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1 Million Sterne, Aktion der Caritas um St. Peter. Foto: J. Gutzeit, 11.11.2011

Hillerheide

"Eine Million Sterne" leuchten

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RECKLINGHAUSEN - Mit der Aktion „Eine Million Sterne“ macht die Caritas jedes Jahr auf die Not in der Nachbarschaft aufmerksam. Am Freitag, 8. Dezember, leuchten auf der Hillerheide "Eine Million Sterne" als Symbol der Solidarität und für den guten Zweck. Dazu gibt es ein buntes Programm samt Nikolausumzug für die ganze Familie.

Um 16 Uhr beginnt das Ereignis für die ganze Familie auf dem Platz zwischen Gertrudiskirche und Seniorenheim an der Heidestraße. „Vor einem Jahr haben wir die Sterne erstmals mit dem Nikolauszug zusammengelegt“, berichtet Caritas-Mitarbeiterin Ingrid Schulz-vor der Wülbecke. „Das war so schön, dass wir dabei bleiben.“ Zumal neben der Caritas mit ihren Einrichtungen dadurch auch Quartiersmanagement, alle Kindergärten des Stadtteils und die CDU mit im Boot sitzen. Sie alle bestücken gemeinsam einen kleinen Weihnachtsmarkt mit allerlei Kunsthandwerk. In der Küche des Kinder- und Jugendtreffs wird kübelweise Currywurst zubereitet.

Außerdem wird es Kürbissuppe geben. „Und wir holen unsere Popcorn-Maschine raus“, verspricht Jugendtreff-Leiter und Quartiersmanager Björn Schmidt-Freistühler. Seine Kollegin Monika Wagner-van der Straten wird derweil die Kerzen in Sternenposition bringen, damit sie um 16.45 Uhr fröhlich flackern. Nach dem Nikolaus-Gottesdienst um 17 Uhr leuchten die Kinder mit ihren Laternen dem heiligen Mann den Weg zur Tüten-Ausgabe.

Wer den Sozialfonds unterstützen will: Spendenkonto Caritasverband RE, IBAN DE 34 4265 0150 0090 2147 76 bei der Sparkasse Vest, Stichwort: „Sterntaler“ (im Verwendungszweck II die Adresse angeben).

Auch Caritas-Geschäftsführerin Beatrix Herweg freut sich schon auf das Ereignis. „Über unsere Dienste sind wir nah dran an den Familien und den Kindern, denen es nicht gut geht“, sagt sie. Mit dem Sozialfonds „Sterntaler“ kann der Verband zudem kleine bis mittelgroße Wünsche erfüllen, die sonst unerreichbar wären. „In diesem Jahr haben wir schon 10.800 Euro an Spenden bekommen“, berichtet Ingrid-Schulz vor der Wülbecke. Bislang bewilligte der Fonds 49 Anträge. Einige Paar Fußballschuhe und Winterstiefel waren auch dabei.

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