Blick aus der Vogelperspektive auf den südlichen Teil des ehemaligen Trabrennbahn-Geländes.
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Am südlichen Ende der ehemaligen Trabrennbahn wird ein Lärmschutzwall errichtet.

Ehemalige Trabrennbahn

Ab jetzt geht es aufwärts auf der Hillerheide

  • Ralf Wiethaup
    vonRalf Wiethaup
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Bislang wurde auf dem Areal der einstigen Trabrennbahn vor allem abgerissen, doch jetzt ist der Wendepunkt erreicht: Es geht aufwärts - und zwar wortwörtlich: Ein Lärmschutzwall wird gebaut.

Vor allem ältere Trabrennbahnfreunde dürften im vergangenen Herbst mit einer Träne im Augenwinkel verfolgt haben, wie die einstige Haupttribüne ein leichtes Opfer der Abrissbagger wurde. Und als Mitte November dann auch der weithin sichtbare Funk- und Werbeturm fiel, war quasi die letzte bauliche Erinnerung an die Trabrennbahn verschwunden.

Doch jetzt geht die Umwandlung zu einem zentralen Wohnquartier erst richtig los: Die Stadtentwicklungsgesellschaft Recklinghausen (SER) geht als Nächstes den Bau eines Lärmschutzwalls zur Autobahn A2 an, für dessen Fundament auch große Teile der geschredderten Haupttribüne wiederverwertet werden.

Aufforstung südlich der Trabrennbahn in Recklinghausen

Doch zunächst einmal muss dort kräftig gerodet werden, während an anderer Stelle aufgeforstet wird. Konkret bedeutet das: Es handelt sich um einen 7,5 Hektar großen Forst- und Baumbestand am südlichen Ende des ehemaligen Trabrennbahn-Ovals, dessen Rodung mit dem Aufforsten von 11,25 ha Wald ausgeglichen wird.

Die angesprochene Aufforstung soll in zwei Teilen erfolgen. 6,6 Hektar Wald werden bereits im Frühling bzw. Herbst 2021 wieder aufgeforstet – und zwar im Stadtgebiet Recklinghausen: unter anderem im Bereich der Mollbecke, des Lohwäldchens und der Brandheide. Für die restlichen 4,65 ha Baumbestand befindet sich die Stadt derzeit in Abstimmung mit dem Landesbetrieb Wald + Holz. Geplant ist der zweite Teil der Aufforstung bis Ende März 2022. Insgesamt werden circa 41.000 Ersatzpflanzungen vorgenommen.

700 neue Bäume sollen gepflanzt werden

Aber natürlich wird es auch Neupflanzungen im neuen Baugebiet geben: Neben den Erschließungsstraßen vor, entlang der Seepromenade sowie in den Grün- und Freianlagen und auf dem Lärmschutzwall selbst sollen insgesamt 700 neue Bäume gepflanzt werden.

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