Ärztin mit Impf-Dosis
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Die Impfungen gegen das Coronavirus in Recklinghausen sind Ende Dezember gestartet.

Corona-Prophylaxe

222 Bewohner und Mitarbeiter der Residenz am Festspielhaus geimpft

Wie das Robert-Koch-Institut mitteilte, sind bis Montag, 11. Januar, 114.762 Menschen in NRW gegen das Coronavirus geimpft worden. Darin erfasst sind auch Bewohner und Mitarbeiter der Residenz am Festspielhaus.

222 Bewohner und Mitarbeiter der Senioren-Residenz am Festspielhaus in Recklinghausen haben unter medizinischer Leitung der Hausarztpraxis Nord die erste von zwei Spritzen gegen das Coronavirus erhalten. „Alles ist prima gelaufen, die Impfbereitschaft war groß, die Stimmung gut“, sagte Direktionsassistentin Katrin Firschke, die mit ihrer Kollegin Christiane Sonntag und einem siebenköpfigen Team die Aktion organisiert hatte.

Ärztin Christina Bettag impft Residenz-Bewohner Werner Wessels.

Schon am frühen Morgen gegen 7 Uhr waren die Ampullen an der Josef-Wulff-Straße eingetroffen. Das Impfteam ging daraufhin in zwei Gruppen zu den stationären Bewohnern. Dann kamen die übrigen Bewohner sowie die Mitarbeiter in den Festsaal, wo drei Impfkabinen vorbereitet waren. Zuvor waren in der Senioreneinrichtung bereits alle auf Corona getestet worden. Denn nur negativ Getestete sind zur Impfung zugelassen.

Polizisten aus Recklinghausen ebenfalls geimpft

Fast alle Spritzen fanden Abnehmer, als am Ende noch Impfstoff übrig war, wurden Polizisten geimpft, die als systemrelevant eingestuft sind, heißt es aus der Residenz in Recklinghausen-Nord. „Es hat keine Komplikationen gegeben, von Nebenwirkungen ist uns nichts zu Ohren gekommen“, sagte der leitende Impfarzt Dr. Stephan Wieschhaus.

„In drei Wochen findet der zweite Impftermin statt“, berichtete seine Kollegin Dr. Marga Bettag. Eine Woche später könne von einer Immunisierung ausgegangen werden, so die Medizinerin. „Wichtig ist aber, dass die Geimpften weiterhin ihre Schutzmasken tragen“, betonte ihre Tochter, Ärztin Christina Bettag. Mehr zum Thema gibt es am Dienstag, 12. Januar, in unserem E-Paper.

Die Bewohner und Mitarbeiter des Karl-Pawlowski-Altenzentrums an der Windthorststraße in Recklinghausen waren die ersten Recklinghäuser, die gegen das Coronavirus geimpft worden sind . Die Polizei hatte die Lieferung überwacht.

Die Kapazitäten freier Intensivbetten in Recklinghausen lag vor Kurzem bei unter zehn Prozent. Zu dem Zeitpunkt wurden mehr als 100 Corona-Patienten in den Kliniken und Klinik-Verbünden der Stadt behandelt.

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