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Auch über den Altstadtmarkt zogen die streikenden Schüler.

Fridays for Future

1500 protestieren für den Klimaschutz - MLPD erntet Buhrufe

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Zum globalen Klimastreik zogen am Freitag nach Polizeiangaben mindestens 1500 Menschen durch die Altstadt. Parteipolitische Einflussnahme war unerwünscht. Das wurde auf dem Rathausplatz lautstark deutlich.

Vom Hauptbahnhof aus setzte sich die Menge um 12.06 Uhr in Bewegung. Begleitet vom Geläut zahlreicher Kirchen machten sich die Klimaschützer auf in die Altstadt. Auch aus Herne, Herten, Oer-Erkenschwick und vielen anderen Städten hatten sich Teilnehmer auf den Weg nach Recklinghausen gemacht. Erstmals läuteten zum Start der Demo die Glocken mehrerer Kirchen im Stadtgebiet. 

Später zogen die Klimaschützer über den Herzogs- und Königswalll zum Rathaus. Die Organisatoren selbst sprachen von etwa 2000 Teilnehmern. 

Der Verkehr auf dem Wallring kam am Freitagmittag vorübergehend zum Erliegen. So hätte es die "Fridays for Future"-Bewegung gerne immer. Das legte zumindest einer der im Chor gerufenen Schlachtgesänge nahe: "Was ich gerne hätte, sind autofreie Städte."

Fridays For Future: Tausende demonstrieren im Kreis Recklinghausen | cityInfo.TV

Fridays For Future: Tausende demonstrieren im Kreis Recklinghausen | cityInfo.TV

So lief der globale Klimaprotest in Recklinghausen

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Lautstark machte die Menge auf sich aufmerksam.
Lautstark machte die Menge auf sich aufmerksam. © Kristina Schröder
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Applaus für Unverpackt-Laden

Auf dem Rasthausplatz fand die Abschlusskundgebung statt. Dabei geißelten die Sprecher das zeitgleich bekannt gegebene Klimapaket der Bundesregierung als unzureichend. Applaus gab es hingegen für den neuen Unverpackt-Laden, der bald an der Augustinessenstraße eröffnen soll.

Buhrufe erntete eine Rednerin, als sie sich darüber beschwerte, dass einem Sprecher der MLPD (Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands) Redeverbot erteilt worden sei. Parteipolitische Botschaften waren und sind generell unerwünscht bei den Fridays-for-Future-Demos. "Es reicht", rief ein junger Aktivist der Frau aus kurzer Distanz mit dem Megafon entgegen. Sie musste die Bühne räumen. Die Menge johlte.  

Auch in Herten gingen Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße.

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