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Der Regen macht mal Pause: Auf dem kleinen Marktplatz neben St. Peter konnten die Besucher des Frühlingsfestes lecker essen und Musik hören.

Geschäfte hatten geöffnet

Feucht-fröhliches Frühlingsfest in der Recklinghäuser Innenstadt

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RECKLINGHAUSEN - Ohne Regenschirm ging an diesem Wochenende nichts in der Innenstadt. Wer zum feucht-fröhlichen Frühlingsfest kam, hatte trotzdem seinen Spaß.

„Helga, du hattest recht. Gut, dass ich die Winterjacke angezogen habe“, sagte der ältere Herr zu seiner Begleiterin und wich auf dem Altstadtmarkt geschickt einer Pfütze aus. Eindeutig, das Frühlingsfest litt am Wochenende unter dem miesen Wetter, der große Andrang blieb aus. Dabei hatte es diesmal viel zu bieten. Denn die Dortmunder Agentur „Mosaik Management“ bespielte vier Orte und schickte zudem noch Akteure auf die Straßen.

Schon von Weitem erklang Live-Musik auf der Marktplatz-Bühne vor St. Peter. Hier duftete es nach Flammkuchen, Crêpes oder Bratwurst. Aber Tische und Bänke blieben leer, obwohl ein Fleißiger mit einer Gummi-Flitsche mühsam versuchte, die Sitzplätze möglicht trocken zu bekommen. Auch Inge Just stand lieber beim Essen. Sie hatte sich für Lachs entschieden. Die dunklen Wolken konnten sie nicht abschrecken. „Ich habe doch einen Schirm“, meinte sie. Und der war immer wieder nötig. Szenenwechsel: Auto-Show vor dem Rathaus. Neugierig setzten sich die Besucher in die neuen Flitzer. Aber die alten waren ebenfalls gefragt. Die Oldtimer-Werkstatt „Münsterland Classic Cars“ präsentierte ihre Schätze. Und dem 53-jährigen Lotus Cortina guckte jeder gerne unter die Haube. Ebenso bestaunt: die E-Bike-Messe vor dem Palais. Während die Kleinen auf dem Gokart ihre Runden drehten, informierten sich die Großen über das „leichtere Treten“ mit Motor.

Vorbei an der Ballonkünstlerin und den lustig bepflanzten Gummistiefeln bis zum Frühlingsmarkt. Ob Schmuck oder Grubenlampen, Leuchtturm-Poster oder Haarbürsten: Entspannt bummelten die Besucher an den Ständen auf dem Altstadtmarkt vorbei. Und dann waren da ja noch die Frühlingsblumen: vom XXL-Lavendel bis zur Bienenweide. Einige der Kunden hätten sich allerdings über eine größere Auswahl gefreut. Das sah Händler Hans-Joachim Brock genauso. „Müssen sich die Gastronomen so ausbreiten? Hier ist ja kaum Platz. Das macht gar keinen Spaß“, erklärte er.

Keinen Grund zum Klagen hatten indes die Kaufleute, die ihre Läden auch am Sonntag öffneten. „Gut gelaufen“, erklärte zum Beispiel Eric Tönnis, Manager des Palais Vest. Zumal seine Kunden klar im Vorteil waren: Sie brauchten keinen Schirm.

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