Hittorf-Gymnasium

Schüler wählen ihr EU-Parlament

RECKLINGHAUSEN - Die Wahlhelfer wachen mit Argusaugen über die Stimmabgabe. Stimmzettel, die nur einmal statt zweimal gefaltet sind, kommen nicht in die Urne. Bei der Junior-Europawahl am Hittorf-Gymnasium geht alles ganz korrekt zu.

Mehr dazu lesen Sie in der Freitagsausgabe der RECKLINGHÄUSER ZEITUNG.

In dem bundesweiten Projekt erleben die Schüler der Stufen acht, neun und EF die Demokratie in der Praxis. In einem Nebenraum der Mensa ist dazu ein Wahllokal eingerichtet worden. Ganz wie die Großen muss der Jung-Wähler seine Wahlbenachrichtigung vorzeigen, sich mit Schüler- oder Personalausweis legitimieren, um dann mit dem Stimmzettel und 26 Partei-Vorschlägen in einer Wahlkabine zu verschwinden. Schließlich warten die Wahlhelfer Alexander Spannenberg und Luca Päfke. Die rund 150 Schüler schreiten nicht unvorbereitet an die Urne. Im Politik-Unterricht lernten sie die Grundsätze demokratischer Wahlen kennen und beschäftigten sich auch mit Themen, über die das ferne EU-Parlament zu entscheiden hat und die doch bis vor die heimische Haustür nachwirken. „Man kann Schüler nicht früh genug an die demokratischen Prinzipien heranführen“, erklärt Lehrerin Pola Rudnik. Zudem erhofft sie sich, dass die Mädchen und Jungen von ihrer Stimmabgabe zu Hause berichten. „Vielleicht hat das einen positiven Effekt auf die Wahlbeteiligung am Sonntag.“

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