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Auf dem Schulhof des Marie-Curie-Gymnasiums sollen drei Birken fallen.

Marie-Curie-Gymnasium

Streit um drei Birken

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RECKLINGHAUSEN - Die Stadt plant, auf dem Gelände des Marie-Curie-Gymnasiums im Zuge der Umgestaltung des Schulhofs drei Birken zu fällen. Das stört die grüne Vize-Bürgermeisterin Christel Dymke.

Gemeinsam mit ihren Amtskollegen Marita Bergmaier und Jochen Weber bildet Christel Dymke die Baumkommission. Sie wirft der Stadt vor, in der Diskussion um die Birken an der Görresstraße nicht mit offenen Karten gespielt zu haben. „So hat man uns zuerst verkauft, dass die Bäume weg müssen, weil sie im Ernstfall der Feuerwehr im Wege stehen. Mittlerweile habe ich aber recherchiert, dass es zwei andere Feuerwehrzufahrten zum Gelände gibt, die ausreichen“, sagte die Ratsfrau. Neben den geplanten Fällungen ist ihr außerdem ein Dorn im Auge, dass die komplette Fläche hinter dem Neubau des MCG versiegelt werden soll. „Die Birken, die dort stehen, sind vital und können noch 30 oder 40 Jahre stehen bleiben“, sagt Dymke. Sie verweist auf eine entsprechende Expertise der Experten der Kommunalen Servicebetriebe RE (KSR). Dagegen erklärt der Technische Beigeordnete Norbert Höving: „Am MCG sehen wir zur Fällung der Birken wirklich keine Alternative. Die Bäume sind Flachwurzler und heben in dem Eingangsbereich zum Schulhof die Waschbetonplatten an. Die KSR-Mitarbeiter müssen dort regelmäßig Stolperfallen beseitigen.“

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