECKLINGHAUSEN - Noch immer droht dem Hundeplatz am Panhütterweg die Schließung. Seit Oktober 2017 sucht der Internationale Rasse-Jagd-Gebrauchshundeverband (IRJGV) nach einer neuen Bleibe – ohne Erfolg. Nun gibt es einen Hoffnungsschimmer. Stadt will von Räumung bedrohten Hundefreunden helfen.

Die angekündigte Räumung hat einen ganz simplen Grund: Es existiert dort keine Genehmigung für einen Hundeplatz. Das war dem Verein bei der Übernahme des Platzes im Jahr 1996 nicht bekannt gewesen, aber spätestens im Jahr 2008 machte die Stadt erstmals auf den Umstand aufmerksam. Aber weil der Hundeplatz ein wenig abseits liegt und es nie irgendwelche Beschwerden von Nachbarn gab, drückte die Stadt über lange Jahre beide Augen zu. Bis die Bonava GmbH beschloss, hinter dem ehemaligen Kufus-Gebäude und vor allem in unmittelbarer Nähe zum Hundeplatz eine kleine Neubausiedlung mit 66 Eigenheimen namens „Kirschgärten“ zu errichten.

Bislang ist dort bis auf den Abriss der alten Tennishalle zwar noch nicht viel geschehen, doch für die Hundefreunde wird es langsam eng. Die Stadt hat die Räumungsfristen bereits zweimal verlängert, „aktuell dürfen wir aber nur noch bis Mai oder Juni bleiben“, erklärt Hundetrainerin Karin Lempka, deren Mann Jürgen Leiter der Ortsgruppe ist. Soll heißen: Es muss eine Lösung her.

Und für die könnte die Stadt selbst sorgen. Denn offenbar hat man ein Gelände gefunden, das sich für die Neuansiedlung des Hundeplatzes eignen würde. Karin Lempka hält sich in dieser Hinsicht sehr zurück, sie erklärt lediglich, dass man in Verhandlungen sei.

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