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am 13.04.2018 . Foto: Thomas Nowaczyk Judith Hupel (l.) und Ulrike Speckmann feiern das zehn jaehrige Bestehen in den Artemis Werkstaetten in RE

Zehnjähriges Bestehen

"artemis"-Werkstätten zeigen starke Frauen

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RECKLINGHAUSEN - Starke Frauen stehen im Mittelpunkt der Geburtstagsausstellung in den „artemis“-Werkstätten am Tiefen Pfad. Mit der Vernissage am Sonntag, 22. April, 17 Uhr, eröffnen die Künstlerinnen Ulrike Speckmann und Judith Hupel die Feier zum zehnjährigen Bestehen. Dabei ist der Name erstmals Programm: „artemis’ Töchter – Hälfte des Himmels“ heißt die neue Ausstellung.

Überlebensgroß und vor dunkelgrünem Hintergrund empfängt die Namenspatronin des Ateliers die Besucher. Die Hüterin der Frauen und Kinder und Göttin des Waldes und der Jagd ist das neueste Gemeinschaftswerk der beiden Hausherrinnen Ulrike Speckmann und Judith Hupel.

Als Trio gestartet

Bei der Eröffnung im Jahre 2008 waren sie noch zu dritt. Seit dem Auszug von Verena Kuhlmann wuppen die Malerin und die Bildhauerin ihren Künstlertraum als Duo. Auf mehr als 200 Quadratmetern geben beide Frauen Kurse und Workshops in Malerei und Bildhauerei, in der Jungen Werkstatt betreut Judith Hupel zusätzlich Kinder und Jugendliche, bietet Ferienaktionen an. Regelmäßig begrüßen die beiden Gastkünstler in ihren Werkstätten, außerdem geben sie jungen Nachwuchs-Talenten des Max-Born-Berufskollegs ein Forum. Die Zeit für die eigene Kunst ist knapp. „Sechsmal in zehn Jahren haben wir gemeinsame Ausstellungen in unseren Räumen gezeigt.“

Auch für die Geburtstagsschau wird es wieder eng. Am Sonntag, 22. April, ab 17 Uhr wird Vernissage gefeiert am Tiefen Pfad. Im Mittelpunkt stehen diesmal Frauen: berühmte und berührende, prominente und patente, aus der ganzen Welt und aus Recklinghausen. Ulrike Speckmann macht sie mit zwei großen Fotocollagen sichtbar. Neben neuen Leinwänden zeigt die Malerin eine Webarbeit aus ganz unterschiedlichen Materialien. „Eine der ältesten, von Frauen ausgeübten Techniken.“

Buntes Rahmenprogramm

Bildhauerin Judith Hupel präsentiert unter anderem kleine Frauenprofile aus Fundsteinplatten, zwei große neue Frauenskulpturen aus Kirschholz und schwarzem Alabaster und gezeichnete Porträts von kreativen Frauen. Gastkünstlerin Dagmar Meiritz hat eine Postkarten-Serie zum Thema „Die Kaiserin“ gemalt. Für das musikalische Geburtstagsständchen sorgen Willi Z. und Pablo Gamsjäger als „Duo JIL“, Guillermo Sanchez Recillas platziert seinen „Kubus vivant“ im Innenhof, Regisseurin Katharina Speckmann gratuliert mit einem Walking Act und Gelegenheitskünstler Ulle Bowski hat einen filmischen Rückblick auf das letzte Jahrzehnt geworfen.

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