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An der Musikschule hat es archäologische Funde gegeben.

Weitere Verzögerung tut sich auf

Archäologische Funde an der Musikschule könnten ins 12. Jahrhundert führen

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Die Arbeiten an der Musikschule werden sich um mindestens vier Wochen verzögern. Der Zeitplan soll dadurch nicht gefährdet sein.

Update, 8. Januar: Statt Baggern und Bauarbeitern ist der Archäologe Wolfram Essling-Wintzer in diesen Tagen an der Baugrube an der Musikschule im Einsatz, um dort eine baubegleitende archäologische Untersuchung durchzuführen. Denn dort haben sich archäologische Funde aufgetan.

Wie am Mittwoch (8.1.) herausgestellt wurde, handelt es sich bei den Funden um die Reste einer Pfostenbebauung, der ältesten Form des Hausbaus. Zudem hat der Fachmann schon erste Scherben von einem Kugeltopf, der von 1200 bis 1500 verwendet wurde, gefunden. „Beides könnte auf eine Siedlungstätigkeit im 12. Jahrhundert und damit auf eine vorstädtische Epoche von Recklinghausen hinweisen“, sagt der Archäologe.

In den kommenden vier Wochen wird der Fachmann weitere Bodenproben vornehmen. So lange wird die Baustelle zunächst einmal stillgelegt. Laut Ralf Krietemeyer, Fachbereichsleiter Gebäudewirtschaft bei der Stadt, soll sich der Zeitplan dadurch nicht verändern. Demnach soll die neue Musikschule Ende 2020 bezugsfertig sein.

Recklinghausen: Archäologische Funde entdeckt | cityInfo.TV

Recklinghausen: Archäologische Funde entdeckt | cityInfo.TV

Erstmeldung, 7. Januar:

Die Abrissarbeiten an der Musikschule sind bereits beendet. Der usprüngliche Anbau ist Geschichte. An dieser Stelle soll künftig ein neuer Anbau entstehen: ein Multifunktionssaal mit einer Bühne.

Neben neuen Begegnungs-, Bewegungs- und Veranstaltungsräumen soll so Barrierefreiheit geschaffen und das historische Gebäude attraktiver gestaltet werden. 

Archäologische Funde bringen Verzögerung mit sich

Allerdings dürfte sich jener Umbau nun ein weiteres mal hinziehen, denn wie eine Sprecherin der Stadt mitteilte, habe man im Zuge der Bauarbeiten zum Anbau der Musikschule archäologische Funde entdeckt, die weitere Ausgrabungen notwendig machen. Mangels Handwerkern hat es vor Kurzem bereits eine mehrmonatige Verzögerung gegeben.

Einzelheiten zu den Funden wird die Stadt allerdings erst bei einem Pressetermin am Mittwoch (8.1.) bekanntgeben.

Vor Beginn der Arbeiten im Februar ist die Musikschule ins Willy-Brand-Haus gegenüber umgezogen. Nach dem Abschluss der Arbeiten soll es im Erdgeschoss ein Foyer mit einer Fläche von rund 50 Quadratmetern geben. Ein kleines Café und ein Kleinkunstpodium bieten Platz für Kulturveranstaltungen. An den Multifunktionssaal angedockt soll es außerdem eine Terrasse geben. 

Kosten belaufen sich auf 1,65 Millionen Euro

Die Kosten für den Umbau betragen 1,65 Millionen Euro. Die Stadt beteiligt sich mit einem Anteil von etwa zehn Prozent. Der Rest wird vom Land bereitgestellt.

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