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So sah die Wambecke noch vor Kurzem aus.

Bach in Stuckenbusch

Rätselhafte Fäkalien-Belastung: Die Wambecke in Recklinghausen ist auf dem Weg der Besserung 

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Vor einigen Wochen war die Wambecke ein Sorgenkind: Sie schimmerte milchig und stank nach Fäkalien. Bis heute ist die Ursache nicht geklärt.  

Mittlerweile hat sich die Lage an manchen Stellen des 1,5 Kilometer langen Gewässers offenbar entspannt. Doch noch immer ist die Suche nach dem Verursacher der Verschmutzung erfolglos. „Uns liegen noch keine Ergebnisse von dem Labor aus Gelsenkirchen vor“, erklärte Franz-Josef Knoblauch als stellvertretender Leiter des Fachbereichs Ingenieurwesen nach der neuerlichen Entnahme von Proben aus dem Bach. 

Farbtest bei Pharma-Firma

In Verdacht gerieten schnell anliegenden Firmen, so zum Beispiel  Möller Pharma an der Lise-Meitner-Straße. Doch vor Ort wurde  bei einem Test mit eingefärbtem Wasser festgestellt, dass das Abwasser vom Bürogebäude den korrekten Weg in die Kanalisation nimmt und somit nicht für die Verunreinigung der Wambecke verantwortlich sein könne, wie Knoblauch berichtet.

Die Suche nach dem "Fehler im System" geht weiter.

Erst vor sechs Jahren wurde die Wambeckerenaturiert. Eine mögliche Bebauung nahe der Wambecke in Stuckenbusch hat in den vergangenen JAhren für Proteste gesorgt.

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