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Gefährliche Schlaglöcher: Die Gemeinde St. Gertrudis möchte den Weg zu ihrem Friedhof asphaltieren lassen.

"Ständige Gefahrenquelle"

Friedhofszuweg soll asphaltiert werden

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RECKLINGHAUSEN - Wer vom Hohenhorster Weg zum katholischen Friedhof geht, wandelt über eine mit Schlaglöchern übersäte Buckelpiste. Das soll nicht so bleiben.

Wenn es nach Friedhofsverwalter Rudi Funk geht, soll der 100 Meter lange Weg asphaltiert werden. Es herrsche erhöhte Sturzgefahr. „Wenn es trocken ist, sieht man die Schlaglöcher kaum, bei Regen gibt es eine matschige Seenplatte“, sagt Rudi Funk. Etwa 40 dieser Untiefen hat er gezählt - eine "ständige Gefahrenquelle" gerade für Radfahrer.

Die Kosten für die Maßnahme würde die Gemeinde St. Gertrudis übernehmen. Doch die Stadt winkt ab. Denn mittlerweile unterliegt der Weg dem Landesforstgesetz. Und das erlaubt keine Asphaltdecken, teilt die Stadt auf Nachfrage mit. Eine sogenannte wassergebundene Decke aus feinem Schotter sei das Höchste der Gefühle. „Wenn die Gemeinde die Kosten dafür trägt, können wir gerne darüber reden“, sagt Pressesprecherin Corinna Weiß. Dann wären zumindest die Schlaglöcher weg.

Rudi Funk gibt sich damit nicht zufrieden. Er fordert eine Ausnahme. Schließlich handele es sich in erster Linie nicht um einen Weg durch den Wald, sondern um den Zugang zu einem Friedhof.

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