Andreas Becker forderte im September Christoph Tesche heraus.
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Andreas Becker forderte im September Christoph Tesche heraus.

Nach der Kommunalwahl

Andreas Becker (SPD) zieht nach „katastrophalem Wahlergebnis" die Konsequenzen

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Nach der hohen Niederlage für die SPD bei der Kommunalwahl kündigt Andreas Becker (SPD) seinen Rücktritt an.

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Update, 29. September: Nach der hohen Niederlage für die SPD bei der Kommunalwahl in Recklinghausen zieht Bürgermeister-Kandidat Andreas Becker (SPD) die Konsequenzen und tritt vom Amt des Stadtverbandsvorsitzenden in Recklinghausen zurück. Nach dem „katastrophalen Ergebnis für die SPD in Recklinghausen und insbesondere für mich als ihren Bürgermeisterkandidaten“ erkläre er sich bereit, die Verantwortung zu übernehmen und zurückzutreten, heißt es in einer Mail an die Redaktion.

Update, 13. September, 23.19 Uhr: Alle Wahlbezirke sind inklusive Briefwahlen am späten Abend ausgezählt. Der amtierende Bürgermeister Christoph Tesche (CDU) erreicht mit 60,76 Prozent der Stimmen ein Traumergebnis. Die Wahlbeteiligung liegt bei 47 Prozent. Ohne Stichwahl geht er gleich in seine zweite Amtszeit über. „Ich freue mich riesig", sagt Tesche angesichts der Ergebnisse.

Stärkste Parteien im Stadtrat sind CDU (36 Prozent), SPD (25 Prozent), Grüne (17 Prozent) und AfD (6 Prozent). Bodo Klimpel (CDU/FDP) erreicht als Kandidat für den Landrat 40 Prozent der Stimmen in Recklinghausen. Mit Michael Hübner (SPD) (26 Prozent) tritt er in zwei Wochen zur Stichwahl an.

Update, 13. September, 22.38 Uhr: Noch sind die Ergebnisse des Stadtrats nicht ganz ausgezählt. Bislang sieht die vorläufige Sitzverteilung wie folgt aus: Die CDU wird stärkste Partei und bekommt 19 Sitze. Die SPD bekommt 13 Sitze, Grüne neun und AfD vier. Drei Briefwahlbezirke müssen noch ausgezählt werden.

Update, 13. September, 22.05 Uhr: Drei Briefwahlbezirke müssen noch ausgezählt werden. Doch schon jetzt hat Christoph Tesche (CDU) mit mehr als 60 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit. Es wird also nicht zu einer Stichwahl kommen. Eine zweite Amtszeit ist dem amtierenden Bürgermeister gesichert. Die Wahlbeteiligung liegt bei 45,36 Prozent.

Update, 13. September, 21.20 Uhr: „Ich freue mich riesig“, sagt der amtierende Bürgermeister Christoph Tesche (CDU) angesichts der aktuellen Ergebnisse. „Damit habe ich nicht gerechnet.“ Zu einer Stichwahl wird es bei der Bürgermeister-Wahl nicht kommen. Tesche erzielt in bislang allen ausgezählten Wahllokalen die meisten Stimmen. Die meisten davon an der Don-Bosco-Grundschule in Speckhorn mit 71 Prozent.

Update, 13. September, 20.50 Uhr: Große Niederlage bei der SPD. Bürgermeisterkandidat Andreas Becker (SPD) liegt derzeit mit gerade mal 17 Prozent der Gesamtstimmen deutlich hinter Christoph Tesche (CDU) mit 57 Prozent. „Es sieht wohl bislang so aus, als muss ich Christoph Tesche später anrufen, um ihm zum Sieg zu gratulieren", sagt Andreas Becker.

Auch Thorben Terwort (Grüne) liegt mit knapp zehn Prozent deutlich hinter seinen Erwartungen als künftiger Bürgermeister-Kandidat zurück. Immerhin sei er mit dem Ratsergebnis (17 Prozent) zufrieden. Und: „Ich liege vor dem AfD-Kandidaten“, sagt Torben Terwort.

Update, 13. September, 20.30 Uhr: Betrachtet man die Wahl des Stadtrats so haben die etablierten Parteien bislang deutlich an Stimmen verloren. Die SPD hat nach fast der Hälfte der ausgezählten Wahlbezirke mit gut 25 Prozent im Vergleich zu 2014 rund 13 Prozentpunkte eingebüßt. Auch die CDU kommt auf drei Prozent weniger als vor sechs Jahren. Die Grünen haben ihr Ergebnis von 2014 bislang nahezu verdoppelt (aktuell 18 Prozent). Viertstärkste Partei wird nach derzeitigen Erkenntnissen wohl die AfD werden (8 Prozent).

Update, 13. September, 20.11 Uhr: Mittlerweile ist die Hälfte der Wahlbezirke für die Bürgermeisterwahl in Recklinghausen ausgezählt. Christoph Tesche (CDU) liegt mit 57,12 Prozent der Gesamtstimmen klar vorne. Andreas Becker (SPD) erhält 17,03 Prozent. Thorben Terwort (Grüne) kommt auf 10,09 Prozent.

Update, 13. September, 20 Uhr: Nach mehr als einem Drittel ausgezählter Stimmen liegt Christoph Tesche (CDU) mit 55,45 Prozent der Stimmen als Bürgermeister-Kandidat ganz klar vorne.

Update, 13. September, 19.49 Uhr: Mehr als die Hälfte aller Wahllokale des gesamten Kreises Recklinghausen für den Landrat sind bislang ausgezählt. Bodo Klimpel (CDU, FDP) liegt derzeit als Kandidat vorne mit 36,05 Prozent der Stimmen vorne, dicht gefolgt von Michael Hübner (SPD) mit 33,39 Prozent.

Update, 13. September, 19.14 Uhr: Der amtierende Bürgermeister Christoph Tesche (CDU) hat in bislang fünf ausgezählten Wahllokalen von insgesamt 78 (inklusive Briefwahl) aktuell 52,6 Prozent der Gesamt-Stimmen in Recklinghausen erhalten.

Update, 13. September, 18.57 Uhr: Der erste Stimmbezirk für die Bürgermeisterwahl in Recklinghausen-Süd ist ausgezählt. Christoph Tesche (CDU) liegt mit 45,13 Prozent klar vorne, gefolgt von Andreas Becker (SPD) mit 22,12 Prozent und Sascha Menkhaus (AfD) mit 17,7 Prozent. Thorben Terwort (Grüne) erhält 6,19 Prozent.

Update, 13. September, 18.45 Uhr: Aktuell werden die Stimmzettel der Stadt Recklinghausen für den Landrat und Kreistag ausgezählt. Ersten Prognosen zufolge liegt Landratskandidat Bodo Klimpel (CDU/FDP) mit 33,7 Prozent der Stimmen vorne, gefolgt von Michael Hübner (SPD) mit 29,41 Prozent und Dr. Marco Zervas mit 16,03 Prozent. Steffen Christ (AfD) hat bislang 10,27 Prozent der Stimmen erhalten.

Update, 13. September, 18.22 Uhr: Laut einer Prognose des WDR muss die SPD bei der Kommunalwahl in NRW Verluste hinnehmen, während Die Grünen Zugewinne verzeichnen. CDU bleibt demnach landesweit stärkste Partei.

Update, 13. September, 18 Uhr: Es ist 18 Uhr. Das bedeutet, die Wahllokale in den 26 Wahlbezirken schließen jetzt. Jetzt beginnt die Auszählung der Stimmzettel der 94.000 wahlberechtigten Recklinghäuser. Doch was passiert mit den Bürgern, die noch in der Schlange stehen und darauf warten, ihr Kreuz setzen zu dürfen?

Wie Stadtsprecher Hermann Böckmann mitteilte, stellt sich um 18 Uhr ein Besitzer des Wahllokals an das Ende der Bürgerschlange, die coronabedingt deutlich länger als bei der letzten Kommunalwahl ausfallen dürfte. Wer erkennbar vor dem Besitzer in der Schlange steht und noch wählen gehen möchte, darf dies auch tun. Wer sich allerdings aus der Schlange entfernt, um etwa eine Zigarette zu rauchen, wird nicht mehr zur Wahl zugelassen.

Update, 13. September, 17.43 Uhr: Auch kurz vor 18 Uhr gibt es noch viele wahlberechtigte Bürger, die ihre Stimme loswerden wollen, wie etwa direkt in der Altstadt am Rathaus:

Kurz vor Schluss ist die Schlange vor dem Rathaus noch immer lang.

Update, 13. September, 17 Uhr: In einer Stunde schließen die Wahllokale in Recklinghausen. Wer noch nicht gewählt hat, sollte nun schleunigst das ihm zugewiesene Wahllokal aufsuchen. Immerhin ist mit längerer Wartezeit zu rechnen. Um 18 Uhr geht es dann an die Auszählung der Stimmzettel. Zuerst wird die Wahl des Landrats ausgezählt. Dann folgt die des Kreistags, des Bürgermeisters, des Stadtrats- und schließlich die des Ruhrparlaments.

Update, 13. September, 16.11 Uhr: Um 16 Uhr sind die 21.000 roten Briefwahl-Stimmzettel in den Turnhallen des Hittorf-Gymnasiums geöffnet worden. Dort ist für die Kommunalwahl 2020 ein Briefwahl-Zentrum eingerichtet worden. Die roten Briefumschläge werden von den vielen Wahlhelfern nach und nach geöffnet und weggeworfen. Übrig bleibt ein blauer Umschlag, in dem sich die Wahlscheine befinden. Weil jeder rote Umschlag einer wahlberechtigten Person zuzuordnen ist, ist das Wahlgeheimnis erst gegeben, wenn die roten von den darin befindlichen blauen Umschlägen getrennt werden.

Im Briefwahlzentrum am Hittorf-Gymnasium sind viele Wahlhelfer mit dem Sortieren der Briefwahl-Stimmzettel beschäftigt.

Update, 13. September, 15.43 Uhr: Auch am Nachmittag verdichtet sich der Eindruck, dass die Wahlbeteiligung bei der diesjährigen Kommunalwahl höher ist, als bei der Kommunalwahl 2014. Damals lag die Beteiligung bei 48,7 Prozent. Weil die Stimmbezirke in diesem Jahr anders zugeschnitten sind als noch vor sechs Jahren, lässt sich die Wahlbeteiligung derzeit noch schlecht vergleichen.

Die längeren Warteschlangen vor den Wahllokalen sind nicht nur auf die Coronaschutzmaßnahmen und den damit einhergehenden Abständen zwischen den einzelnen Wählern zurückzuführen. Auch die Tatsache, dass die Wähler fünf, teilweise sogar bis zu sechs Stimmen abgeben dürfen, sorgt für längere Wartezeiten. Die Mitarbeiter in den Wahllokalen empfehlen den Bürgerinnen und Bürgern, einen eigenen Stift mitzubringen. In den Wahllokalen herrscht Maskenpflicht. Es wird empfohlen, auch in der Schlange vor den Wahllokalen die Maske zu tragen.

Update, 13. September, 13.07 Uhr: Wie ein Sprecher der Stadtverwaltung bekannt gab, haben sich zwölf eingeplante Wahlhelfer an diesem Sonntagmorgen krank gemeldet. Zu Verzögerungen sollte es dadurch aber nicht kommen, denn die Stadt hat einen Pool aus 40 Ersatzwahlhelfern eingerichtet, aus dem nun die fehlenden Helfer nachgerückt sind.

Die Wahlbeteiligung habe sich nach Angaben des Stadtsprechers zum Mittag hin erhöht. An einigen Wahllokalen, wie am Paulushaus und an der Händelschule bildeten sich lange Schlangen. Bisher verlaufe aber alles friedlich.

Auch vor der Händelschule im Nordviertel bilden sich lange Schlangen.

Update, 13. September, 12.35 Uhr: 21.000 von insgesamt 94.000 wahlberechtigten Recklinghäusern haben ihre Stimme bereits
im Vorfeld per Briefwahl abgegeben. Bei der vergangenen Kommunalwahl 2014 gab es im Vergleich
11.800 Briefwähler. Die nun annähernde Verdopplung der Zahl könnte auf eine höhere
Wahlbeteiligung hindeuten. Die Briefwahl-Stimmzettel-Flut füllt bereits jetzt 26 große blitzsaubere
Altpapier-Tonnen. 73.000 wahlberechtigte Recklinghäuser dürfen ihre Stimme noch abgeben.

Erstmeldung, 13. September, 8 Uhr: Der Wahlkampf in den vergangenen Wochen ist mit dem heutigen Tage der Kommunalwahl beendet. Nun geht es ans Eingemachte: Am heutigen Sonntag, 13. September, werden die Bürgerinnen und Bürger aus Recklinghausen in 26 Wahlbezirken zur Wahlurne gebeten. Sie können eine Stimme für den Landrat, die Vertreter des Kreistags, den Bürgermeister, die Vertreter des Stadtrats und für das Ruhrparlament abgeben.

Alle Infos zur Kommunalwahl in Recklinghausen auf einen Blick

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