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Ganz schön flott: Die kleine Amalia Stefania hat ihre Mama Raluca Rusu nicht lange warten lassen.

Geburt am Straßenrand

Baby hat es eilig: Amalia Stefania kommt im Rettungswagen zur Welt

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Da hatte es aber jemand besonders eilig: Die kleine Amalia ist am Morgen in einem Rettungswagen in Recklinghausen geboren worden - nur wenige Hundert Meter vor dem Krankenhaus. 

Als bei Mutter Raluca Rusu die Wehen einsetzten, rief sie um 8.10 Uhr den Rettungsdienst. Die Rettungs- und Notfallsanitäter Iris Erckens, Marlin Grotensohn und Viktor Schulz der Recklinghäuser Feuerwehr versorgten die Hochschwangere von der Hillerheide - sie war bereits in der 40. Woche - im Rettungswagen und brausten mit ihr mit laufendem Blaulicht in Richtung Prosper-Hospital

Wehen kommen in immer kürzeren Abständen

Doch schon nach wenigen Minuten zeigte sich, dass das Baby es ganz offenbar eilig hatte: "Die Wehen kamen in immer kürzeren Abständen", berichtet Christian Schell, Sprecher der Feuerwehr Recklinghausen. Kurzerhand parkten die Rettungskräfte daraufhin den Wagen am Straßenrand und wurden zu Geburtshelfern: Um 8.35 Uhr erblickte Amalia Stefania Rusu das Licht der Welt. 

Nach der Geburt geht's ins Prosper-Hospital

"Die Geburt im Rettungswagen – ein nicht alltäglicher Ort für ein solches Ereignis – verlief völlig ohne Komplikationen", so Schell. Die Rettungskräfte versorgten Mutter und Kind, nabelten die Kleine ab und packten sie in eine warme Decke. Auch der vorsorglich alarmierte Notarzt konnte wieder abbestellt werden. Mit Mutter und Kind fuhren die Rettungssanitäter "dann etwas entspannter", wie Christian Schell sagt, zur weiteren Nachsorge ins Krankenhaus. 

Sanitäter erlernen Umgang mit Geburten und Notfällen

Für Raluca Rusu war es bereits die dritte Geburt, für ihre Helfer hingegen eine Premiere. "Alle Sanitäter lernen zwar in der Ausbildung die Handhabung von Geburten und Geburtsnotfällen und bilden sich laufend fort. Aber Theorie und Praxis sind ja mitunter doch etwas anderes", sagt Feuerwehr-Sprecher Schell. 

Alles richtig gemacht: Die Rettungssanitäter (v.l.) Marlin Grotensohn, Iris Erckens und Viktor Schulz wurden am Montag zu Geburtshelfern.

Zumal Geburten im Rettungswagen eher seltene Ereignisse sind. "Umso glücklicher sind unsere Kollegen, dass alles so gut geklappt hat und Mutter und Kind wohlauf sind", sagt der Sprecher der Feuerwehr. Raluca und Amalia Stefania werden noch einige Tage im Prosper-Hospital bleiben, dann geht es endlich nach Hause, wo schon zwei ältere Schwestern (fast vier und eineinhalb Jahre) auf die Kleine warten.

Bei den Baby-Namen im vergangenen Jahr gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im Krankenhaus endete auch eine Autofahrt von zwei jungen Männern.

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