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Recklinghausen, NRW Wirtschaftsminister Gerald Duin zu Gast im Trainingsbergwerk in Hochlarmark. Foto: J. Gutzeit

Trainingsbergwerk

Stadt erwägt finanziellen Zuschuss

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RECKLINGHAUSEN - Die Stadt und der Förderverein sehen im Erhalt des Trainingsbergwerks an der Wanner Straße großes Potenzial. Bis zum Juni soll die Entscheidung fallen, ob sich die Stadt daran beteiligt. Dann will sich die RAG vom Trainingsbergwerk trennen.

Wirtschaftsförderer Axel Tschersich jedenfalls kann sich einen jährlichen Zuschuss in Höhe von rund 35.000 Euro gut vorstellen. Diese Summe steckt die Stadt auch in das gemeinsam mit Herten und dem Regionalverband Ruhr betriebenem Besucherzentrum auf dem Ewald-Gelände.

Der Betrieb des mit sechs Hektar und 1300 Metern Strecke größten deutschen Trainingsbergwerks würde allerdings etwa 200.000 Euro jährlich kosten. Diese und weitere Zahlen nannte Klaus Gülzau vom Verein der Freunde und Förderer des Trainingsbergwerks in der Sitzung des Wirtschaftsausschusses am Mittwoch. „Wir sind nicht blauäugig“, erklärte Gülzau, der im Hauptberuf Betriebsdirektor für Personal- und Sozialfragen bei der RAG ist. So habe der Verein eine Marktanalyse in Auftrag gegeben. Demnach schlummert in dem Areal ein großes touristisches wie wirtschaftliches Potenzial. 8877 Besucher zählte das Bergwerk im Vorjahr. „Und das ohne jede Werbung“, so Gülzau.

Die Pläne des Vereins sind weit gediehen: Er erwägt einen Eintritt von 9 Euro für Erwachsene und 4,50 bis 5 Euro für Kinder.

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