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Die Synagoge am Polizeipräsidium. Foto: Thomas Nowaczyk

Pogromnacht

Bürgerinitiative plant Veranstaltung in Synagoge

RECKLINGHAUSEN - Die Erinnerung wach halten – das hat sich eine neu gegründete Bürgerinitiative um Bettina Kollecker auf die Fahne geschrieben. Zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht plant die Gruppe deshalb am 8. November um 19 Uhr in der Synagoge eine Veranstaltung mit Musik und Tanz.

Vor zwei Monaten kam Bettina Kollecker auf die Idee, einen Gedenkabend zu organisieren. Dafür gründete sie die Bürgerinitiative. Was die acht Mitglieder verbindet? Die Ansicht, dass die Erinnerung an das Geschehene nie enden darf. „Wir möchten ein Zeichen setzen gegen Verfolgung von Minderheiten“, sagt Jürgen Langer aus Herten, Mitglied der Initiative, und fügt mit Hinblick auf die geplante Veranstaltung hinzu: „Deswegen ist das Erinnern so wichtig. Man sieht anhand der Geschehnisse der Reichspogromnacht, wie es entsteht und wo es endet.“

Die Veranstaltung „Die Erinnerung darf nie enden“ findet am 8. November um 19 Uhr in der Synagoge, Am Polizeipräsidium 3, statt. Das „Trio Quartett“ und der Chor „AnKlang“ sorgen für die Musik . Es gibt eine Flamenco-Vorführung. Flamenco gilt als Tanz der Vertriebenen.

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