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Recklinghausen, NRW Wirtschaftsminister Gerald Duin zu Gast im Trainingsbergwerk in Hochlarmark. Foto: J. Gutzeit

Trainingsbergwerk

RAG, RVR und Stadt bestätigen Kooperation

RECKLINGHAUSEN - Jetzt wird es auch von offizieller Seite bestätigt: Eine Lösung für das Trainingsbergwerk (TBW) ist in Sicht, eine Kooperation von RAG, Regionalverband Ruhr (RVR) und der Stadt ist beinahe festgezurrt. Bereits Anfang Mai wurden in einem Spitzengespräch die Weichen für den Erhalt des Trainingsbergwerks gestellt.

Das vereinbarte Ziel ist: Aus der Anlage soll ein attraktives Erlebnisbergwerk werden. Die Beteiligten haben dazu eine Kooperationsvereinbarung ausgehandelt. Grundsätzlich sollte das Trainingsbergwerk in Zukunft multifunktional genutzt werden. Es soll zum Mittelpunkt einer touristischen Achse RE - Herne - Herten werden, in der der historische und aktuelle Bergbau aktiv erlebt werden kann. Es soll als Film- und Eventlocation dienen, und es kann eine Präsentationsfläche für Produkte von Bergbauzulieferern werden. Außerdem sollen Seminar- und Büroräume vermietet werden, und obendrein ist eine Nutzung als Fortbildungsort für Feuerwehren und andere Gruppen möglich.

Interessant ist zudem, dass der RVR prüfen lassen will, ob nicht das Besucherzentrum Hoheward mittelfristig im Umfeld des Trainingsbergwerks angesiedelt werden kann. Dieses befindet sich derzeit in der Hertener Zeche Ewald am westlichen Haldenrand, doch dort wird künftig vor allem die „Motorworld“ – eine Fahrzeug-Schau – den Schwerpunkt bilden.

Erstmals wird sich die Recklinghäuser Politik mit dem Thema in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Beteiligungen am Mittwoch, 12. Juni (16 Uhr, Großer Sitzungssaal, Rathaus), befassen. Beim RVR steht die Beratung über die Kooperationsvereinbarung am 17. Juni im Verbandsausschuss auf der Tagesordnung. Die finale Entscheidung über die ausgehandelte Vereinbarung fällt dann im Rat der Stadt (8. Juli) und der RVR-Verbandsversammlung (28. Juni). Bürgermeister Christoph Tesche gibt sich optimistisch: „Ich bin zuversichtlich, dass das von uns mit der RAG und dem RVR geschnürte Paket in den zuständigen Gremien auf Zustimmung stößt.“

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